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<title>AHMAZ</title> 
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	<modified>2009-11-23T09:19:33+01:00</modified> 
<tagline>&lt;p&gt;Alles hängt mit allem zusammen heißen&lt;/p&gt;
</tagline> 
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<copyright>Copyright (c) armand</copyright> 
  
 <entry> 
 <id>tag:www.brainlogs.de,2009-11-23:902</id>
 <title>Tabu: manipulierte Wissenschaft</title> 
 <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz/2009-11-23/tabu-manipulierte-wissenschaft" /> 
  
 <modified>2009-11-23T09:19:33+01:00</modified> 
 <issued>2009-11-23T09:19:33+01:00</issued> 
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 <summary type="text/plain"> 
Mitunter heftige Diskussionen gab es in den  Wissenslogs 
wenn es um das Thema &amp;quot;Klima&amp;quot; ging. Manche Kommentatoren waren in ihrer
Wortwahl kaum noch zu halten, so dass sogar die ...</summary> 
 <author> 
  
 <name>armand</name> 
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</author> 
<dc:subject>
Wissenschaftsethik 
</dc:subject> 
 <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz"> 
 &lt;p&gt;
Mitunter heftige Diskussionen gab es in den &lt;a href=&quot;http://www.wissenslogs.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wissenslogs&lt;/a&gt;
wenn es um das Thema &amp;quot;Klima&amp;quot; ging. Manche Kommentatoren waren in ihrer
Wortwahl kaum noch zu halten, so dass sogar die Scilogs-Redaktion sich
das ein oder andere Mal einschalten und/oder gar eine ausufernde
Diskussion schlie&amp;szlig;en musste.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mit gro&amp;szlig;er Skepsis habe
ich die teilweise wachsweichen Diskussionen - eher an der Oberfl&amp;auml;che -
verfolgt. Und nun taucht eine Nachricht auf, welche nichts
Ungew&amp;ouml;hnliches ist, wenn man die Anwendung statistischer Methoden in
den verschiedenen Wissenschaften aufmerksam verfolgt hat. Denn wer
denkt schon noch dar&amp;uuml;ber nach, ob eine Korrelation eine echte
Ursache-Wirkungsbeziehung ist und nicht nur eine k&amp;uuml;nstlich hergestellte
Beziehung (Scheinkorrelation)? 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wer denkt noch als
&amp;quot;Wissenschaftskonsument&amp;quot; dar&amp;uuml;ber nach, ob die Forscher ihre
Zahlenergebnisse statistisch gesehen seri&amp;ouml;s verarbeitet haben? F&amp;uuml;r
viele Wissenschaftler war Statistik w&amp;auml;hrend ihres Studiums nicht
unbedingt ein gut verstandenes Lieblingsfach, sondern viele haben es
mehr oder weniger &amp;quot;hinter sich gebracht&amp;quot;. Schlie&amp;szlig;lich erledigt die
&amp;quot;digital gesteuerte Wissenschaft&amp;quot; jene undurchsichtigen mathematischen
Zahlenoperationen mit spielerisch anmutender Leichtigkeit. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die h&amp;ouml;here
Mathematik der Wahrscheinlichkeitsrechnung bleibt f&amp;uuml;r viele
Wissenschaftler ein Buch mit sieben Siegeln.&amp;nbsp; Die mageren
Zugriffszahlen auf diesen Blogbeitrag (&lt;a href=&quot;http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz/2009-09-30/macht-armut-dumm-und-leben-spitzenverdiener-auf-gro-em-fu-teil-1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Macht Armut dumm und leben Spitzenverdiener auf gro&amp;szlig;em Fu&amp;szlig;? (Teil 1)&lt;/a&gt;) zeigen mir, dass der Begriff
&amp;quot;Korrelation&amp;quot; Wissenschaftsinteressierte nicht gerade vom Hocker rei&amp;szlig;t.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Jedoch: wenn Fragen nach der Logik einer Untersuchung, nach
Hintergr&amp;uuml;nden zu Ursache-Wirkungsbeziehungen, nach der Bedeutung in
Zahlen gepackter Forschungsergebnisse nicht gestellt werden, dann
k&amp;ouml;nnen vermeintlich sichere Forschungsergebnisse pl&amp;ouml;tzlich wie ein
Kartenhaus in sich zusammen fallen:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nun ersch&amp;uuml;ttern interne &lt;em&gt;Klimaforscher-Wissenschaftlerdialoge&lt;/em&gt; die wissenschaftsgl&amp;auml;ubige Gemeinde. Die folgenden Zitate stammen aus &lt;strong&gt;&amp;quot;Welt Online - Wissen&amp;quot; - &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/wissenschaft/article5294872/Die-Tricks-der-Forscher-beim-Klimawandel.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die Tricks der Forscher beim Klimawandel&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Die
	durch Hacker an die &amp;Ouml;ffentlichkeit gebrachten Dokumente des Instituts,
	vor allem 1072 E-Mails, erregen nun einen vielf&amp;auml;ltigen Verdacht: unter
	anderem, dass Datens&amp;auml;tze ver&amp;auml;ndert wurden, um Trends zur Abk&amp;uuml;hlung zu
	verdecken, dass kritische Wissenschaftler aus der Meinungsfindung
	entfernt werden sollen, dass intern &amp;uuml;ber die Abwehr unliebsamer
	Forschungsergebnisse diskutiert wird, und dass bestimmte E-Mails besser
	gel&amp;ouml;scht werden sollten.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Und hier &lt;span style=&quot;color: #0000ff&quot;&gt;deutet&lt;/span&gt; sich an, dass ein in der statistischen Darstellung gew&amp;auml;hlter Trick zur Anwendung &lt;span style=&quot;color: #0000ff&quot;&gt;gekommen sein soll&lt;/span&gt;. 
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;&lt;strong&gt;[...]&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Phil
	Jones, prominenter CRU-Forscher, an einen Kollegen mailte, er habe
	gerade &amp;bdquo;einen Trick&amp;ldquo; von Michael Mann angewandt, um einen sinkenden
	Temperaturverlauf &amp;bdquo;zu verstecken&amp;ldquo;.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Hintergrund &lt;span style=&quot;color: #0000ff&quot;&gt;sei&lt;/span&gt; die Ratlosigkeit der Wissenschaftler gewesen: 
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;&lt;strong&gt;[...]&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&amp;bdquo;Fakt
	ist, dass wir das derzeitige Ausbleiben der Erw&amp;auml;rmung einfach nicht
	erkl&amp;auml;ren k&amp;ouml;nnen, und es ist ein Hohn, dass wir es nicht k&amp;ouml;nnen.&amp;ldquo;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Man
&lt;span style=&quot;color: #0000ff&quot;&gt;k&amp;ouml;nne&lt;/span&gt; eine Entwicklung nicht erkl&amp;auml;ren.....Wie bitte? Und warum wird
dies nicht offen ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert? Warum soll die Ratlosigkeit &amp;uuml;ber eine
(augenblickliche??) Entwicklung vertuscht werden? Welches
Wissenschaftsverst&amp;auml;ndnis steckt dahinter?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Es kommt noch bunter:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;&lt;strong&gt;[...]&lt;br /&gt;
	Vor Monaten waren die CRU-Forscher kritisiert worden, weil sie sich
	weigerten, Kritikern die Basisdaten f&amp;uuml;r die publizierten
	Temperaturtrends zug&amp;auml;nglich zu machen.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Ich
frage mich, was jene &amp;quot;Wissenschaftler&amp;quot; unter &amp;quot;Wissenschaft&amp;quot; verstehen,
&lt;span style=&quot;color: #0000ff&quot;&gt;wenn es zutreffen sollte, dass sich diese Wissenschaftler geweigert
haben sollen, ihre Ergebnisse zu diskutieren?&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;&lt;strong&gt;[...]&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&amp;bdquo;Das
	war die Gefahr, dass wir uns immer auf das ,Peer reviewed&#039;-Argument
	verlassen haben&amp;ldquo;, hei&amp;szlig;t es dar&amp;uuml;ber in einer der jetzt vorliegenden
	E-Mails. Dessen Autor schl&amp;auml;gt deshalb vor, k&amp;uuml;nftig jene Zeitschriften,
	in denen Kritiker zu Wort kommen, durch einen gemeinsamen Boykott unter
	Druck zu setzen.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Ein solcher Kommentar erinnert mich
daran, dass wir ca. vor einem knappen halben Jahr in den Medien die
Diskussion um gekaufte Doktortitel (&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,644397,00.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Verdacht auf verschacherte Doktortitel Staatsanwaltschaft ermittelt gegen hundert Professoren&lt;/a&gt;)
in gro&amp;szlig;em Stile verfolgt haben. Zumindest gilt das f&amp;uuml;r jene, welche im
Verbreitungskreis der &amp;quot;Neuen Westf&amp;auml;lischen&amp;quot; gewohnt haben.... 
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;&lt;strong&gt;[...]&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gavin Schmidt, sagte zu der Aff&amp;auml;re: &amp;bdquo;Wissenschaft funktioniert nicht, weil wir alle nett sind.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Das hatte ich auch einmal gedacht......&lt;span style=&quot;color: #0000ff&quot;&gt;die Realit&amp;auml;t sieht scheinbar anders aus&lt;/span&gt;......oder was meinen Sie? 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
_____________________________________ 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #0000ff&quot;&gt;Anmerkung:&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dieser Blogbeitrag bezieht sich auf die Frage, ob sich in verschiedenen Wissenschaftszweigen &lt;strong&gt;m&amp;ouml;glicherweise&lt;/strong&gt; eine sinkende wissenschaftliche Moral und Seriosit&amp;auml;t breit macht bzw. breit gemacht hat. Es geht hier nicht darum, einzelne Wissenschaftler anzuprangern, sondern vielmehr um die Frage, welche ethisch-moralische Grundhaltung praktiziert wird, wenn Wissenschaftler der &amp;Ouml;ffentlichkeit Forschungsergebnisse vorenthalten. Weiter geht es mir um die Frage, welchen Einfluss wissenschaftliche Manipulationen auf die Wissenschaft als solche haben bzw. haben k&amp;ouml;nnen.&amp;nbsp; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wer &amp;uuml;ber die Frage der Legitimit&amp;auml;t der vorgenommenen Ver&amp;ouml;ffentlichung von Emaildialogen in der &amp;quot;Welt&amp;quot; und anderen Medien diskutieren m&amp;ouml;chte verweise ich auf die entsprechenden Originalbeitr&amp;auml;ge hier&amp;quot; &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/wissenschaft/article5294872/Die-Tricks-der-Forscher-beim-Klimawandel.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die Tricks der Forscher beim Klimawandel&amp;quot;&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; und an Blogbeitr&amp;auml;ge, welche diese Frage explizit thematisiert haben.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich bitte darum, zu beachten, dass meine &amp;Auml;u&amp;szlig;erungen keine Tatsachenfeststellungen sind (wie anderswo wider besseren Wissens falsch behauptet wird) , sondern von mir bewusst im &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Konjunktiv&amp;quot;&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Konjunktiv&lt;/a&gt; formuliert worden sind. Ich habe mir daher erlaubt, die verwendeten Konjunktive in blauer Farbe hervorzuheben. Unsachlich gehaltene Kommentare und illegale Links in den Kommentaren sind aus rechtlichen Gr&amp;uuml;nden und den Anforderungen an die &amp;quot;Netiquette&amp;quot; entfernt worden. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/wissenschaft/article5294872/Die-Tricks-der-Fors&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt; 
</content> 
</entry> 
 
 <entry> 
 <id>tag:www.brainlogs.de,2009-11-03:882</id>
 <title>Schweinegrippe oder Schweinegrippenimpfung? Was ist gefährlicher?</title> 
 <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz/2009-11-03/schweinegrippe-oder-schweinegrippenimfung-was-ist-gef-hrlicher" /> 
  
 <modified>2009-11-03T17:03:19+01:00</modified> 
 <issued>2009-11-03T17:03:19+01:00</issued> 
 <created>2009-11-03T17:03:19+01:00</created> 
 <summary type="text/plain"> 
Zwei Fragen und keine Antworten? Eine &amp;quot;gesunde&amp;quot; Schweinegrippen-Tote
und ein gesunder schweinegrippenimpfung-anapyhlaktisch-geschockter
Mann. Sein Gl&amp;uuml;ck, er ...</summary> 
 <author> 
  
 <name>armand</name> 
 <url>http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz</url> 
</author> 
<dc:subject>
Gesundheitswesen 
</dc:subject> 
 <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz"> 
 &lt;p&gt;
Zwei Fragen und keine Antworten? Eine &amp;quot;gesunde&amp;quot; Schweinegrippen-Tote
und ein gesunder schweinegrippenimpfung-anapyhlaktisch-geschockter
Mann. Sein Gl&amp;uuml;ck, er &amp;quot;schockte&amp;quot; noch in der Arztpraxis.....es gibt
manchmal aber auch verz&amp;ouml;gerte Schocks........??&lt;br /&gt;
Steht also im Moment noch 1:1, wobei diese Feststellung unter der
Rubrik &amp;quot;statistischer Schwachsinn&amp;quot; einzuordnen ist. &lt;a href=&quot;http://www.bild.de/BILD/news/2009/11/03/schweinegrippe-impfschock-impfung/duesseldorf.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schweinegrippe: D&amp;uuml;sseldorfer erleidet Impf-Schock&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote style=&quot;font-style: italic&quot; style=&quot;font-style: italic&quot;&gt;
	In Schweden seien bei 150 000
	Impfungen f&amp;uuml;nf Todesf&amp;auml;lle registriert worden, so Wittig. Dennoch sei
	die Impfung sinnvoll und notwendig, meinte der Arzt.
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Ob
jener Arzt noch so sorglos w&amp;auml;re, wenn seine Tochter unter den
schwedischen Impftoten gewesen w&amp;auml;re? Vielleicht w&amp;uuml;rde er sich dann
fragen, ob sie ohne Schweinegrippe-Impfung und mit
Schweinegrippenerkrankung sogar noch leben k&amp;ouml;nnte? &lt;br /&gt;
Nun, eine Antwort wird es darauf nicht geben und im Augenblick schon
gar keine ehrliche. So m&amp;uuml;ssen wir glauben, dass die Gefahr der
Schweinegrippe gro&amp;szlig; sein soll......Manch chronisch Kranker mit Neigungen zu
Allergien sollten sich auf Empfehlung von ausgebildeten Allergologen
lieber nicht impfen lassen: die sog. Wirkstoffverst&amp;auml;rker k&amp;ouml;nnten f&amp;uuml;r
diese gef&amp;auml;hrlicher sein&amp;nbsp; als die Schweinegrippe an sich. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Andere &amp;quot;engagierte&amp;quot; &amp;Auml;rzte empfehlen besonders den chronisch Kranken die Impfung. Wie das? Was tun? Werden die Impfbef&amp;uuml;rworter etwa irgendwie bezahlt oder ist dies deren pers&amp;ouml;nliche Meinung? Die Verunsicherung ist gro&amp;szlig;. Ob zu Recht oder nicht, auch das k&amp;ouml;nnen wir nicht wissen. Wirklich wissenschaftliche und genaue Informationen scheint es zum Thema nicht zu geben:&lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/inland/schweinegrippe472.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/inland/schweinegrippe472.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Warnung
	vor Schweinegrippe-Impfung &amp;quot;Gro&amp;szlig;versuch an der deutschen
	Bev&amp;ouml;lkerung&amp;quot;&lt;/a&gt; :&lt;em&gt;&amp;quot;Was wir hier erleben, ist ein Gro&amp;szlig;versuch an der deutschen
	Bev&amp;ouml;lkerung&amp;quot;, sagte der Mediziner dem Nachrichtenmagazin &amp;quot;Der Spiegel&amp;quot;.
	Hintergrund der Kritik sei, dass die Sicherheitstests der
	Musterimpfstoffe nicht besonders umfangreich sein mussten, so das
	Blatt. Lediglich h&amp;auml;ufige Nebenwirkungen, die mindestens bei einem von
	100 Geimpften auftreten, sollten erkannt werden.&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Kritik wird nur sehr zur&amp;uuml;ckhaltend ge&amp;uuml;bt, schlie&amp;szlig;lich hat die Regierung
Milliarden f&amp;uuml;r diese Impfung bezahlt und diese sollten sich auch gelohnt
haben....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor etlichen Tagen gab es ein hochinteressantes, jedoch sehr kritisches
Interview mit einem Mikrobiologen oder berufsverwandten
Wissenschaftler......es war wohl zu kritisch, denn ich konnte dieses
Interview in den Online-Seiten der Mittagsmagazin-Macher nicht (mehr?)
finden. Ein kleiner, jedoch nicht in jener fundierten Form vorhandener
Ersatz ist die R&amp;uuml;ckschau im ersten Programm.&lt;br /&gt;
(Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.daserste.de/wwiewissen/beitrag_dyn~uid,iy104ojt5k73u7co~cm.asp&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;R&amp;uuml;ckschau:
Impfen &amp;ndash; Ja oder nein? Sendedatum: Sonntag, 4. Oktober 2009&lt;/a&gt;):&lt;br /&gt;
Adjuvantien im Schweinegrippen-Impfstoff erh&amp;ouml;hen Nebenwirkungsgefahren,
d.h. sie verst&amp;auml;rken evtl. unerw&amp;uuml;nschter Reaktionen des Immunsystems
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;- 9 von 10 Teilnehmer hatten leichte Schmerzen und Schwellungen an der Einstichstelle&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;- weitere Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, M&amp;uuml;ndigkeit oder grippe&amp;auml;hnliche Symptome&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;- schwere Sch&amp;auml;den (anaphylaktischer Schock u.a.)&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;- Nebenwirkungen mit potenziell lebensbedrohlicher Wirkung&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;- z.B. aufsteigende L&amp;auml;hmungen (Atemmuskulatur)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-style: italic&quot;&gt;&amp;quot;Weil die Zeit dr&amp;auml;ngt, durchlief der neue Impfstoff in der Tat ein beschleunigtes Zulassungsverfahren.&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hei&amp;szlig;t, dass ausgerechnet eine Risikogruppe sich lieber nicht impfen
lassen sollte und wenn dann doch besser mit den f&amp;uuml;r sie nicht
zug&amp;auml;nglichen &amp;quot;besseren&amp;quot; Impfstoffen der Bundesregierung. Wie werde ich
&amp;uuml;ber Nacht Abgeordnete(r) wird sich so manch Betroffener ratlos fragen?.......
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Apropos: Grippeimpfung&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
j&amp;auml;hrliche Grippef&amp;auml;lle gem. Statistischem Bundesamt:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
2000 = 267 Todesf&amp;auml;lle&lt;br /&gt;
2001 = 72 Todesf&amp;auml;lle&lt;br /&gt;
2002 = 102 Todesf&amp;auml;lle&lt;br /&gt;
2003 = 300 Todesf&amp;auml;lle&lt;br /&gt;
2004 = 125 Todesf&amp;auml;lle&lt;br /&gt;
2005 = 288 Todesf&amp;auml;lle&amp;nbsp; und die von MRSA? Hier wird immer noch viel zu wenig getan..... 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Empfehlenswerter Link zu Fragen der Pharmalobby:&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=US-N-dwN9WE&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Plusminus: So geht Lobby - Das Gesch&amp;auml;ft mit der Schweinegrippe &lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;h1&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium&quot;&gt;NACHTRAG:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;
Ich danke &lt;a href=&quot;http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/vom-hai-gebissen&quot; title=&quot;S&amp;ouml;ren Schewe-Blog: vom Hai gebissen&quot;&gt;S&amp;ouml;ren Schewe&lt;/a&gt; f&amp;uuml;r seinen Hinweis auf die wertvollen Beitr&amp;auml;ge von Tobias Meier (Biologe) bei Scienceblogs, welcher sich in seinen Blogbeitr&amp;auml;gen dezidiert mit den medizinisch-biologischen Fragen der Schweingegrippen-Impfung auseinander gesetzt hat. Meine Google-Recherche hat - vermutlich dank der fehlenden Relevanz-Auswahl - diese tollen Beitr&amp;auml;ge nicht angezeigt:
&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.scienceblogs.de/weitergen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die Waffen des Abwehrsystems: Impfungen, Infektionen und die Immunantwort&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;
	&lt;a href=&quot;http://www.scienceblogs.de/weitergen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die bislang geheimgehaltene Schweinegrippe-Impfkampagne&lt;/a&gt;
	&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;
	&lt;a href=&quot;http://www.scienceblogs.de/weitergen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pandemrix oder Celvapan: Bekommt die Bundeswehr den besseren Schweinegrippe-Impfstoff?&lt;/a&gt;
	&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/grunde-gegen-die-impfung-mit-pandemrix.php&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gr&amp;uuml;nde gegen die Impfung mit Pandemrix&lt;/a&gt;
	&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;
	&lt;a href=&quot;http://www.scienceblogs.de/weitergen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kleine Schweinegrippe Presseschau: Eine Impfdosis reicht&lt;/a&gt;
	&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;
	&lt;a href=&quot;http://www.scienceblogs.de/weitergen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Tote in Schweden nach Schweinegrippe-Impfung&lt;/a&gt;
	&lt;a href=&quot;http://www.scienceblogs.de/weitergen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schweinegrippe-Prognose f&amp;uuml;r die Fu&amp;szlig;ball-Bundesliga&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;
und im Blog: 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Kritischer Pressespiegel der Medizin - &lt;em&gt;Eine kritische Betrachtung von Publikationen aus den bereichen der Pharmaindustrie, Wissenschaft und &amp;Auml;rzteschaft &lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://pharma-kritik.blogspot.com/2005/11/die-grippe-und-das-weite-feld-der.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die Grippe und das weite Feld der Statistik&lt;/a&gt;
&lt;p&gt;
&lt;u&gt;&lt;strong&gt;Erg&amp;auml;nzung:&lt;/strong&gt;&lt;/u&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Problem: Impfung von Kleinkindern: &amp;Auml;rzte &amp;auml;ndern ihre Empfehlung und raten im Prinzip zu einem gro&amp;szlig;angelegten &amp;quot;Menschenversuch&amp;quot;. Welche Folgen dieser haben wird, werden wir erst &amp;quot;danach&amp;quot; wissen...
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;Auml;rzte-Zeitung online, 04.11.2009: &lt;a href=&quot;http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/schweinegrippe/article/574408/kinderaerzte-raten-dreijaehrige-schweinegrippe-impfen.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kinder&amp;auml;rzte raten: Unter Dreij&amp;auml;hrige doch gegen Schweinegrippe impfen&lt;/a&gt;:&lt;em&gt;&amp;quot;Geimpft werden sollten vor allem Kinder, die ein chronisches Leiden
	wie Asthma, Stoffwechselerkrankungen oder Herzfehler haben.&amp;quot;&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Dazu die Nachricht aus der Schweiz: &lt;a href=&quot;http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hlpl0dwnIsHn0OA6oKtyzPOvdEvg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schweiz impft Schwangere und Kinder nicht mit Pandemrix&lt;/a&gt;:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;em&gt;&amp;quot;Die Schweizer Zulassungsbeh&amp;ouml;rde Swissmedic erkl&amp;auml;rte zur Begr&amp;uuml;ndung f&amp;uuml;r
	die Pandemrix-Einschr&amp;auml;nkungen, ihr l&amp;auml;gen Daten zur Wirkung der Impfung
	auf Erwachsene vor, jedoch keine Forschungsergebnisse zu Schwangeren
	und sehr wenige zu Kindern. Der Impfstoff des britischen Pharmakonzerns
	GlaxoSmithKline ist umstritten, weil er verst&amp;auml;rkende Zus&amp;auml;tze und
	quecksilberhaltige Konservierungsstoffe enth&amp;auml;lt.&amp;quot;&lt;/em&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,656151,00.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schweinegrippe: Mediziner fordern Schon-Impfung f&amp;uuml;r Kinder&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&amp;Auml;rzte sind emp&amp;ouml;rt: Auch Kleinkinder sollen mit Pandemrix gegen
	die Schweinegrippe immunisiert werden, obwohl noch keine
	Wirkungsstudien vorliegen. Mediziner fordern eine Impfung ohne
	Wirkverst&amp;auml;rker und Konservierungsmittel.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; 
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
Westfalenblatt von Ernst-Wilhelm Pape am 06.11.2009:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;a href=&quot;http://www.westfalen-blatt.de/start.php?id=32695&amp;amp;amp;artikel=reg&amp;amp;amp;PHPSESSID=d33aecdaf5e78516962bb1af2cb1ebf8&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bielefeld (WB). Die Kinder&amp;auml;rzte in Bielefeld lehnen es weiterhin ab, Kinder gegen die Neue Grippe (Schweinegrippe) zu impfen&lt;/a&gt; &lt;em&gt;&amp;quot;Auch der Chefarzt der Kinder- und Jugendklinik am Klinikum Herford, Dr.
	Rolf Muchow, h&amp;auml;lt nichts von der Empfehlung, alle Kleinkinder zu
	impfen. Diese Empfehlung sei unseri&amp;ouml;s.&amp;quot;&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt; 
</content> 
</entry> 
 
 <entry> 
 <id>tag:www.brainlogs.de,2009-10-20:872</id>
 <title>Wissenschaftsethik: Gericht erlaubt Kopfelektroden für Affen</title> 
 <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz/2009-10-20/wissenschaftsethik-gericht-erlaubt-kopfelektroden-f-r-affen" /> 
  
 <modified>2009-10-20T08:28:33+02:00</modified> 
 <issued>2009-10-20T08:28:33+02:00</issued> 
 <created>2009-10-20T08:28:33+02:00</created> 
 <summary type="text/plain"> 
 &amp;quot;Nein, die Elektroden im Kopf seien f&amp;uuml;r die Tiere nicht schmerzhaft. Ja,
nat&amp;uuml;rlich w&amp;uuml;rden sie unter Narkose operiert. Auch das stundenlange
Sitzen sei f&amp;uuml;r die Tiere ...</summary> 
 <author> 
  
 <name>armand</name> 
 <url>http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz</url> 
</author> 
<dc:subject>
Wissenschaftsethik 
</dc:subject> 
 <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz"> 
 &lt;p&gt;
&lt;em&gt;&amp;quot;Nein, die Elektroden im Kopf seien f&amp;uuml;r die Tiere nicht schmerzhaft. Ja,
nat&amp;uuml;rlich w&amp;uuml;rden sie unter Narkose operiert. Auch das stundenlange
Sitzen sei f&amp;uuml;r die Tiere keine Qual, in eben dieser Haltung w&amp;uuml;rden sie
sich sonst gegenseitig stundenlang lausen. Auch der Fl&amp;uuml;ssigkeitsentzug schadet den Tieren nicht.&amp;quot;&lt;/em&gt;
So argumentiert der Bremer Hirnforscher Kreiter und hatte gestern beim
Verwaltungsgericht eine vorl&amp;auml;ufige Erlaubnis zur Fortsetzung seiner
Tierversuche bekommen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
W&amp;uuml;rden die Tierversuche abgebrochen werden, w&amp;uuml;rde dies einen
irreparablen Schaden f&amp;uuml;r die Grundlagenforschung von Kreiter
darstellen. Im Gegensatz dazu w&amp;uuml;rde das &amp;ouml;ffentliche Interesse an der
Beendigung der Tierversuche &amp;quot;weniger schwer&amp;quot; wiegen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Da mag man denken: Zum Bl&amp;uuml;ck bin ich kein Affe, denn dann h&amp;auml;tte das
Verwaltungsgericht meine
Interessen bei seiner Entscheidung erst
einmal gar nicht ber&amp;uuml;cksichtigt. Ich h&amp;auml;tte, sofern ich gekonnt h&amp;auml;tte,
heftig protestiert und dem Gericht eine mangelnde Achtung anderer
Lebensformen vorgeworfen. Ich h&amp;auml;tte die Richter gefragt, warum sie
meinen, dass sie als Menschen das Recht haben uns Affen zu
Forschungssklaven zu machen. Ich h&amp;auml;tte ihnen gesagt, dass Menschen
brutal, herzlos und &amp;uuml;berhaupt kein Mitgef&amp;uuml;hl bes&amp;auml;&amp;szlig;wn...dass sie nur
klug daherreden und z.B. Menschenkinder ihren Eltern entziehen und in gro&amp;szlig;e
K&amp;auml;fige ohne Liebe, nur mit Futter und F&amp;ouml;rderung einsperren. Wir Affen,
wir w&amp;uuml;rden den Menschen ein Vorbild f&amp;uuml;r eine funktionierende soziale
Gemeinschaft geben. Aber die Spezies Mensch sei zu einf&amp;uuml;hlsamem Handeln
und der Bildung einer liebevollen sozialen Gemeinschaft gar nicht
f&amp;auml;hig.....und verstehen w&amp;uuml;rden sie uns Affen auch nicht. Sie w&amp;uuml;ssten auch nicht warum nicht nur wir Affen,
sondern auch Menschen Liebe und Zuwendung br&amp;auml;uchten. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ein Gl&amp;uuml;ck,...... ich bin kein Affe.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Weil ich &amp;quot;Mensch&amp;quot; bin und viel Mitleid in mir trage, mag ich es
nicht mit ansehen, wie Mitmenschen oder andere Lebewesen leiden.
Andererseits w&amp;auml;re es nat&amp;uuml;rlich wunderbar, wenn im Ergebnis
Epilepsiekranken erfolgreich geholfen werden k&amp;ouml;nnte.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und dann &amp;quot;sprudeln&amp;quot; mir nur so die Gedanken durch den Kopf:&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Darf diese Hilfe auf Kosten des Leides anderer Lebewesen ausgetragen werden?&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Oder stimmt es, dass hier kein Leid bei den Affen verursacht
	wird, dass sie ihre Implantate lieben und sich freuen, wenn sie etwas
	zu trinken bekommen und auch das Leben in Gefangenschaft ein Genuss f&amp;uuml;r
	die Tiere darstellt? &lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Stellen die Erkenntnisse aus den Tierversuchen &amp;uuml;berhaupt einen gro&amp;szlig;en Nutzen dar?&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;K&amp;ouml;nnen Erkenntnisse von Affengehirnen so auf Menschengehirne
	&amp;uuml;bertragen werden, dass Protesensteuerungen daraus &amp;uuml;berhaupt entwickelt
	werden k&amp;ouml;nnen?&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;K&amp;ouml;nnte man nach diesen Versuchen feststellen, dass die gebrachten
	&amp;quot;Affenopfer&amp;quot; gar nicht notwendig waren, weil die daraus gewonnenen
	Erkenntnisse keine Fortschritte in der Krankenbehandlung bedeuteten?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Warum scheint es mir so, dass die Wissenschaften in den
jeweiligen Wissenschaftsdisziplinen &amp;uuml;ber ihre ethische Seite kaum
nachdenken? W&amp;auml;re &lt;span style=&quot;font-size: large&quot;&gt;Wissenschaftsethik &lt;/span&gt;nicht ebenso wie die Wissenschaftstheorie ein wichtiges Grundlagenfach in allen Wissenschaftsbereichen?&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Existierte eine solche Klage und ein solches Urteil, wenn die ethische Seite in all ihren Facetten diskutiert worden w&amp;auml;re?&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
___________________________________ 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #333399&quot;&gt;Nachtrag: &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Reinhard Breuer hat in seinem Blog &amp;quot; &lt;a href=&quot;http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/forschern-auf-der-spur&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Forschern auf der Spur&lt;/a&gt; &amp;quot; am 23.10.2009 das Thema Tierethik (&lt;a href=&quot;http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/forschern-auf-der-spur/biologie/2009-10-23/mitleid_mit_tieren&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mitleid mit Tieren?&lt;/a&gt; ) aufgegriffen. Dort berichtet er &amp;uuml;ber Gedanken und Erlebnisse zu seinem Besuch der Tagung&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;http://idw-online.de/pages/en/news338887&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;bdquo;Interdisziplin&amp;auml;re Ans&amp;auml;tze zu Konzepten des &amp;quot;Animal Welfare&amp;quot;&lt;/a&gt; der Europ&amp;auml;ischen Akademie in Bad Neuenahr-Ahrweiler. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt; 
</content> 
</entry> 
 
 <entry> 
 <id>tag:www.brainlogs.de,2009-10-19:870</id>
 <title>Geschwistertrennung zum &quot;Wohle des Kindes&quot;???</title> 
 <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz/2009-10-19/geschwistertrennung-zum-wohle-des-kindes" /> 
  
 <modified>2009-10-19T09:16:25+02:00</modified> 
 <issued>2009-10-19T09:16:25+02:00</issued> 
 <created>2009-10-19T09:16:25+02:00</created> 
 <summary type="text/plain"> 
Sollten sich Geschwister kennen
lernen, wenn sie fremd untergebracht sind? Nein, sagt hier eine
Vorm&amp;uuml;ndin. Das ist nicht gut. Die sind noch viel zu klein...... Warum
diese Kinder ...</summary> 
 <author> 
  
 <name>armand</name> 
 <url>http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz</url> 
</author> 
<dc:subject>
Gesellschaft &amp; Soziales 
</dc:subject> 
 <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz"> 
 &lt;p&gt;
Sollten sich Geschwister kennen
lernen, wenn sie fremd untergebracht sind? Nein, sagt hier eine
Vorm&amp;uuml;ndin. Das ist nicht gut. Die sind noch viel zu klein...... Warum
diese Kinder &amp;uuml;berhaupt in Fremdunterbringung leben m&amp;uuml;ssen, l&amp;auml;sst sich
schwer ergr&amp;uuml;nden. Eines steht fest: Auch in diesem Fall scheint es
nicht so zu sein, dass die strenge Grenzziehung des
Bundesverfassungsgerichtes zur Kindesentziehung nicht eingehalten worden ist:
&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
	&lt;h2 class=&quot;title&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; color: #800000&quot;&gt;Urteil des BVerfG zu &amp;sect; 1666 - Kindeswohl(gef&amp;auml;hrdung) - 1 BvR 476/04&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/h2&gt;
	&lt;p class=&quot;std&quot;&gt;
	&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;color: #800000&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20060823_1bvr047604.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zitat aus dem Urteil: Eingriffsgrenzen des Staates:&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;color: #800000&quot;&gt;Art.
	6 Abs. 2 Satz 1 GG garantiert den Eltern das Recht auf Pflege und
	Erziehung ihrer Kinder. Die Erziehung des Kindes ist damit prim&amp;auml;r in
	die Verantwortung der Eltern gelegt, wobei dieses &amp;quot;nat&amp;uuml;rliche Recht&amp;quot;
	den Eltern nicht vom Staate verliehen worden ist, sondern von diesem
	als vorgegebenes Recht anerkannt wird. Die Eltern k&amp;ouml;nnen grunds&amp;auml;tzlich
	frei von staatlichen Einfl&amp;uuml;ssen und Eingriffen nach eigenen
	Vorstellungen dar&amp;uuml;ber entscheiden, wie sie die Pflege und Erziehung
	ihrer Kinder gestalten und damit ihrer Elternverantwortung gerecht
	werden wollen (vgl.BVerfGE 60, 79 &amp;lt;88&amp;gt; ). Diese prim&amp;auml;re
	Entscheidungszust&amp;auml;ndigkeit der Eltern beruht auf der Erw&amp;auml;gung, dass die
	Interessen des Kindes am besten von den Eltern wahrgenommen werden.
	Dabei wird sogar die M&amp;ouml;glichkeit in Kauf genommen, dass das Kind durch
	einen Entschluss der Eltern Nachteile erleidet (vgl.BVerfGE 34, 165
	&amp;lt;184&amp;gt;). In der Beziehung zum Kind muss das Kindeswohl die oberste
	Richtschnur der elterlichen Pflege und Erziehung sein (vgl. BVerfGE 60,
	79 &amp;lt;88&amp;gt; m.w.N.).&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
	&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;color: #800000&quot;&gt;Eine
	gerichtliche Entscheidung, nach der die Trennung des Kindes von seinen
	Eltern fortdauern kann, ist mit dem in Art. 6 Abs. 2 und Abs. 3 GG
	gew&amp;auml;hrleisteten Elternrecht nur dann vereinbar, wenn ein
	schwerwiegendes - auch unverschuldetes - Fehlverhalten und entsprechend
	eine erhebliche Gef&amp;auml;hrdung des Kindeswohls vorliegen. Nicht jedes
	Versagen oder jede Nachl&amp;auml;ssigkeit der Eltern berechtigt den Staat auf
	der Grundlage seines ihm nach Art. 6 Abs. 2 Satz 2 GG zukommenden
	W&amp;auml;chteramtes (vgl.BVerfGE 7, 320 &amp;lt;323&amp;gt;; 59, 360 &amp;lt;376&amp;gt;),
	jene von der Pflege und Erziehung ihres Kindes auszuschalten oder gar
	selbst diese Aufgabe zu &amp;uuml;bernehmen (vgl. BVerfGE 24, 119 &amp;lt;144&amp;gt;;
	60, 79 &amp;lt;91&amp;gt; ). Das elterliche Fehlverhalten muss daher ein
	solches Ausma&amp;szlig; erreichen, dass das Kind bei einem Verbleiben in der
	Familie in seinem k&amp;ouml;rperlichen, geistigen oder seelischen Wohl
	nachhaltig gef&amp;auml;hrdet ist (vgl.BVerfGE 60, 79 &amp;lt;91&amp;gt;). &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #000000&quot;&gt;Nun, wer glaubt, dass dem Kindeswohl
am besten gedient sei, wenn sich Geschwisterkinder, welche in
Pflegefamilien getrennt untergebracht sind, besser nicht kennen lernen
sollten, scheint eine &amp;quot;merkw&amp;uuml;rdige&amp;quot; Auffassung vom Wohl eines Kindes zu
haben. Jedenfalls finden sich aus p&amp;auml;dagogischer oder psychologischer
Sicht f&amp;uuml;r solche Entscheidungen keinerlei Rechtfertigungsgr&amp;uuml;nde. Jene Vorm&amp;uuml;nder, welche solche Entscheidungen treffen sind meist
&amp;quot;Sozialp&amp;auml;dagogen&amp;quot; und manche Akademiker fragen sich, auf welcher Basis
wissenschaftlicher Erkenntnis solche Handlungsweisen fu&amp;szlig;en......?? &lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #000000&quot;&gt;
In der schriftlichen Ablehnung zum Zusammentreffen der Geschwister,
wird wegen der angeblich hohen &amp;quot;Belastung&amp;quot; im Falle eines Kennenlernens der Umgang der Geschwisterkinder
abgelehnt. Obwohl diese Ablehnung im Sommer 2008 ausgesprochen worden war, wird daran bis heute festgehalten.
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://2.bp.blogspot.com/_oN0bS2MvfUU/StwLqCUzbFI/AAAAAAAAAFg/fle_L2uHwYc/s1600-h/Geschwistertrennung.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://2.bp.blogspot.com/_oN0bS2MvfUU/StwLqCUzbFI/AAAAAAAAAFg/fle_L2uHwYc/s640/Geschwistertrennung.jpg&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;440&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #000000&quot;&gt;Das Gesetz sieht eigentlich
grunds&amp;auml;tzlich vor, dass Geschwister einen Anspruch darauf haben, sich kennen zu lernen und regelm&amp;auml;&amp;szlig;igen Kontakt zu pflegen:&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;div class=&quot;std&quot;&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://dejure.org/gesetze/BGB/1685.html&quot;&gt;&amp;sect; 1685 BGB: Umgang des Kindes mit anderen Bezugspersonen&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;/div&gt;
	&lt;div class=&quot;std&quot;&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;(1) Gro&amp;szlig;eltern und Geschwister haben ein Recht auf Umgang mit dem Kind, wenn dieser dem Wohl des Kindes dient.&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;/div&gt;
	&lt;div class=&quot;clearfix&quot; id=&quot;gesetzestext&quot; style=&quot;height: auto&quot;&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;(2)
	Gleiches gilt f&amp;uuml;r enge Bezugspersonen des Kindes, wenn diese f&amp;uuml;r das
	Kind tats&amp;auml;chliche Verantwortung tragen oder getragen haben
	(sozial-famili&amp;auml;re Beziehung). Eine &amp;Uuml;bernahme tats&amp;auml;chlicher
	Verantwortung ist in der Regel anzunehmen, wenn die Person mit dem Kind
	l&amp;auml;ngere Zeit in h&amp;auml;uslicher Gemeinschaft zusammengelebt hat.&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;(3) &amp;sect; &lt;a name=&quot;1,1&quot; href=&quot;http://dejure.org/gesetze/BGB/1684.html&quot; title=&quot;1,1&quot;&gt;1684&lt;/a&gt; Abs. 2 bis 4 gilt entsprechend. Eine Umgangspflegschaft nach &amp;sect; &lt;a name=&quot;1,1&quot; href=&quot;http://dejure.org/gesetze/BGB/1684.html&quot; title=&quot;1,1&quot;&gt;1684&lt;/a&gt; Abs. 3 Satz 3 bis 5 kann das Familiengericht nur anordnen, wenn die Voraussetzungen des &amp;sect; &lt;a name=&quot;1,2&quot; href=&quot;http://dejure.org/gesetze/BGB/1666.html&quot; title=&quot;1,2&quot;&gt;1666&lt;/a&gt; Abs. 1 erf&amp;uuml;llt sind.&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;/div&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Sehr deutlich wird auch hier: Das F&amp;uuml;hren einer Vormundschaft ist f&amp;uuml;r einen Vormund lediglich eine Arbeit, die dazu dient mit hilf- und wehrlosen Kindern Geld zu verdienen. Die Bed&amp;uuml;rfnisse der Betroffenen stehen dabei wenig im Vordergrund. Nat&amp;uuml;rlich gibt es auch hier - leider sehr seltene -&amp;nbsp; Ausnahmen. &lt;span style=&quot;color: #000000&quot;&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #000000&quot;&gt;Besuchskontakte, ob mit Eltern oder Geschwister sind aufwendig und
unbequem. Pflegeeltern und Heime m&amp;uuml;ssen Kinder hin und her fahren,
m&amp;uuml;ssen Termine abstimmen....und das kostet Zeit und sorgt daf&amp;uuml;r, dass
die Pflege und Betreuung aufw&amp;auml;ndig wird......Deshalb m&amp;uuml;ssen betroffene Eltern und Geschwister h&amp;auml;ufig auf ihren gesetzlichen Anspruch auf Umgang verzichten, eben weil Jugend&amp;auml;mter und Vorm&amp;uuml;nder dies so bestimmen. Dass ein Umgangsausschluss dem Richtervorbehalt unterliegt, k&amp;uuml;mmert die Beh&amp;ouml;rdenmitarbeiter und Vorm&amp;uuml;nder wenig.&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wie man so sch&amp;ouml;n sagt: Wo kein Kl&amp;auml;ger, ist kein Richter. Wenn Eltern klagen ist selten ein Richter, der sich in die Entscheidungen der Jugend&amp;auml;mter und Vorm&amp;uuml;nder einmischt. (siehe dazu dieser Bericht:&lt;a href=&quot;http://kinderklau.blogspot.com/2009/10/medikamentenversuch-mit-risperdal.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Medikamentenversuch mit Risperdal an Heimkind?&lt;/a&gt; und&lt;a href=&quot;http://kinderklau.blogspot.com/&quot;&gt; Heimkind unter Neuroleptikumdauergabe: Jugendamt &amp;uuml;bt Druck auf fragende Eltern aus)&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #000000&quot;&gt;Leider ist dies hier kein
Einzelfall, sondern die Regel. Wozu sollten sich Jugend&amp;auml;mter und
Vorm&amp;uuml;nder auch an Gesetze halten, solange niemand das staatliche
Erzieheramt beaufsichtigt? Sie sind die eigentlichen &amp;quot;Familienrichter&amp;quot;!
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #000000&quot;&gt;Wer hier nach p&amp;auml;dagogischem und
psychologisch sinnvollem Handeln sucht, der muss scheitern. Famili&amp;auml;re
Beziehungen und elterliche bzw. geschwisterliche Liebe z&amp;auml;hlen in den
Augen unseres Staates..........nichts.......
&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #000000&quot;&gt;&amp;quot;Kindeswohl&amp;quot; braucht offenbar keine
Liebe, sondern professionelle erzieherische Distanz ? Famili&amp;auml;re Verortung, Elternliebe und famili&amp;auml;re
Beziehungen brauchen Kinder f&amp;uuml;r eine gesunde Entwicklung in den Augen des staatlichen Kindeswohlw&amp;auml;chteramtes........nicht!&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #000000&quot;&gt;
Noch Worte? Ich schon lange nicht mehr! 
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt; 
</content> 
</entry> 
 
 <entry> 
 <id>tag:www.brainlogs.de,2009-10-17:866</id>
 <title>Warum ich tot sein möchte bevor ich verwirrt bin?</title> 
 <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz/2009-10-17/warum-ich-tot-sein-m-chte-bevor-ich-verwirrt-bin" /> 
  
 <modified>2009-10-17T10:05:24+02:00</modified> 
 <issued>2009-10-17T10:05:24+02:00</issued> 
 <created>2009-10-17T10:05:24+02:00</created> 
 <summary type="text/plain"> 
....weil in unserer Gesellschaft niemand vor &amp;auml;rztlicher Willk&amp;uuml;r
gesch&amp;uuml;tzt ist! Die Journalistin Katrin Hummel berichtet aktuell in der
FAZ einen ersch&amp;uuml;tternden Fall. Eine ...</summary> 
 <author> 
  
 <name>armand</name> 
 <url>http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz</url> 
</author> 
<dc:subject>
Gesundheitswesen 
</dc:subject> 
 <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz"> 
 &lt;p&gt;
....weil in unserer Gesellschaft niemand vor &amp;auml;rztlicher Willk&amp;uuml;r
gesch&amp;uuml;tzt ist! Die Journalistin Katrin Hummel berichtet aktuell in der
FAZ einen ersch&amp;uuml;tternden Fall. Eine &amp;auml;ltere, demente Frau wird ohne
ausreichende Grundlage in der geschlossenen, anstatt offenen
Psychiatrie untergebracht und dort ans Bett gefesselt. Dort fristet sie
ihr Dasein. Zum Gl&amp;uuml;ck hat sie eine engagierte Schwester, welche den Mut
hat, gegen die Richter in wei&amp;szlig;, d.h. jene Psychiater zu klagen, welche
eine derart menschenunw&amp;uuml;rdige Behandlung &amp;quot;angeordnet&amp;quot; haben. Erst durch
das Urteil des Oberlandesgerichtes Hamm endet das bittere Leid dieser Frau.

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Diese menschenverachtende &amp;auml;rztliche &amp;quot;Behandlung&amp;quot; konnte nur beendet werden, weil fachlich
und wissenschaftlich kompetente Gutachter und ein engagierter
Rechtsanwalt den behandelnden Psychiatern widersprochen haben und das gro&amp;szlig;e Unrecht belegen konnten. Die alte Dame ist kein
Einzelfall!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc%7EE1F2F5D36E6AC4311A1134ED1F6C13937%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;strong&gt;Psychiatrie: &amp;quot;Da war sie schon gefesselt&amp;quot; von Katrin Hummel (Zitate):&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;ul&gt;
		&lt;li&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Die Psychiater haben sich als Richter in Wei&amp;szlig; aufgespielt&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;&lt;em&gt;Doch
		nicht nur die Fixierung von Helga S. in den letzten vier Wochen ihres
		Klinikaufenthalts war rechtswidrig. Die gesamte Unterbringung der alten
		Dame in der geschlossenen Abteilung, so hat das Oberlandesgericht Hamm
		im Februar dieses Jahres durch Beschluss festgestellt und damit die
		Entscheidungen eines Amts- und eines Landgerichts aufgehoben, war
		illegal.&lt;strong&gt;  &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
		&lt;li&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&amp;bdquo;Ich h&amp;auml;tte die Polizei rufen m&amp;uuml;ssen&amp;ldquo;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;&lt;em&gt;
		Nach ihrer Ankunft in der LWL-Klinik Warstein am n&amp;auml;chsten Morgen aber
		wurde Helga S. sofort in die geschlossene Abteilung gebracht. Ursula F.
		und eine Bekannte, die sie als Zeugin mitgenommen hatte, sagen, Ursula
		F. habe dem heftig widersprochen, doch der Oberarzt habe ihnen erkl&amp;auml;rt,
		dass er die Aufnahme von Helga S. verweigere, wenn sie nicht
		geschlossen untergebracht werde.&lt;strong&gt;  &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
		&lt;li&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&amp;bdquo;Als ich das sah, hatte ich Ohnmachtsgef&amp;uuml;hle&amp;ldquo;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;&lt;em&gt;
		Als Ursula F. an jenem Tag schlie&amp;szlig;lich zu ihrer Schwester durfte, &amp;bdquo;da
		war sie schon gefesselt&amp;ldquo;, sagt sie und f&amp;auml;ngt fast an zu weinen. &amp;bdquo;In mir
		str&amp;auml;ubte sich alles, als ich das sah, ich hatte Ohnmachtsgef&amp;uuml;hle, und
		dann stieg Wut in mir auf.&amp;ldquo;&lt;strong&gt;  &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
		&lt;li&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Die Klinik weist die Kritik als unzutreffend zur&amp;uuml;ck&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;&lt;em&gt;
		Die LWL-Klinik indessen weist die Kritik des Oberlandesgerichts an der
		vom Stationsarzt ausgestellten Bescheinigung als unzutreffend zur&amp;uuml;ck
		und f&amp;uuml;hrt aus, in medizinischen &amp;bdquo;Notf&amp;auml;llen&amp;ldquo; wie diesem m&amp;uuml;sse man die
		Patienten vor sich selbst sch&amp;uuml;tzen. Daher sei eine geschlossene
		Unterbringung n&amp;ouml;tig gewesen.&lt;strong&gt;  &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
		&lt;li&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&amp;bdquo;Rechtswidrige&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt; Freiheitsentziehung&amp;ldquo; ist kein Einzelfall&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;&lt;em&gt;
		Die Unterbringung von Helga S. in der geschlossenen Abteilung, so fasst
		es das Oberlandesgericht Hamm zusammen, trage &amp;bdquo;den Makel rechtswidriger
		Freiheitsentziehung&amp;ldquo; - und ist kein Einzelfall. Rolf-Dieter Hirsch,
		Chefarzt der Gerontopsychiatrischen Abteilung der Rheinischen Kliniken
		in Bonn und Pr&amp;auml;sident der Deutschen Akademie f&amp;uuml;r Gerontopsychiatrie und
		-psychotherapie, sch&amp;auml;tzt, dass die Behandlung von Patienten auf
		geschlossenen Stationen in zehn bis f&amp;uuml;nfzehn Prozent der F&amp;auml;lle
		rechtswidrig ist.&lt;strong&gt;  &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
		&lt;li&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&amp;bdquo;Rechtswidrige&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt; Freiheitsentziehung&amp;ldquo; ist kein Einzelfall&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;Das Oberlandesgericht kritisiert au&amp;szlig;erdem, dass der
		zust&amp;auml;ndige Richter am Amtsgericht, nachdem er die unzureichende
		Begr&amp;uuml;ndung des Arztes akzeptiert hatte, auch noch darauf verzichtete,
		Helga S. zu besuchen und pers&amp;ouml;nlich anzuh&amp;ouml;ren - wie es im Gesetz vor
		einer geschlossenen Unterbringung geboten sei, sofern sich die
		Betroffenen noch verst&amp;auml;ndlich machen k&amp;ouml;nnen. &lt;/em&gt;
	&lt;/ul&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Liest man die
Ausz&amp;uuml;ge aus dem Bericht der engagierten Journalistin Katrin Hummel wird
eines deutlich: Es steht zu bef&amp;uuml;rchten, dass hilflose Menschen ohne
Angeh&amp;ouml;rige mit amtlichen Beistand ein solches Schicksal erleiden, ohne
dass ihnen Hilfe zuteil werden kann. Sie m&amp;uuml;ssen unter
menschenunw&amp;uuml;rdigen Bedingungen dahinvegetieren. Nur der Tod kann sie
erl&amp;ouml;sen!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Angesichts der bestehenden Zust&amp;auml;nde gewinnen die von Edgar Dahl in seinem Blog LIBERTARIAN angesprochenen Fragen eine erh&amp;ouml;hte Brisanz:&lt;a href=&quot;http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/libertarian/allgemein/2008-04-13/reise-in-die-nacht&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; Reise in die Nacht&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/libertarian/allgemein/2007-11-27/mein-tod-geh-rt-mir&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mein Tod geh&amp;ouml;rt mir!&amp;nbsp;&lt;/a&gt; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Katrin Hummel best&amp;auml;tigt leider auch meine hier&lt;a href=&quot;http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz/2008-07-09/keine-angst-vor-dem-sterben-aber-davor-zu-krepieren-.......&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;: &amp;quot;Keine Angst vor dem Sterben, aber davor zu &amp;quot;krepieren&amp;quot;.......&amp;quot;&lt;/a&gt; ge&amp;auml;u&amp;szlig;erten Bef&amp;uuml;rchtungen
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Eigentlich
sollte man erwarten, dass ein solcher Bericht in der FAZ von allen
Medien aufgegriffen werden w&amp;uuml;rde........das Gegenteil ist der Fall!
Traurig....
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Alter, Sterben und Tod sind in unserer Gesellschaft immer noch Tabuthemen. Wer alt und behindert ist l&amp;auml;uft Gefahr
seiner Menschenw&amp;uuml;rde beraubt zu werden.....
&lt;/p&gt; 
</content> 
</entry> 
 
 <entry> 
 <id>tag:www.brainlogs.de,2009-10-10:855</id>
 <title>Neuro-Enhancement: die Gefahr kommt inkognito</title> 
 <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz/2009-10-10/neuro-enhancement-die-gefahr-kommt-inkognito" /> 
  
 <modified>2009-10-10T00:08:45+02:00</modified> 
 <issued>2009-10-10T00:08:45+02:00</issued> 
 <created>2009-10-10T00:08:45+02:00</created> 
 <summary type="text/plain"> 
Ein Geheimagent der  Better-living-thru-chemistry  reist ein:
In seinem Koffer tr&amp;auml;gt er f&amp;uuml;r jede Gelegenheit die passenden
Reisep&amp;auml;sse: &amp;quot;Donepezil, Dihydroergotoxin, ...</summary> 
 <author> 
  
 <name>armand</name> 
 <url>http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz</url> 
</author> 
<dc:subject>
Neurohype 
</dc:subject> 
 <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz"> 
 &lt;p&gt;
Ein Geheimagent der &lt;strong&gt;Better-living-thru-chemistry&lt;/strong&gt; reist ein:
In seinem Koffer tr&amp;auml;gt er f&amp;uuml;r jede Gelegenheit die passenden
Reisep&amp;auml;sse: &amp;quot;Donepezil, Dihydroergotoxin, Ergoloid,
Tryptophan,Clonidin,Fluoxetin u.v.m.&amp;quot; Er kann sie modifizieren, so wie
er es braucht und er verspricht: &amp;quot;Ich bringe euch das gro&amp;szlig;e Gl&amp;uuml;ck&amp;quot;.
Leider steht in den kleingedruckten AGB&#039;s: &amp;quot;Die Kosten und Folgen tr&amp;auml;gt
jeder selbst&amp;quot;: 
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.scilogs.de/memorandum&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://1.bp.blogspot.com/_oN0bS2MvfUU/Ss75gJ4kdyI/AAAAAAAAAFQ/clfe6FOK1-I/s320/Bloggewitter+Neuro-Enhancement.gif&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.gehirnundgeist.de/memorandum&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gehirn &amp;amp; Geist 11/2009 - Das Memorandum &amp;quot;Das optimierte Gehirn&amp;quot; &lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&amp;quot;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Nicht
nur psychisch Kranke nehmen Medikamente, die auf das Gehirn wirken -
auch immer mehr Gesunde d&amp;uuml;rften in Zukunft zu pharmazeutischen Mitteln
greifen, um ihre geistige Leistungsf&amp;auml;higkeit oder ihre Stimmung zu
verbessern. Wie wollen wir den Herausforderungen des
&amp;quot;Neuro-Enhancements&amp;quot; als Einzelne und als Gesellschaft begegnen?&amp;quot;&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Im &lt;a href=&quot;https://www.wissenschaft-online.de/sixcms/media.php/976/Gehirn_und_Geist_Memorandum.pdf&quot;&gt; Memorandum von sieben f&amp;uuml;hrenden Experten ( PDF-Datei)&lt;/a&gt; werden die AGB&#039;s des Geheimagenten kurz gestreift:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dabei finden sich wichtige Aspekte f&amp;uuml;r die Diskussion um das Neuro-Enhancement&amp;nbsp; nur ansatzweise im Memorandum auf Seite 3:
&lt;/p&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center&quot;&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;1. Die Widernat&amp;uuml;rlichkeit des Neuro-Enhancements &lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center&quot;&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;2. Der Eingriff in die Neurobiologie des Gehirns&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;
Obwohl
gerade Punkt 2: &amp;quot;Eingriff in die Neurobiologie des Gehirns&amp;quot; zahlreiche
Fragen aufwirft, wie z.B. bekannte Nebenwirkungen, unbekannte oder
individuelle Nebenwirkungen, Langzeitnebenwirkungen, m&amp;ouml;gliche
dauerhafte Ver&amp;auml;nderungen der Neurobiologie des Gehirns,
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten etc., behandeln die Autoren
diesen zentralen Aspekt nebenbei und mit einer beunruhigend anmutenden
Sorglosigkeit:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&amp;quot;Ein anderer Standardeinwand
	gegen Neuro-Enhancement zielt auf die neurobiologische Eingriffsebene
	von NE, die gegen&amp;uuml;ber der Ebene kommunikativer Einwirkungen (etwa
	Coaching) als minderwertig verstanden wird: Pillen f&amp;uuml;r neuronale
	Stoffwechselprozesse - Gespr&amp;auml;che und Argumente f&amp;uuml;r den Geist. Aber die
	funktional-dualistische Pr&amp;auml;misse dieser Auffassung ist heute nicht mehr
	tragf&amp;auml;hig.&amp;quot; (G&amp;amp;amp;G 11/2009 - Zitat Seite 3)&lt;br /&gt;
	&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Die Tatsache, dass neben Philosophen und
Juristen auch Mediziner das Wort ergriffen haben und nur marginal die
Frage nach etwaigen Gefahren des Neuro-Enhancements erw&amp;auml;hnen, kommt
nicht von ungef&amp;auml;hr. Die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Pharmakologie&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pharmakologie&lt;/a&gt;, die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Pharmakodynamik&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pharmakodynamik&lt;/a&gt; (&lt;em&gt;= Lehre&amp;nbsp; &amp;uuml;ber die Wirkung von Arzneistoffen im Organismus&lt;/em&gt;) und die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Pharmakokinetik&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pharmakokinetik&lt;/a&gt; (&lt;em&gt;Die &lt;strong&gt;Pharmakokinetik&lt;/strong&gt; beschreibt die Gesamtheit aller Prozesse, denen ein Arzneistoff im K&amp;ouml;rper unterliegt&lt;/em&gt;), sowie die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Pharmazeutische_Chemie&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pharmazeutische Chemie&lt;/a&gt; (&lt;em&gt;Die
pharmazeutische Chemie ist das Spezialgebiet der Pharmazie, das sich
mit den chemischen Eigenschaften von Arzneimitteln im weitesten Sinne
besch&amp;auml;ftigt&lt;/em&gt;) sind nur selten ein &amp;quot;Steckenpferd&amp;quot; von
Medizinstudenten. Ein Blick in medizinische Foren zeigt, welch &amp;Auml;chzen
und St&amp;ouml;hnen durch die Reihen zieht, wenn es im &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Physikum&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Physikum&lt;/a&gt;
um Teile aus diesen Fachbereichen geht. Insofern ist es nicht
verwunderlich, wenn Medikamentenneben- und - wechselwirkungen auf die
leichte Schulter genommen werden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.aufdemhoevel.de/heise-cog/heise-cog-enhancement.html&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://3.bp.blogspot.com/_oN0bS2MvfUU/Ss7-387vXnI/AAAAAAAAAFY/CeTx3x4haFc/s200/cover_TP_Pillen.jpg&quot; border=&quot;1&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Nat&amp;uuml;rlich
bin ich auf diesem Fachgebiet noch weniger bewandert, wie dies
Mediziner sind. Deshalb beziehe ich mein Know-How von dem
Fachjournalisten &lt;strong&gt;Dr. J&amp;ouml;rg Auf dem H&amp;ouml;vel&lt;/strong&gt; und seinen kritischen Recherchen samt seinen frustrierenden Selbstversuchen. Seit 1994 besch&amp;auml;ftigt sich &lt;em&gt;J&amp;ouml;rg Auf dem H&amp;ouml;vel&lt;/em&gt; mit dem weit gefassten Themenkreis um Substanzen, welche unser Bewusstsein beeinflussen (&lt;a href=&quot;http://www.aufdemhoevel.de/drogen.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gesundheit und Drogenpolitik&lt;/a&gt;). Die in 15 Jahren gewonnene Expertise schl&amp;auml;gt sich in seinem Buch &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.wissenschaft-online.de/artikel/958093&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pillen f&amp;uuml;r den besseren Menschen&lt;/a&gt;&amp;quot;, welches 2008 im Telepolis Verlag erschienen ist, merklich nieder.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Es ist so spannend, aufkl&amp;auml;rend und&amp;nbsp; unterhaltsam zugleich, dass ich es schon drei Mal gelesen habe.&amp;nbsp; Die Vertreter der &lt;strong&gt;Better-living-thru-chemistry &lt;/strong&gt;w&amp;uuml;rden
mir sicher entgegen halten (da ich das Intelligenzalter der Schwaben
erreicht habe, d.h. zu den &amp;Uuml;-40 ern geh&amp;ouml;re), dass ich unter einem
behandlungsbed&amp;uuml;rftigen MCI (Mild Cognitive Impairment) litte, wenn ich
ein Buch drei mal lesen m&amp;uuml;sse. Nun gibt es zu dieser Diagnose einen
Test und ein aufrichtiger Psychologischer Psychotherapeut w&amp;uuml;rde mich
noch fragen ob sich das MCI bereits auf meine sozialen und beruflichen
Funktionen ausgewirkt h&amp;auml;tte. Damit w&amp;auml;re - zumindest im Moment und in
meinem Fall eine behandlungsbed&amp;uuml;rftige MCI vom Tisch.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dass
jedoch die Diagnostik in der Regel manchmal nicht nach den offiziellen
ICD-10 oder DSM-IV-Kriterien, sondern in gro&amp;szlig;z&amp;uuml;giger Auslegung gemacht
wird, zeigt ein mir bekannt gewordener Fall des besonderen
&amp;quot;Neuro-Enhancements&amp;quot; mittels eines &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Neuroleptikum&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Neuroleptikums&lt;/a&gt;:
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
	Yvonne*
	(Name ge&amp;auml;ndert) lebt in einem Kinderheim. Verhaltensbeschreibungen aus
	einem psychologischen Gutachten k&amp;ouml;nnten ein ADHS-Syndrom vermuten
	lassen. Es wird behauptet, dass das M&amp;auml;dchen intelligenzgemindert sei.
	ADHS-Kinder bereiten nicht nur Eltern, sondern auch ErzieherInnen im
	Heim Probleme. Die Niederlassung eines Herstellers des Neuroleptikums
	Risperidon befindet sich in &amp;ouml;rtlicher N&amp;auml;he zum Heim. Obwohl die nicht
	mehr sorgeberechtigten Eltern bereits mehrfach und auch vor Gericht
	protestiert haben, wird durchgehend und entgegen bestehender
	medizinischer Leitlinien seit 2 Jahren das Medikament verabreicht. Die
	Eltern vermuten einen &amp;quot;Medikamentenversuch&amp;quot; an Heimkindern. Willkommene
	&amp;quot;Nebenwirkung&amp;quot; des Medikamentes ist die damit verbundene
	&amp;quot;Ruhigstellung&amp;quot;....(Weitere Informationen zum Thema hier: &lt;a href=&quot;http://kinderklau.blogspot.com/&quot;&gt;Medikamentenversuch mit Risperdal an Heimkind?&lt;/a&gt;) 
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;
&amp;Auml;hnliches
ist aus meiner Sicht zu bef&amp;uuml;rchten, wenn mit vergleichbarer
Arglosigkeit &amp;quot;Neuro-Enhancement&amp;quot;-Medikamente zur Anwendung kommen und
Diagnosen nach Bedarf &amp;quot;moduliert&amp;quot; werden oder wie Dr. J&amp;ouml;rg Auf dem
H&amp;ouml;vel sagt: &amp;quot;Das Vorhandensein von Medikamenten provoziert die &lt;em&gt;Entstehung neuer Krankheiten&lt;/em&gt;&amp;quot;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nun
reden wir von &amp;quot;Neuro-Enhancement&amp;quot; ohne dass zuvor klargestellt worden
ist, was darunter eigentlich zu verstehen ist. Im Buch von Dr. J&amp;ouml;rg auf
dem H&amp;ouml;vel steht dazu Seite 67 Folgendes:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;quot;Eine
	Geschichte des Enhancement-Begriffs ist noch nicht geschrieben. Er
	wurde aber wahrscheinlich vom Humangenetiker William French Anderson um
	1985 gepr&amp;auml;gt.Damals nutzte er im Zusammenhang mit der am
	Horizont erscheinenden Gentherapie den Begriff &amp;quot;Enhancement&amp;quot; in
	Abgrenzung zu &amp;quot;Therapy&amp;quot;. Bislang hat sich im deutschsprachigen Raum
	keine sinnige &amp;Uuml;bersetzung f&amp;uuml;r den Begriff &amp;quot;cognitive Enhancement&amp;quot;
	gefunden. Direkte &amp;Uuml;bersetzungsversuche klingen holprig: &amp;quot;Kognitive
	Verbesserung&amp;quot; oder &amp;quot;Wahrnehmungsf&amp;ouml;rderung&amp;quot; werden sich kaum etablieren.
	Es reicht f&amp;uuml;r das Erste aus, mit dem Begriff &amp;quot;cognitive Enhancement&amp;quot;
	Mittel und Wege zu beschreiben, die &lt;em&gt;Aufmerksamkeit, Erinnerung, Lernen und Kreativit&amp;auml;t&lt;/em&gt; f&amp;ouml;rdern. &lt;strong&gt;&amp;quot;Cognitive
	Enhancer&amp;quot; sind danach pflanzliche und chemische Wirkstoffe, die die
	oben genannten kognitiven Eigenschaften positiv beeinflussen&lt;/strong&gt;. (Zitat Ende Seite 67, Hervorhebung letzter Satz von mir)
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Dr.
J&amp;ouml;rg Auf dem H&amp;ouml;vel sieht nach seiner 15-j&amp;auml;hrigen Besch&amp;auml;ftigung mit
diesem Themenkreis diese Form der Beeinflussung &amp;uuml;beraus kritisch, wenn
er von einer &amp;quot;vermeintlich neuen Klasse von Medikamenten, die dem Geist
auf die Spr&amp;uuml;nge&amp;quot; helfen sollen, spricht. Er ist nicht davor
zur&amp;uuml;ckgeschreckt einige &amp;quot;Neuro-Enhancer&amp;quot; in einem Selbstversuch zu
testen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dem Leser seines Buches wird dabei sehr
schnell klar: Die hervorragende Qualit&amp;auml;t des Buches ist kein Resultat
dieser Selbstversuche........:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;quot;Ich nehme
	zwischen August und Oktober 2007 genau 90 Tabletten ein: t&amp;auml;glich 4,5
	Milligramm Dihydroergotoxin. Meine Gehirnkapazit&amp;auml;t soll gef&amp;ouml;rdert
	werden. Um es kurz zu machen: Ich merke nichts.&amp;quot; (Zitat von Seite 76)
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
es kommt aber noch besser:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;quot;Testreihe Donezepil
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	...[.....]...F&amp;uuml;nf
	Milligramm ist bei milder Demenz die Einstiegsdosis, um die Kranken
	alltagstauglich zu machen. Diese Menge g&amp;ouml;nne ich mir auch. Keine zehn
	Minuten sp&amp;auml;ter sto&amp;szlig;e ich die ersten beiden nasskalten F&amp;uuml;rze aus. Der
	Beipackzettel spricht von m&amp;ouml;glichen &amp;quot;gastrointestinalen Beschwerden.&amp;quot;
	Ich wei&amp;szlig;, was gemeint ist, als ich f&amp;uuml;nf Minuten sp&amp;auml;ter eine ausgiebige
	Keramiksitzung einlege. Der Magen beruhigt sich kurzzeitig, nur an
	arbeiten ist kaum zu denken. Schlierige Fernwahrnehmung und
	nachziehende Nahbilder beeintr&amp;auml;chtigen die Optik. Gedanken wie
	Haferflockenbrei....[..]..ich bin zu keiner Regung mehr f&amp;auml;hig und
	vegetiere auf dem Sofa...[..] Muskeln krampfen, der Magen rumort,
	Kopfschmerzen kommen dazu...[..]..Ich denke mit Respekt an die vielen
	Demenzkranken, die dieses Mittel t&amp;auml;glich nehmen...[..]..Fest steht:
	Diese Testreihe wird nach dem ersten Tag abgebrochen. Der n&amp;auml;chste Tag
	ist von einem typischen Hangover mit leichten Kopfschmerzen und
	unsauber arbeitendem Verdauungstrakt gepr&amp;auml;gt.&amp;quot; (Zitat von Seite 88)
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Exkurs: Psychopharmakologie Donezepil&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: xx-small&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 9pt&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: xx-small&quot;&gt;&amp;quot;Die
Acetylcholinesterase-Hemmer (AChE-)Hemmer sind zur Behandlung der
Alzheimer-Demenz zugelassen. Sie bessern die kognitiven Funktionen, das
Fortschreiten der Symptomatik wird durch die chonlinerge Aktivierung
gebremst. Die AChE-Hemmer erh&amp;ouml;hen die Menge des verf&amp;uuml;gbaren
Acetylcholins im synaptischen Spalt, indem sie die Acetylcholinesterase
inhibieren. Die ideale Substanz sollte einen nachweisbaren
therapeutischen Effekt aufweisen, zentral hoch selektiv wirken und
m&amp;ouml;glichst geringe zentrale wie periphere cholinerge Nebenwirkungen
zeigen. Eine Organtoxizit&amp;auml;t sollte nicht vorliegen, kardiovaskul&amp;auml;re
Wirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Pharmaka sollten minimiert
sein. Die derzeit verf&amp;uuml;gbaren AChE-Hemmer sind Donepezil, Rivastigmin,
Galantamin und Tacrin.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; ..[..]Die
cholinergen Substitutionsstrategien mit Cholinpr&amp;auml;kursoren und
nikotinergen Cholinrezeptoragonisten zeigten nur geringe Effekte. Durch
eine fehelnde zentrale Selektivit&amp;auml;t kam es au&amp;szlig;erdem zu ausgepr&amp;auml;gten
unerw&amp;uuml;nschten vegetativen Wirkungen. Aus diesem Grund sind diese
Therapieans&amp;auml;tze wieder verlassen worden. [&amp;hellip;].Donepezil ist ein selektiver, reversibler Acetylcholinesterase-Hemmer, der nur eine geringe periphere Wirkung aufweist. Aufgrund der langen Halbwertszeit ist nur eine t&amp;auml;gliche Gabe erforderlich&amp;hellip;[&amp;hellip;]&lt;br /&gt;
Unerw&amp;uuml;nschte cholinerge Effekte zeigten sich bei 10-20% der behandelten Patienten in Form von &amp;Uuml;belkeit, Erbrechen, Diarrhoe, Dyspepsie und Bradykardie sowie Hypotonie und Obstipation. &amp;hellip;[..] ..Wie bei allen Acetylcholinesterase &amp;ndash;Hemmern k&amp;ouml;nnen durch Neuroleptika induzierte extrapyramidal-motorische St&amp;ouml;rungen verst&amp;auml;rkt werden.&amp;quot;.&lt;/em&gt;(&lt;strong&gt;Zitat aus:&amp;quot;Klinische Pharmakologie&amp;quot;, Martin Wehling, Georg Thieme Verlag, 2005, Seite 437&lt;/strong&gt;)&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: xx-small&quot;&gt;F&amp;uuml;r
Biochemie-Fans oder jene, welche sich ein &amp;quot;Bild&amp;quot; &amp;uuml;ber die Komplexit&amp;auml;t
der Pharmakodynamik einzelner Wirkstoffe machen m&amp;ouml;chte, gibt es von
BASF weiterf&amp;uuml;hrende Informationen zum Thema &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: xx-small&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.oc.hs-mannheim.de/Doc-Kamp/Block%205_Toxikodynamik%20I.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;PDF: Toxikodynamik&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: xx-small&quot;&gt; Es lohnt sich dazu das Schaubild auf Seite 16 anzusehen!&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;
F&amp;uuml;r
die Testreihe mit Modafinil nimmt der Autor drei Anl&amp;auml;ufe. Insgesamt
registriert er l&amp;auml;ngere &amp;quot;Wachheit&amp;quot; und stellt bei Versuchsende fest:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;quot;Mir
	schwant, dass Modafinil seinen Platz vor allem dort finden wird, wo
	wenig Kreativit&amp;auml;t und viel Arbeitsleistung gefragt ist&amp;quot; (Zitat Seite
	131)
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	und
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;quot;Merkf&amp;auml;higer oder
	kreativer macht sie nicht, eher breitet sich Flie&amp;szlig;bandatmosph&amp;auml;re im
	geistigen Raum aus. Gut, wenn Narkoleptiker von einer Substanz mit
	wenigen Nebenwirkungen profitieren k&amp;ouml;nnen. &lt;strong&gt;Als gesunder Mensch werde ich mich weiterhin eher auf die seit Jahrhunderten erprobten, naturnahen Wirkstoffe verlassen.&lt;/strong&gt; (Zitat Seite 132, Hervorhebung letzter Satz von mir)
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Warum&lt;/strong&gt; die erhofften bzw. versprochenen Wirkungen ausbleiben erkl&amp;auml;rt Dr. J&amp;ouml;rg Auf dem H&amp;ouml;vel u.a. so: 
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	[...]im
	Pharmasektor existieren zu Wirkstoffen und Medikamenten eine Vielzahl
	von Studien, deren Aussagekraft zumindest uneindeutig, oft sogar
	zweifelhaft sind: Tierversuche werden auf die Psyche des Menschen
	&amp;uuml;bertragen, ein der Studie zugrunde liegendes Axiom ist falsch oder von
	Pharmaunternehmen finanzierte Studien werden nur ver&amp;ouml;ffentlicht, wenn
	sie positive Ergebnisse bringen.(Zitat Seite 2)
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Das bisherige Scheitern, so verstehe ich den Autor, liegt z.B. an folgenden Problembereichen:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;1. Fehlendes Wissen &amp;uuml;ber die Hirnfunktionen, sowie die k&amp;ouml;rperlichen, psychischen und sozialen Vorg&amp;auml;nge und Wechselwirkungen &lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;quot;W&amp;auml;hrend
	die Gentechnik die Denker &amp;uuml;berrollte, hofft man beim Neuro-Enhancement
	die Dimensionen im Vorfeld zu erfassen. Dabei ist wichtig zu wissen,
	dass die meisten der hier diskutierten wissenschaftlichen Erkenntnisse
	um Hirn- und Wirkfunktionen zwar dem momentanen Stand der Wissenschaft
	entsprechen. Sie sind aber zugleich hoch variabel, nicht nur, weil sich
	der Wissenshorizont immer weiter nach hinten schiebt, sondern auch, &lt;strong&gt;weil
	trotz anderslautender Meldungen das menschliche Gehirn in seinem
	Zusammenspiel mit K&amp;ouml;rper, Umwelt und Medikamenten nur in Ans&amp;auml;tzen
	wirklich verstanden ist.&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt; Hinter dem Kauderwelsch der
	Wissenschaftssprache versteckt sich teilweise die Ahnungslosigkeit
	dar&amp;uuml;ber, welche Abh&amp;auml;ngigkeiten zwischen den k&amp;ouml;rperlichen, psychischen
	und sozialen Wirkungen eins Medikaments bestehen.&lt;/strong&gt; An vollmundigen Prophezeiungen mangelt es trotzdem nicht. (Zitat Seite 13, Hervorhebungen von mir)
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;2. &amp;Uuml;berzogene Erwartungen an medikament&amp;ouml;se Beeinflussungsm&amp;ouml;glichkeiten:&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;quot;Schon
	in den fr&amp;uuml;hen 90er-Jahren verk&amp;uuml;ndeten Fach- und Popul&amp;auml;rzeitschriften
	immer wieder Entdeckungen irgendwelcher Wissenschaftler, die &amp;quot;den
	zentralen Mechanismus f&amp;uuml;r alle Lernprozesse&amp;quot; gefunden haben wollten.
	Aber &lt;strong&gt;die Nachfolgeforschung brachte erh&amp;ouml;hte Komplexit&amp;auml;t ans Licht&lt;/strong&gt;, die Prognosen verschwinden in den Archiven. [...]...Mit
	der Proteinforschung glaubt man nun einen besseren Zugang zur
	molekularen Welt des Lernens gefunden zu haben...[...]..Im Laufe der
	letzten Jahre entdeckte sein Team immer mehr Eiwei&amp;szlig;e, die an den
	Synapsen t&amp;auml;tig sind. Man erstellte eine Art Landkarte von &amp;uuml;ber &lt;strong&gt;1000 Proteinen, die untereinander vernetzt agieren&lt;/strong&gt;. Wieder einmal zeigen sich die Vorg&amp;auml;nge komplizierter als zun&amp;auml;chst gedacht: &lt;strong&gt;Die
	Funktion von einigen der Proteine ist bekannt, aber f&amp;uuml;r 90 Prozent
	dieser Eiwei&amp;szlig;e ist noch v&amp;ouml;llig unklar, f&amp;uuml;r was sie eigentlich zust&amp;auml;ndig
	sind.&amp;quot;&lt;/strong&gt;(Seite 6)&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
und
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;quot;Wie auch immer man das
	Zusammenspiel von Neuronen und Gliazellen illustriert, die
	Pharmakologie ist bisher kaum in der Lage, die neuen Erkenntnisse auf
	die praktische Wirkstoffforschung anzuwenden. Die Erh&amp;ouml;hung oder Hemmung
	von Transmitterverf&amp;uuml;gbarkeit ist angesichts der Komplexit&amp;auml;t der
	chemischen Vorg&amp;auml;nge im Gehirn ein vergleichsweise grobes Verfahren, ein
	ungeschliffener Eingriff in ein fein justiertes System, dessen
	Interdependenzen erst ansatzweise erkannt sind. An den Gliazellen wurde
	in dieser Hinsicht &amp;uuml;ber Jahre hinweg vorbeigeforscht.&amp;quot; (Zitat Seite 11)
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Angesichts
der Feststellung solcher Fakten wundert der Hype bez&amp;uuml;glich
&amp;quot;Neuro-Enhancement&amp;quot; doch sehr. Die Hoffnungen auf einen Wechsel vom
Brainjogging zum Braintuning zerplatzen angesichts der unerforschten
Ph&amp;auml;nomene wie Seifenblasen:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;quot;Mit jeder Entdeckung
	eines neuen Neurotransmitters wurde diesem immer auch eine
	entscheidende Rolle f&amp;uuml;r Lernfunktionen zugeschrieben. Der erste Hype
	bezog sich auf das Serotonin, das bereits 1930 isoliert wurde.&amp;quot;(Zitat
	Seite 78)
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Der jahrhundertalte Traum vom N&amp;uuml;rnberger
Trichter n&amp;auml;hrt die immer wieder aufs Neue gepflegten Hypes und
verf&amp;uuml;hren dazu, gro&amp;szlig;z&amp;uuml;gig &amp;uuml;ber all die Schw&amp;auml;chen jener Hypes
hinwegzusehen:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;quot;Verschiedene Messverfahren werden
	angewandt, um die geistige Leistung einer Person zu testen. Leider
	kamen und kommen bei unterschiedlichen Substanzen auch unterschiedliche
	Tests zur Anwendung, dies erschwert den Vergleich. Noch nachteiliger
	wirkt sich allerdings aus, dass keine Studien bekannt sind, die einen
	cognitive Enhancer aus klinischen Bedingungen herausgeholt und in
	allt&amp;auml;glichen Situationen eingesetzt haben....[....]...Dies f&amp;uuml;hrt direkt
	zu dem n&amp;auml;chsten Problem der Erforschung der cognitive Enhancer: die
	fehlenden Langzeitstudien. ...[...].... kann schon jetzt festgestellt
	werden, dass f&amp;uuml;r keine der Substanzen valide Daten vorliegen, welche
	die langfristigen Folgen ihres Konsums in unterschiedlichen Dosierungen
	und Zeitabst&amp;auml;nden hat.&amp;quot; (Zitat Seite 69)
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;3.
Probleme der pharmazeutischen Forschung, der pharmakologischen
Beeinflussung durch profitorientierte Pharmafirmen, der
Gesundheitspolitik und organisierten &amp;Auml;rzteschaft&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;quot;Es
	ist eine Ironie der Pharma-Geschichte, dass Entscheidungen f&amp;uuml;r oder
	gegen die Verschreibungsf&amp;auml;higkeit eines Wirkstoffs weniger im
	Wissenschafts- als im Politischen Raum getroffen werden. &amp;quot;(Zitat Seite
	113)
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Dr. J&amp;ouml;rg Auf dem H&amp;ouml;vel kritisiert, dass oftmals
eher wirksame und nebenwirkungs&amp;auml;rmere Pflanzenprodukte aus der
Verschreibungspflicht herausgefallen und teurere chemische Pr&amp;auml;parate
mit gro&amp;szlig;teils unbekanntem (Neben-)Wirkungsspektrum diese in der
Verschreibungspraxis ersetzt haben.
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;quot;In den
	klinischen Versuchen wird ein Wirkstoff zun&amp;auml;chst an ein paar Dutzend
	gesunden Probanden getestet (Phase1), in Phase 2 an mehreren Hundert
	Patienten auf Effektivit&amp;auml;t und Nebenwirkungen. In Phase drei, die
	mehrere Jahre dauern kann, nehmen dann Tausende von Patienten den
	Wirkstoff. Gemessen an Zeitaufwand und involvierten Patienten ist die
	dritte Phase die teuerste: Das Entwickeln eines Medikaments bis zur
	Marktreife dauert Jahre, manchmal Jahrzehnte, und verschlingt zwischen
	200 und 800 Millionen Euro....[...]..... Haben alle Phasen die
	Wirksamkeit und Sicherheit gezeigt, entscheiden die
	Arzneimittelbeh&amp;ouml;rden dar&amp;uuml;ber, ob der Wirkstoff als Medikament genehmigt
	wird. Dieser Genehmigungsprozess dauert noch einmal zwischen einem und
	drei Jahren.&amp;quot;(Zitat Seite 54,55)
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
und
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;quot;Eine
	Arzneimittelfirma muss im Schnitt acht Studien f&amp;uuml;r einen Wirkstoff in
	Auftrag geben, damit sie zwei positive erh&amp;auml;lt&amp;quot; (Zitat Seite 170)
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
Schlusswort:&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;&amp;quot;Cognitive
Enhancer&amp;quot; sind danach pflanzliche und chemische Wirkstoffe, die die
oben genannten kognitiven Eigenschaften positiv beeinflussen&lt;/strong&gt;. (Zitat Ende Seite 67)&amp;quot;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;Nach
der Definition von Dr. J&amp;ouml;rg Auf dem H&amp;ouml;vel gibt es demnach noch keine
echten &amp;quot;Cognitive Enhancer&amp;quot;, es sei denn, man z&amp;auml;hlt folgende
Neuro-Enhancer dazu:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Mein Dank gilt meinem pers&amp;ouml;nlichen Neuro-Enhancement bzw. Neuro-Enhancern f&amp;uuml;r diesen Blogbeitrag:&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
	&lt;li&gt;Das Buch &amp;quot;Pillen f&amp;uuml;r den besseren Menschen&amp;quot; von Dr. J&amp;ouml;rg Auf dem H&amp;ouml;vel &lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Einige Tassen Kaffee&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Limonadegemisch: Mineralwasser, Carolinen Blutorange mit Cola Zero&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Aufmunterte Worte und wechselseitige inspirierende Gespr&amp;auml;che mit meiner besseren H&amp;auml;lfte&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt; Neugierde und Wissensdurst, gepaart mit Geduld und Ausdauer &lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;
Ich
danke Herrn Dr. Auf dem H&amp;ouml;vel f&amp;uuml;r die freundliche Genehmigung der
&amp;uuml;berlangen Zitate aus seinem sehr empfehlenswerten Buch (bei
hervorragendem Preis-Leistungsverh&amp;auml;ltnis!). &lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Das Buch hinterl&amp;auml;sst im Selbstversuch nur ein positives Neuro-Enhancement und f&amp;uuml;hrte zu folgenden positiven Wirkungen:&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Kritischer
Geist, profundes Wissen, sympathisches Telefongespr&amp;auml;ch mit dem
Buchautor, EU-Stress beim Schreiben des Artikels wegen des hohen
Anspruchs der Zitateauswahl bei bestehender Problemstellung: &amp;quot;Wer die
Wahl hat, hat die Qual&amp;quot;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Als gleichfalls anzusehende positive Nebenwirkungen hinterl&amp;auml;sst das Buch folgende Spuren:&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Skepsis gegen&amp;uuml;ber jeder Form von Heilsversprechen eines Neuro-Enhancements&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;N&amp;uuml;chterne Betrachtung der realen Situation zum Neuro-Enhancement&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Eine vage Vorstellung &amp;uuml;ber die hohe Komplexit&amp;auml;t biochemischer Vorg&amp;auml;nge im K&amp;ouml;rper und die massiven Eingriffsm&amp;ouml;glichkeiten durch Arzneimittel, begleitet von m&amp;ouml;glichen unerwarteten Wirkungen/Nebenwirkungen bei unbekannten Langzeitwirkungen &lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Riesige Einsparungen bez&amp;uuml;glich hoher Kosten f&amp;uuml;r etwaige Neuro-Enhancement-Selbstversuche&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Langzeitwirkungen:&lt;/strong&gt;
F&amp;uuml;r die n&amp;auml;chsten Jahre: Finger weg von Neuro-Enhancern. Trinke weiter
und sehr gerne Kaffee und Nutzung der Ressourcen von harmlos angesehenen pflanzlichen Enhancern,
Pflege und Nutzung meiner psychosozialen Bindungen...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Weiterf&amp;uuml;hrende und neuro-enhancende Beitr&amp;auml;ge des Buchautors&amp;nbsp; zu verschiedenen Themenbereichen finden Sie hier: &lt;a href=&quot;http://www.aufdemhoevel.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; J&amp;ouml;rg Auf dem H&amp;ouml;vel&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mein Lieblingsbeitrag und der &amp;quot;Turbo-Neuro-Enhancer&amp;quot; zum Thema:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Spice: &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29753/1.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aufstieg   einer dubiosen Psycho-Droge&lt;/a&gt; (telepolis v. 22.02.2009)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
und zu guter Letzt:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Inhaltsangabe zum &lt;strong&gt;Buch &amp;quot;Pillen f&amp;uuml;r den besseren Menschen&amp;quot;:&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.wissenschaft-online.de/artikel/958093&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Inhaltsverzeichnis (pdf; 1.1 MB)&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt; 
</content> 
</entry> 
 
 <entry> 
 <id>tag:www.brainlogs.de,2009-10-03:840</id>
 <title>Macht Armut dumm weil Hirnforschung &quot;dumm&quot; gemacht wird? (Teil 2)</title> 
 <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz/2009-10-03/macht-armut-dumm-weil-hirnforschung-dumm-gemacht-wird" /> 
  
 <modified>2009-10-03T15:29:09+02:00</modified> 
 <issued>2009-10-03T15:29:09+02:00</issued> 
 <created>2009-10-03T15:29:09+02:00</created> 
 <summary type="text/plain"> 
Dem scheint so zu sein, wenn man den Stand der Forschung zum Thema
vor 35 Jahren und heute betrachtet. Allerdings darf man sich dabei
nicht im noch gering kultivierten ...</summary> 
 <author> 
  
 <name>armand</name> 
 <url>http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz</url> 
</author> 
<dc:subject>
Neurohype 
</dc:subject> 
 <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz"> 
 &lt;p&gt;
Dem scheint so zu sein, wenn man den Stand der Forschung zum Thema
vor 35 Jahren und heute betrachtet. Allerdings darf man sich dabei
nicht im noch gering kultivierten &amp;quot;Neurohype-Forschungsneuland&amp;quot;
umsehen, sondern man muss sich &amp;quot;herablassen&amp;quot; und die Forschungen der
v&amp;ouml;llig au&amp;szlig;er Mode gekommenen Psychologie betrachten. Der Blick darauf
l&amp;auml;sst die Illusion eines st&amp;auml;ndigen wissenschaftlichen Fortschrittes
gewaltig schrumpfen....
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Warum das
&amp;quot;Neurohype-Forschungsneuland&amp;quot; nicht die Hoffnungen erf&amp;uuml;llt, welche sich
immer noch zahlreiche Wissenschaftler und Wissenschaftsinteressierte
gemacht haben bzw. immer noch machen, verdeutlicht eine Metapher,
welche selbst schon in die &amp;quot;Jahre&amp;quot; gekommen ist. Dennoch ist sie immer
noch hochaktuell und eignet sich - wie&amp;nbsp; im vorigen Beitrag (&lt;a href=&quot;http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz/2009-09-30/macht-armut-dumm-und-leben-spitzenverdiener-auf-gro-em-fu-teil-1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Macht Armut dumm und leben Spitzenverdiener auf gro&amp;szlig;em Fu&amp;szlig;? (Teil 1)&lt;/a&gt; = Pr&amp;uuml;fung ob eine&amp;nbsp; echte Ursache-Wirkungs-Beziehung vorliegt) gleichfalls als &amp;quot;Pr&amp;uuml;fkriterium&amp;quot;:Es handelt sich dabei um die sehr anschauliche &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Metapher&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Metapher&lt;/a&gt; &amp;quot;Elefantengleichnis&amp;quot; von Hampden-Turner aus dem Jahre 1983, welches offenbar einen buddhistischen Ursprung hat:
&lt;/p&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 10.5pt&quot;&gt;Fachwissenschaftler an einem Untersuchungsgegenstand und die Erkenntnis ist jeweils anders:&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center&quot;&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.neuropaedagogik.de/assets/images/Elefant.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.neuropaedagogik.de/assets/images/Elefant.jpg&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;420&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center&quot;&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: 7.5pt; color: #008000&quot;&gt;Abb. 1: &amp;bdquo;Elefantengleichnis&amp;ldquo;, Quelle unbekannt&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;color: #000000&quot;&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #000000&quot;&gt;&amp;quot;Sechs
blinde Weise versuchen, einen Elefanten durch Tasten zu erkennen. Der
erste f&amp;uuml;hlt seinen Sto&amp;szlig;zahn und vergleicht den Elefanten mit einem
Speer. Der zweite ertastet&amp;nbsp;die Flanke und beschreibt ihn als Wand. Der
dritte hat ein Bein vor sich, was ihn auf die &amp;Auml;hnlichkeit mit einem
Baum verweisen l&amp;auml;&amp;szlig;t. Der vierte f&amp;uuml;hlt den R&amp;uuml;ssel und vergleicht den
Elefanten mit einer Schlange, der f&amp;uuml;nfte betastet das Ohr und zieht den
Vergleich mit einem F&amp;auml;cher; der letzte schlie&amp;szlig;lich ger&amp;auml;t an den Schwanz
und besteht auf der &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;color: #000000&quot;&gt;&amp;Auml;hnlichkeit mit einem
Seil. Das Ergebnis ist ein gro&amp;szlig;er Streit: Jeder beharrt auf seinen
Erkenntnissen &amp;ndash; jeder hat recht, was den jeweiligen K&amp;ouml;rperteil
betrifft, und alle haben unrecht, weil keiner das Tier als Ganzes
erfa&amp;szlig;t hat.&amp;quot; (aus:&lt;a href=&quot;http://neuropaedagogik.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://neuropaedagogik.de&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.neuropaedagogik.de/html/forschung.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;, Forschung&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;color: #008000&quot;&gt;Hampden-Turner
1983, zit. nach Schr&amp;auml;der-Naef 1993, S. 22 in Schr&amp;auml;der-Naef, Regula D.:
Informationsflut. 3., &amp;uuml;berarb. u. erg. Aufl. &amp;ndash; Weinheim: Beltz Quadriga
1993 - &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;
Das hei&amp;szlig;t: 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Wissenschaft ohne Auswertung bestehender, bereits gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnis bleibt notgedrungenerweise defizit&amp;auml;r&lt;/strong&gt;,
wie ein Blick auf die zum Thema &amp;quot;Zusammenhang sozio&amp;ouml;konomischer Status
und Intelligenz&amp;quot; vorliegenden Theorien in der &amp;quot;konkurrierenden&amp;quot;
Wissenschaftsdisziplin der Psychologie zeigt: 
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;
(Nachtrag vom 04.10.2009): 
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;strong&gt;Stand und Entwicklung der Anlage-Umwelt-Diskussion seit 1876&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;:&lt;/span&gt;(Zitatquelle: Prof. Dr. Werner Stangl &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Kindliche_Entwicklung/s_578.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Angeboren oder gelernt? - Reifung und F&amp;ouml;rderung in der kindlichen Entwicklung&lt;/a&gt;&amp;quot; im Online-Familienhandbuch: &lt;a href=&quot;http://www.familienhandbuch.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.familienhandbuch.de)&lt;/a&gt; 
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;em&gt;&amp;quot;Der &amp;quot;Erbe-versus-Umwelt-Streit&amp;quot; begann mit der im Jahr 1876 in London
	erschienenen Studie &amp;quot;Die Geschichte der Zwillinge als Pr&amp;uuml;fstein der
	Kr&amp;auml;fte von Anlage und Umwelt&amp;quot; von Sir Francis Galton, einem Vetter
	Charles Darwins. Galton interessierte sich daf&amp;uuml;r, wie menschliche
	Eigenschaften weitergegeben werden, und schloss aus seinen
	Beobachtungen und Forschungen, dass die Anlage der Umwelt &amp;uuml;berlegen
	ist. Damit reicht diese Kontroverse bis in die Anf&amp;auml;nge einer
	wissenschaftlichen Psychologie zur&amp;uuml;ck. Dieser Anfang des 20.
	Jahrhunderts allgemein verbreiteten Ansicht von der &amp;Uuml;bermacht der
	Erbanlagen widersprachen die Behavioristen, Anh&amp;auml;nger einer im Jahr 1912
	unter anderen von John Watson begr&amp;uuml;ndeten Richtung der Psychologie. Der
	Behaviorismus ging davon aus, dass allein die Umwelt das Verhalten von
	Tier und Mensch bestimme: Menschliches Verhalten sei &amp;uuml;berwiegend wenn
	nicht ausschlie&amp;szlig;lich erlernt und genetische Faktoren spielten bei der
	Ausformung von Begabungen, F&amp;auml;higkeiten oder Charaktereigenschaften nur
	eine untergeordnete Rolle. Watson stellte sogar die k&amp;uuml;hne Behauptung
	auf, er k&amp;ouml;nne aus jedem gesunden Kind einen Mathematiker, ein
	Finanzgenie oder einen K&amp;uuml;nstler jeder Richtung formen. Diese
	Grundgedanken haben lange Zeit und nachhaltig auch die Entwicklung des
	amerikanischen Erziehungs- und Schulsystems gepr&amp;auml;gt. Sie beeinflussten
	aber auch das allgemeine Denken und Handeln der Menschen, da bei jedem
	richtigen oder falschen Verhalten davon ausgegangen wurde, dass der
	Mensch selber oder andere daf&amp;uuml;r verantwortlich zu machen w&amp;auml;ren.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
	Seither
	gab es in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung immer Phasen, in
	denen in einer Art Pendelbewegung entweder die eine oder die andere
	Richtung den Diskurs und die Forschung bestimmten. Speziell durch die
	Untersuchung eineiiger Zwillinge, die nach der Geburt r&amp;auml;umlich getrennt
	aufgewachsen sind, sollten die Prozentanteile von Vererbung und
	Umwelteinfl&amp;uuml;ssen exakt festgestellt werden. Erreicht z.B. einer der
	Zwillinge ein h&amp;ouml;heres intellektuelles Leistungsniveau, wird dieser
	Unterschied im Wesentlichen auf den Umwelteinfluss zur&amp;uuml;ckgef&amp;uuml;hrt. Die
	Auseinandersetzung in der Psychologie, aber auch in anderen
	sozialwissenschaftlichen F&amp;auml;chern, nahm oft den Charakter von
	Glaubenskriegen an.&amp;quot; (Zitat Ende)&lt;/em&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p align=&quot;left&quot; style=&quot;text-align: center&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: small&quot;&gt;&lt;strong&gt;Stand der Wissenschaft zum Thema anno 1974&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;
Bereits 1974 ist diese Frage und das damit verbundene
&amp;quot;Anlage-Umwelt-Thema&amp;quot; im nur noch antiquarisch erwerbbaren TB
&amp;quot;Funkkolleg P&amp;auml;dagogische Psychologie&amp;quot; (Hrsg. F.E. Weinert, C.F.
Graumann, H. Heckhausen, M. Hofer u.a., 880-ISBN-3-596-26115-5)
ausf&amp;uuml;hrlich und sehr tiefgr&amp;uuml;ndig diskutiert worden.
&lt;/p&gt;
&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;
Auch heute
noch ist das Buch - dank seiner hervorragenden didaktischen
Aufbereitung - eine lehrreiche Fundgrube und ein Gradmesser f&amp;uuml;r
wissenschaftlichen Fortschritt.
&lt;/p&gt;
&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p align=&quot;left&quot;&gt;
Vor 35 Jahren! skizzierte &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Heckhausen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Heinz Heckhausen&lt;/a&gt;
im 7. Kapitel: &amp;quot;Anlage und Umwelt als Ursache von
Intelligenzunterschieden&amp;quot; ausf&amp;uuml;hrlich die vorhandene Forschungslage und
die damit aufgeworfenen Forschungsfragen. Stellt man jenen
&amp;quot;veralteten?&amp;quot; Ausf&amp;uuml;hrungen die &amp;Uuml;berblicksstudie von Farah et. al. und
die erg&amp;auml;nzenden Forschungsergebnisse der neurowissenschaftlich t&amp;auml;tigen
Kollegen gegegn&amp;uuml;ber dann entsteht der verh&amp;auml;ngnisvolle Eindruck, dass
der aktuelle Stand der (Neuro-)Wissenschaft zu dieser Frage nicht den
Stand der Wissenschaft, welche die Psychologie bereits vor 35 Jahren
inne hatte, wiederspiegelt!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ursache dieser Entwicklung
ist, dass in der Psychologie eine mehr als ein Jahrhundert w&amp;auml;hrende
Forschungstradition besteht, welche sich insbesondere &amp;auml;u&amp;szlig;erst viel
Gedanken um Forschungsdesigns, um Statistik und ihre Probleme und auch
um wissenschaftstheoretische Standpunkte (= &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Positivismusstreit&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Positivismusstreit &lt;/a&gt;und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Positivismus&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kategorie: Positivismus&lt;/a&gt;) gemacht hat. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Heinz
Heckhausen schreibt im Funkkolleg P&amp;auml;dagogische Psychologie, Seite 278
im Kapitel 7 zum Thema: &amp;quot;Anlage und Umwelt als Ursache von
Intelligenzunterschieden&amp;quot;:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&amp;quot; In der
	p&amp;auml;dagogischen &amp;Ouml;ffentlichkeit und in der gegenw&amp;auml;rtigen
	bildungspolitischen Diskussion begegnet man eher selten
	differenzierteren Vorstellungen, realistischen Erwartungen und
	angemessenen Ma&amp;szlig;nahmen oder Programmen. Das ist nicht verwunderlich.
	Denn die Ursachenerkl&amp;auml;rung von Intelligenzunterschieden ist recht
	verwickelt und nicht auf eine kurze und b&amp;uuml;ndige Antwort zu bringen&amp;quot;.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Die
Kenntnis dieser Feststellung von Heinz Heckhausen h&amp;auml;tten Farah et. al.
sicherlich zu anderen Vorgehensweisen, anderen Forschungsmethodiken und
Schlussfolgerungen gebracht. Sp&amp;auml;testens mit folgender Feststellung
h&amp;auml;tten die Neurowissenschaftler andere Ansatzpunkte f&amp;uuml;r ihre
Forschungen gesucht:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;Da wir Menschen zudem am
	liebsten in Gegens&amp;auml;tzen denken, verwandelt sich die Frage &amp;quot;Wieweit
	Vererbung, wieweit Umwelt&amp;quot; noch immer leicht in die Primitivformel
	&amp;quot;Vererbung oder Umwelt&amp;quot; w&amp;auml;hrend die Wissenschaft sich l&amp;auml;ngst mit zwei
	Fragen auseinandersetzt:&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;ul type=&quot;disc&quot;&gt;
		&lt;li class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;1.
		Zu welchen Anteilen lassen sich Unterschiede der Intelligenz und der
		Schulleistung zwischen Individuen auf Erbfaktoren und auf
		Umweltfaktoren zur&amp;uuml;ckf&amp;uuml;hren (vgl. JENSEN 1969 und die von ihm in Gang
		gesetzte Kontroverse; Studientext 7.2)&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;li class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;2.In welcher Wechselwirkung stehen Vererbungs- und Umweltfaktoren in der individuellen Entwicklung (vgl. ANASTASI 1958).&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Die Literaturangaben geben einen Hinweis, wie
lange schon dieser Frage im Detail nachgegangen worden sein muss.
Heckhausen verweist in diesem Zusammenhang auf Feststellungen, welche
der Deutsche Bildungsrat bereits 1968 in seinem Gutachten zu diesem
Thema abgegeben hatte:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;&lt;em&gt;1. Die Wissenschaft ist
	noch weit davon entfernt, Zusammenh&amp;auml;nge zwischen Erbanlagen und
	Intelligenzmessungen direkt fassen zu k&amp;ouml;nnen;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;&lt;em&gt;2. Die Zusammenh&amp;auml;nge d&amp;uuml;rften &amp;auml;u&amp;szlig;erst verwickelt sein;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;&lt;em&gt;3. Ein Einflussspielraum durch Umweltunterschiede ist unbestreitbar.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Heinz
Heckhausen kommentiert die Entwicklung in den 70ern mit dem Hinweis,
dass der &amp;quot;dynamische Begabungsbegriff&amp;quot;,&amp;nbsp; den zuvor statischen (=
Ansicht, dass Intelligenz insbesondere erbbedingt ist) abgel&amp;ouml;st h&amp;auml;tte.
Dabei kritisiert Heckhausen, dass der dynamische Begabungsbegriff nicht
weniger kritisch zu sehen sei, als der zuvor vorherrschende statische,
denn auch dieser sei voreingenommen. Hier sei das Pendel lediglich zur
anderen Seite ausgeschlagen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Heinz Heckhausen verweist
dabei auf einen &amp;auml;u&amp;szlig;erst interessanten Aspekt: Die Vertreter des
&amp;quot;dynamischen&amp;quot; Begabungsbegriffes w&amp;uuml;rden unter Begabung nicht dasselbe
verstehen, wie die Vertreter des &amp;quot;statischen&amp;quot; Begabungsbegriffes. So
er&amp;ouml;ffnet sich hier noch eine weitere Facette, welche zuvor ein St&amp;uuml;ck
weit in der &amp;quot;Variablendiskussion&amp;quot; im ersten Blogbeitrag angeklungen ist
(Zitat Funkkolleg P&amp;auml;d. Psych., Seite 279).:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;W&amp;auml;hrend
	die Vererbungsanh&amp;auml;nger eher eine allgemeine, grundlegende F&amp;auml;higkeit wie
	&amp;quot;Intelligenz&amp;quot; meinen, verstehen die Umweltanh&amp;auml;nger Begabung mehr in
	Richtung auf besondere einzelne F&amp;auml;higkeiten und Fertigkeiten.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;&lt;em&gt;[...]&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Die Frage ist dabei nur, mit welchem Aufwand an Lernzeit und Lernm&amp;uuml;he.&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;&lt;em&gt;[...]&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Es
	ist ratsam, allen Aussagen, in denen von einem &amp;quot;statischen&amp;quot; und
	&amp;quot;dynamischen&amp;quot; Begabungskonzept die Rede ist, mit Skepsis zu begegnen.&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Einen Ansatz zur L&amp;ouml;sung des Problems der &amp;quot;Vereblichkeitssch&amp;auml;tzung&amp;quot; f&amp;uuml;hrt Heckhausen zu einem ersten vorl&amp;auml;ufigen Versuch:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;
	Der einzig sichere Weg gegen diese Gefahr der &amp;Uuml;bersch&amp;auml;tzung ist es,
	wenn man gleiche oder &amp;auml;hnliche Genotypen in verschiedenen Umwelten
	untersucht. Beim Menschen kann man diesen Weg nur gehen, weil uns ein
	Experiment der Natur entgegenkommt. Es gibt n&amp;auml;mlich einige Menschen mit
	identischem Genotyp: eineiige Zwillinge, die aus einer einzigen
	befruchteten Eizelle entstehen.&amp;quot; (Zitat Funkkolleg P&amp;auml;d.Psych., S.
	292/293)&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;strong&gt;Nach einem Blick in die Psychologiegeschichte nun zum aktuellen Stand der Wissenschaft:&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;Im Lehrbuch von Petermann und Koll. &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.neuropaedagogik.de/html/entwicklung.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Entwicklungswissenschaft&lt;/a&gt;&amp;quot;
(2004) findet sich eine kompakte Darstellung (S. 237 ff.)des
derzeitigen Standes der Wissenschaft, welchen die im Beitrag &amp;quot;Armut
macht dumm&amp;quot; genannten Neurowissenschaftler au&amp;szlig;er Acht gelassen haben:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Zusammenfassend wird S. 259, 260 festgestellt:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;&amp;quot;Anlage
	und Umwelt sind &amp;uuml;ber den gesamten Entwicklungspfad von der Geburt zur
	Reifung (und dar&amp;uuml;ber hinaus) untrennbar miteinander verwoben. Man
	sollte sich auf die Art konzentrieren, wie sie gemeinsam wirken
	(Macoby,2000), denn wenn diese Mechanismen erstmal verstanden werden,
	k&amp;ouml;nnte es m&amp;ouml;glich sein, effektive Umweltinterventionen durchzuf&amp;uuml;hren.
	(Rutter,1997b).&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;[..]&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;Die kartesische Trennung
	zwischen K&amp;ouml;rper und Seele, Biologie und Verhalten, Gehirn und Kognition
	beginnt dank zahlreicher Nachweise von Interaktionen zwischen den
	einzelnen Bereichen langsam aufgehoben zu werden.&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;[..]&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Das Gehirn zu erforschen, erfordert einen &lt;span style=&quot;color: #660000&quot;&gt;biopsychosozialen Ansatz&lt;/span&gt;.
	Auf konstruktive Art ein ganzheitliches, systemorientiertes und
	zeitsensitives Entwicklungsmodell zu kombinieren ist sowohl notwendig.
	als auch schwierig. Bei der Erforschung der Beziehung zwischen Gehirn
	und Verhalten wird gew&amp;ouml;hnlich - aus methodologischen Gr&amp;uuml;nden nur eine
	d&amp;uuml;nne Scheibe aus der Geschichte des Individuums erfasst&lt;/strong&gt;.&amp;quot; &lt;span style=&quot;font-size: x-small&quot;&gt;(Hervorhebungen von mir)&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://4.bp.blogspot.com/_oN0bS2MvfUU/SsL-2BVbaJI/AAAAAAAAAFI/q5S_ilw82ho/s1600-h/Anlage_Umwelt_Abh%C3%A4ngigkeiten.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://4.bp.blogspot.com/_oN0bS2MvfUU/SsL-2BVbaJI/AAAAAAAAAFI/q5S_ilw82ho/s320/Anlage_Umwelt_Abh%C3%A4ngigkeiten.jpg&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das biopsychosoziale Modell (Abb. 6.6. aus &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.science-shop.de/artikel/719809&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Entwicklungswissenschaft&lt;/a&gt;&amp;quot;, Seite 260) und
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
weiterf&amp;uuml;hrende Modelle in der &lt;a href=&quot;http://www.entwicklungswissenschaft.de/blaettern.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Leseprobe Entwicklungswissenschaft (S. 261),&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
zeigen,
wie detailliert in der Psychologie (Entwicklungswissenschaft)
zwischenzeitlich die Anlage-Umwelt-Frage in der theoretischen
Diskussion gesehen wird.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Es wird sehr deutlich, dass
wir hier mit der Messung von zwei Variablen keine dem aktuellen Stand
der Wissenschaft entsprechenden Ergebnisse bekommen k&amp;ouml;nnen und die von
den Neurowissenschaftlern gezogenen Schlussfolgerungen viel zu kurz
greifen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Sie lassen die multifaktorielle Bedingtheit
und die Bedeutung von zahlreichen weiteren in Frage kommenden Variablen
und ihre Interdependenzen v&amp;ouml;llig au&amp;szlig;er Acht. An diesem Beispiel zeigt
sich, dass die intradisziplin&amp;auml;re Fixierung der Neurowissenschaften und
die daraus resultierende Ausblendung der psychologischen
Forschungstradition zu einem gravierenden wissenschaftlichen
R&amp;uuml;ckschritt f&amp;uuml;hren kann. Geschuldet ist diese Entwicklung der gro&amp;szlig;en
Selbst&amp;uuml;bersch&amp;auml;tzung eines ganzen Wissenschaftszweiges und dem damit
verbundenen Anspruch auf die Deutungshoheit nicht nur f&amp;uuml;r jene Teile,
welche untersucht wurden, sondern f&amp;uuml;r die Gesamtheit seiner
Erscheinungen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Geht es hier um Forschungsgelder, um
Ansehen, um wissenschaftlichen Ruhm und um die Sehnsucht &amp;quot;Neuentdecker&amp;quot;
sein zu wollen, wenn sich Neurowissenschaftler konsequent einer
notwendigen interdisziplin&amp;auml;ren Forschungsweise entziehen?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Erste
Folgen jener intradisziplin&amp;auml;ren Fixierung werden gl&amp;uuml;cklicherweise
zwischenzeitlich zunehmend in der Science Community diskutiert. Siehe
dazu auch folgende Beitr&amp;auml;ge von meinem Blogkollegen Stephan Schleim:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.brainlogs.de/blogs/blog/menschen-bilder/2009-02-09/doch-kein-voodoo-in-der-hirnforschung&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Doch kein Voodoo in der Hirnforschung&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;Die
	Fehler bei der Datenerhebung sind au&amp;szlig;erdem mehr als peinlich. Damit
	sind aber nicht alle der kritischen Einw&amp;auml;nde vom Tisch. Vul und
	Kollegen wiesen n&amp;auml;mlich auch auf methodisch Probleme hin, die
	beispielsweise mit der Verortung von Hirnaktivierung ganz allgemein zu
	tun haben. Viele Studien w&amp;uuml;rden der Tatsache nicht Rechnung tragen,
	dass jedes Gehirn individuell ist und ihre Ergebnisse auf Vorlagen
	projizieren, die nicht repr&amp;auml;sentativ sind. Au&amp;szlig;erdem w&amp;uuml;rden Hinweise
	darauf fehlen, dass die in Einzelexperimenten gefundenen Zusammenh&amp;auml;nge
	auch zu stabilen Vorhersagen &amp;uuml;ber die Verhaltensma&amp;szlig;e anderer Menschen
	taugen. Es bleibt also auch weiterhin viel f&amp;uuml;r die Forscher zu tun.&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Weitere Beispiele:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.brainlogs.de/blogs/blog/menschen-bilder/2009-03-22/die-r-ckkehr-der-skepsis&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die R&amp;uuml;ckkehr der Skepsis&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
und
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.brainlogs.de/blogs/blog/menschen-bilder/2008-07-18/kritik-der-neurowissenschaft&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kritik der Neurowissenschaft&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;Es
	gebe ein objektivistisches Missverst&amp;auml;ndnis der &amp;bdquo;zweiten Natur&amp;ldquo;, den
	Produkten der Menschheit, als etwas von Natur Gegebenes,
	Unver&amp;auml;nderliches. Dabei w&amp;uuml;rde vergessen, dass die im Labor untersuchten
	Ph&amp;auml;nomene sozialen und ethnographischen Bedingungen unterliegen, nicht
	zuletzt deshalb, weil die Forscher bestimmte Hintergrund&amp;uuml;berzeugungen
	h&amp;auml;tten. Der objektivistische Irrtum k&amp;ouml;nne gar bestimmten ideologischen
	Interessen dienen, welche den Blick auf die Welt verzerrten.&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;[..]&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;Nicht
	nur wenn Journalisten &amp;uuml;ber Hirnforschung schrieben, sondern selbst bei
	B&amp;uuml;chern, die von Wissenschaftlern stammten, w&amp;uuml;rden sich eklatante
	Fehler nachweisen. Fine konzentrierte sich auf The Female Brain von
	Louann Brizendine, einen internationalen Bestseller. In dem Buch w&amp;uuml;rden
	zahlreiche Thesen &amp;uuml;ber hirnphysiologisch bedingte Unterschiede zwischen
	Mann und Frau aufgestellt und daf&amp;uuml;r reihenweise wissenschaftliche
	Belege angef&amp;uuml;hrt. Ginge man diesen jedoch auf den Grund, stellten sie
	sich oft als &amp;Uuml;berinterpretationen oder schlicht falsche Zitate heraus.&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
und von Vinzenz Sch&amp;ouml;nfelder:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.brainlogs.de/blogs/blog/grenzen/2009-06-07/gedankenlos&quot;&gt;Gedankenlos&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
und
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.brainlogs.de/blogs/blog/grenzen/2008-03-10/lacks-modelling-or-fmri...&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;Lacks modelling or fMRI...&amp;quot;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;Doch seit einiger Zeit finden immer mehr nichts-sagende mathematische Neuro-Modelle Verbreitung.&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;Was genau meint das freche &amp;quot;nichts-sagend&amp;quot;? Frage: Welche
	Voraussetzungen erf&amp;uuml;llt ein gutes Modell? Ganz einfach: Es muss
	experimentelle Beobachtungen erkl&amp;auml;ren. Je mehr davon und je genauer,
	umso besser. Ein Modell, das ein einziges Experiment erkl&amp;auml;rt, hat
	weniger Wert, als ein anderes, dass neben dem ersten Versuch zus&amp;auml;tzlich
	den Ausgang eines zweiten erkl&amp;auml;rt. Auch verliert es an Wert, wenn es
	anderen Beobachtungen widerspricht.&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Weiterf&amp;uuml;hrende Informationen:
&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Prof. Dr. Werner Stangl (im Online Familienhandbuch):&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Kindliche_Entwicklung/s_578.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Angeboren oder gelernt? - Reifung und F&amp;ouml;rderung in der kindlichen Entwicklung&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Kurzer historischer Abriss&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Welche Merkmale sind angeboren? &lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Welche Merkmale sind gelernt?&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Position der Anlage-Umwelt-Wechselwirkung&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Die Perspektive der Entwicklung&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Die Perspektive der aktiven Auseinandersetzung&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: xx-small&quot;&gt;Dieser Blogbeitrag ist eine Fortsetzung von: &lt;a href=&quot;http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz/2009-09-30/macht-armut-dumm-und-leben-spitzenverdiener-auf-gro-em-fu-teil-1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Macht Armut dumm und leben Spitzenverdiener auf gro&amp;szlig;em Fu&amp;szlig;? (Teil 1)&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: xx-small&quot;&gt;&lt;/span&gt; 
</content> 
</entry> 
 
 <entry> 
 <id>tag:www.brainlogs.de,2009-09-30:836</id>
 <title>Macht Armut dumm und leben Spitzenverdiener auf großem Fuß? (Teil 1)</title> 
 <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz/2009-09-30/macht-armut-dumm-und-leben-spitzenverdiener-auf-gro-em-fu-teil-1" /> 
  
 <modified>2009-09-30T17:48:50+02:00</modified> 
 <issued>2009-09-30T17:48:50+02:00</issued> 
 <created>2009-09-30T17:48:50+02:00</created> 
 <summary type="text/plain"> 
Macht Armut wirklich dumm? Haben Spitzenverdiener tats&amp;auml;chlich gro&amp;szlig;e
F&amp;uuml;&amp;szlig;e? Der erste Gedanke, dass Armut dumm machen k&amp;ouml;nnte erscheint
naheliegend, sind doch die ...</summary> 
 <author> 
  
 <name>armand</name> 
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</author> 
<dc:subject>
Statistik &amp; Politik 
</dc:subject> 
 <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz"> 
 &lt;p&gt;
Macht Armut wirklich dumm? Haben Spitzenverdiener tats&amp;auml;chlich gro&amp;szlig;e
F&amp;uuml;&amp;szlig;e? Der erste Gedanke, dass Armut dumm machen k&amp;ouml;nnte erscheint
naheliegend, sind doch die Anregungsm&amp;ouml;glichkeiten f&amp;uuml;r Familien mit
niedrigem &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Sozio%C3%B6konomischer_Status&quot;&gt;sozio&amp;ouml;konomischem Status&lt;/a&gt; auch geringer. Aber warum haben Spitzenverdiener gro&amp;szlig;e F&amp;uuml;&amp;szlig;e?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wer
daran denkt, dass M&amp;auml;nner statistisch gesehen die h&amp;ouml;chsten Eink&amp;uuml;nfte
erzielen, kommt schnell auf den naheliegenden Gedanken, dass M&amp;auml;nner
derjenigen Bev&amp;ouml;lkerungsgruppe (neben Kindern und Frauen) zugeh&amp;ouml;ren,
welche auch die gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten F&amp;uuml;&amp;szlig;e haben. Das ist schlicht ein Faktum und
nat&amp;uuml;rlich kann man daraus eine h&amp;uuml;bsche &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Korrelation&quot;&gt;Korrelation&lt;/a&gt;&amp;quot; basteln. (vgl. dazu: Verschiedene Definitionen von &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://lexikon.stangl.eu/64/korrelation/&quot;&gt;Korrelation&amp;quot;&lt;/a&gt;)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Allerdings
handelt es sich hier um keine wissenschaftliche Erkenntnis, denn dazu
m&amp;uuml;sste man das Ergebnis verallgemeinern k&amp;ouml;nnen, im Sinne von: &amp;quot;Jeder,
der gro&amp;szlig;e F&amp;uuml;&amp;szlig;e hat, ist Spitzenverdiener&amp;quot;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Hier mag wohl eine
gro&amp;szlig;e Leserschaft entt&amp;auml;uscht auf seine &amp;quot;Kinders&amp;auml;rge&amp;quot; blicken und sich
wundern, warum er seine Riesenlatschen - angesichts der o.g. Erkenntnis
- nicht ma&amp;szlig;anfertigen lassen kann. Geh&amp;ouml;ren jene Leser nun zu den
statistischen &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Ausrei%C3%9Fer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ausrei&amp;szlig;ern&lt;/a&gt;&amp;quot;? 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Auch
wenn sich eine Beziehung herstellen l&amp;auml;sst, so ist damit &amp;uuml;berhaupt noch
nichts dar&amp;uuml;ber ausgesagt, ob diese Beziehung nun zuf&amp;auml;llig oder als
logische Selbstverst&amp;auml;ndlichkeit existiert&amp;nbsp; und das Eine aus dem Anderen
resultiert.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Gehen wir zum Thema &amp;quot;Armut&amp;quot; und die ohne
Zweifel bestehenden Beziehungen bzw. genauer Korrelationen zwischen
Armut und kognitiven F&amp;auml;higkeiten, welche in der aktuellen Gehirn
&amp;amp; Geist 10/2009 das Brennpunktthema war:
&lt;/p&gt;
&lt;h1&gt;&lt;a href=&quot;http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/1003009&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small; color: #000000&quot;&gt;KINDESENTWICKLUNG:&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;a href=&quot;http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/1003009&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium&quot;&gt; Macht Armut dumm?&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;h1&gt;&lt;a href=&quot;http://4.bp.blogspot.com/_oN0bS2MvfUU/SsIZzQrCivI/AAAAAAAAAFA/MvVgHlFEuAE/s1600-h/G%26G_10_09.jpg.638029.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://4.bp.blogspot.com/_oN0bS2MvfUU/SsIZzQrCivI/AAAAAAAAAFA/MvVgHlFEuAE/s200/G%26G_10_09.jpg.638029.jpg&quot; border=&quot;1&quot; width=&quot;80&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;von Christian Wolf&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Wie
sich das Gehirn und die geistigen Anlagen eines Kindes entwickeln,
h&amp;auml;ngt auch von Wohlstand und Bildung seiner Eltern ab. Unter einem
niedrigen &amp;quot;sozio&amp;ouml;konomischen Status&amp;quot; leiden vor allem Sprache,
Arbeits&amp;shy;ged&amp;auml;chtnis und Handlungsplanung.
&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;
Der vollst&amp;auml;ndige Beitrag l&amp;auml;sst sich hier als PDF-Datei kostenfrei herunterladen: &lt;a href=&quot;http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1006096&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;KINDESENTWICKLUNG: Macht Armut dumm? &lt;/a&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;vorspann&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;vorspann&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;vorspann&quot;&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;vorspann&quot;&gt;
&lt;p&gt;
Wer
diesen Beitrag gelesen hat w&amp;uuml;rde am liebsten sofort einen
Dringlichkeitsantrag an die Bildungspolitiker richten, damit Kinder aus
niedrigem sozio&amp;ouml;konomischen Status endlich jene F&amp;ouml;rderungen erhalten,
welcher ihnen dieselben Bildungs- und Ausbildungschancen einr&amp;auml;umen, die
auch Kindern aus Familien mit h&amp;ouml;herem sozialem Status zukommen.
&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;vorspann&quot;&gt;
&lt;p&gt;
Begr&amp;uuml;ndungen,
dass die Politik umgehend handeln m&amp;uuml;sste, stecken in der
&amp;Uuml;berblicksstudie von Farah et. al. zuhauf. Die Ergebnisse der
vornehmlich neurowissenschaftlich ausgerichteten Forschungen erscheinen
absolut eindeutig.
&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;vorspann&quot;&gt;
&lt;p&gt;
Tja,
wenn dies wirklich so einfach w&amp;auml;re. Ich behaupte, dass hier das Problem
bereits im Vorfeld der Forschung liegt. Denn die Autoren scheinen die
bisherigen Erkenntnisse und theoretischen &amp;Uuml;berlegungen zu diesem Thema
nicht in ihre Forschungsdesigns mit einbezogen zu haben.
&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;vorspann&quot;&gt;
&lt;p&gt;
In
einem Satz formuliert, sind die Autoren in eine typische Statistikfalle
getappt und haben dazu noch einige wichtige Voraussetzungen f&amp;uuml;r ihre
Versuchsplanungen und f&amp;uuml;r die Interpretationen ihrer
Forschungsergebnisse au&amp;szlig;er Acht gelassen:
&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Korrelation hei&amp;szlig;t nicht Kausalit&amp;auml;t!&lt;/strong&gt;
Oder ins verst&amp;auml;ndliche Deutsch &amp;uuml;bersetzt: Eine nachgewiesene Beziehung
zwischen zwei Variablen bedeutet noch nicht, dass eine Variable f&amp;uuml;r die
andere auch urs&amp;auml;chlich ist.......... Noch ausf&amp;uuml;hrlicher wird die Frage
der Kausalit&amp;auml;t hier: &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.phil.uni-sb.de/%7Ejakobs/seminar/vpl/expost/kausal.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Korrelation und Kausalit&amp;auml;t&lt;/a&gt;&amp;quot; erkl&amp;auml;rt.
&lt;/p&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center&quot;&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: large&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wo liegen die Fehler?&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;ol&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Der eine und sehr h&amp;auml;ufig vorkommende Fehler ist, dass wir hier in die Falle der statistischen Fehlschl&amp;uuml;sse tappen.&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Der zweite Fehler ist ein generelles Problem der wissenschaftlichen Fakult&amp;auml;ten &lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;und ihrer intradisziplin&amp;auml;ren Fixierung mit entsprechenden Folgen. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Der dritte Fehler steckt vermutlich im verdeckten
	Konkurrenzkampf der wissenschaftlichen Diszipline, welcher einer
	interdisziplin&amp;auml;ren Forschung und Lehre immer wieder den Boden
	entzieht......&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;  &lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Hinzu kommen noch von mir nicht entdeckte Fehler, welche durch die Begrenzungen meines fachlichen Wissens zustande kommen....&amp;nbsp; &lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: right&quot;&gt;
&lt;p&gt;
(Die Punkte 2.-4. werden im n&amp;auml;chsten Blogbeitrag besprochen)&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;strong&gt;Ad 1. Fehlerquelle: Die Korrelationsrechnung in der Statistik&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;strong&gt;1.1. Das Variablenproblem &lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Zwei oder mehrere Variablen werden in einer
Versuchsanordnung gemessen. Man will feststellen, ob zwischen diesen
ein Zusammenhang besteht. Dies ist zun&amp;auml;chst eine rein mathematische
Vorgehensweise.
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #333399&quot;&gt;Bsp.: Beim Thema &amp;quot;Armut&amp;quot;
werden also Versuchspersonen, hier Kinder (=Pbn) aus sozial schwachen
Familien und zum Vergleich Pbn aus mittelst&amp;auml;ndischen Familien zur
Grundlage genommen. Als Ma&amp;szlig;stab f&amp;uuml;r &amp;quot;niedrigen sozialen Status&amp;quot; und
&amp;quot;durchschnittlichem sozialen Status&amp;quot; dient h&amp;auml;ufig das relativ grobe
Raster des Einkommens. Wenn man daher die Variable &amp;quot;sozialer Status&amp;quot;
heranzieht und&amp;nbsp; an dieser Stelle weiterdenkt, werden bereits erste
Schw&amp;auml;chen dieses Modells sichtbar: denn nicht jeder mit
geringem Einkommen geh&amp;ouml;rt(e) urspr&amp;uuml;nglich der Gruppierung &amp;quot;niedriger
sozialer Status&amp;quot; an (Beispiel: arbeitsloser Architekt verheiratet mit
einer arbeitslosen Arch&amp;auml;ologin, mit 4 Kindern)
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
An
dieser Stelle entwickelt sich bereits eine leise Ahnung, dass die
Variable &amp;quot;sozialer Status&amp;quot; schwierig zu definieren und abzugrenzen ist.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Immerhin
haben in der &amp;Uuml;berblicksstudie von Farah et. al. die Forscher noch einen
weiteren Aspekt bei der Auswahl ihrer Pbn hinzugezogen und damit das
Problem der arbeitslosen Akademiker in der Untersuchungspopulation
ausgeschlossen:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;&amp;quot;Hierzu testeten die
	Wissenschaftler 60 amerikanische Vorschulkinder, von denen die eine&amp;nbsp;
	H&amp;auml;lfte aus Familien mit niedrigem sozio&amp;ouml;konomischem Status stammte, die
	andere aus Elternh&amp;auml;usern Marke Durchschnitt. Erwachsene
	Familienmitglieder der ersten Gruppe verf&amp;uuml;gten bestenfalls &amp;uuml;ber einen
	Highschool-Abschluss sowie &amp;uuml;ber ein eher geringes Einkommen &amp;ndash; oder
	waren gar arbeitslos.&amp;quot;&lt;/em&gt; (Zitat aus G&amp;amp;G 10/2009, S. 14)
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Damit
w&amp;auml;re doch das Variablenproblem &amp;quot;sozialer Status&amp;quot; gel&amp;ouml;st, oder etwa
nicht? Ja und nein, will man hier einwerfen, denn was ist mit jenen,
welche einen niedrigen sozialen Status haben, weil ihre geistigen
Voraussetzungen nicht mehr als einen Highschoolabschluss oder gar noch
weniger erlaubten?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das gleiche Problem stellt sich,
wenn wir uns die zweite Variable &amp;quot;Intelligenz&amp;quot; im weitesten Sinne aus
den berichteten Studien betrachten. Womit messen wir jene hier gefragte
Intelligenz im weitesten Sinne? Schon stecken wir in der st&amp;auml;ndig
brodelnden Diskussion darum, wie man denn Intelligenz misst, welche
Faktoren ber&amp;uuml;cksichtigt werden und wie z.B. ein Kind mit
&amp;quot;Null-Bock-Mentalit&amp;auml;t&amp;quot; hinsichtlich seiner Intelligenz &amp;quot;gemessen&amp;quot;
werden k&amp;ouml;nnte. Dabei landen wir auf der recht unbefriedigenden Aussage:
&amp;quot;Intelligenz ist das, was ein Intelligenztest misst&amp;quot;.....
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nehmen wir erneut das Beispiel von Farah et. al. zu dieser Frage:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;So
	testeten sie (= Farah und Team) unter anderem das r&amp;auml;umliche
	Verst&amp;auml;ndnis. Die Kleinen sollten entscheiden, ob je zwei auf Bildern
	dargestellte, unterschiedlich gedrehte Bonbonschachteln durch Rotieren
	zur Deckung gebracht werden k&amp;ouml;nnen. Au&amp;szlig;erdem pr&amp;uuml;ften die Forscher die
	so genannten exekutiven Funktionen der Kinder. Darunter fallen etwa die
	F&amp;auml;higkeiten,sich Ziele zu setzen, Handlungen zu planen und Impulse zu kontrollieren. In diesen Versuchen sollten die kleinen
	Probanden jedes Mal eine Taste dr&amp;uuml;cken, wenn sie ein Tier auf einem
	Computerbildschirm sahen &amp;ndash; au&amp;szlig;er, es handelte sich um eine Katze; dann
	sollte diese Reaktion&lt;br /&gt;
	unterbleiben.(Zitat aus G&amp;amp;G, 10/2009, S. 15)&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Hier
umfasst die zweite Variable das &amp;quot;r&amp;auml;umliche Vorstellungsverm&amp;ouml;gen und im
anderen Fall die &amp;quot;exekutiven Funktionen&amp;quot; gemessen mit einer besonderen
Form von Reaktionstests. Ob tats&amp;auml;chlich durch den unterlassenen
Tastendruck bei Erscheinen einer Katze gemessen werden kann, inwieweit
die Kinder Ziele setzen und Handlungen planen, sowie ihre Impulse unter
Kontrolle halten k&amp;ouml;nnen, m&amp;ouml;chte ich bezweifeln. Was die Variable&amp;nbsp; &amp;quot;kein
Tastendruck bei Erscheinen einer Katze&amp;quot; tats&amp;auml;chlich aussagt ist ja
zun&amp;auml;chst nur, ob die Aufgabe richtig verstanden worden ist und die
Aufgabenstellung umgesetzt werden kann. &amp;Uuml;ber das weite Feld
&amp;quot;exekutiver&amp;quot; Funktionen sagt diese Variable meines Erachtens sehr wenig
aus.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;1.2. Das Korrelationsproblem&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mit der &amp;Uuml;berschrift &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Cum_hoc_ergo_propter_hoc&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;strong&gt;Post hoc ergo propter hoc*&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&amp;quot;ist das Kapitel zur Korrelationsrechnung in dem antiquarischen und sehr empfehlenswerten ! Buch: &lt;strong&gt;&amp;quot;Exakte Geheimnisse: Knaurs Buch der modernen Statistik von Helmut Swoboda&lt;/strong&gt;
(1974 &amp;copy; 1971 - ISBN: 3-426-00366-X) &amp;uuml;berschrieben. Im Gegensatz zu
vielen modernen Statistikb&amp;uuml;chern erkl&amp;auml;rt das Buch die Statistik auch
f&amp;uuml;r Mathematikphobiker! Es ist gut verst&amp;auml;ndlich und nachvollziehbar
erkl&amp;auml;rt und insbesondere macht es auf&amp;nbsp; forschungsmethodische Fragen
aufmerksam, welche aus der statistischen Vorgehensweise resultieren
k&amp;ouml;nnen.&amp;nbsp; Dort wird das Prinzip der Korrelationsrechnung folgenderma&amp;szlig;en
erkl&amp;auml;rt:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;quot;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Zwei oder mehrere Variablen sollen daraufhin untersucht werden, ob ein Zusammenhang zwischen ihnen nachweisbar ist.&lt;/strong&gt; &lt;/em&gt;Dabei geht es - und das kann gar nicht stark genug betont werden - zun&amp;auml;chst ausnahmslos um die &lt;strong&gt;&lt;em&gt;mathematischen Zusammenh&amp;auml;nge,&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; die&amp;nbsp; ja nicht zu verwechseln sind mit &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Ursache-Wirkungs-Beziehungen&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;!&amp;quot;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Herr
Swoboda hat Recht, wir k&amp;ouml;nnen uns diesen Satz als &amp;quot;Pr&amp;uuml;fkriterium&amp;quot; f&amp;uuml;r
Forschungsberichte nicht oft genug vorhalten. Jeder von uns ist, trotz
aller Vorsicht, sicher schon in der Statistikfalle &lt;strong&gt;fehlender &lt;em&gt;Ursache-Wirkungs-Beziehungen&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;
gelandet. Und manchmal f&amp;auml;llt es &amp;uuml;beraus schwer eine &amp;quot;willkommene
Schlussfolgerung&amp;quot; auf ihre Plausibili&amp;auml;t hin zu &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen, wenn
mathematische Zusammenh&amp;auml;nge unser Weltbild best&amp;auml;tigen, insbesondere
dann, wenn die Pr&amp;uuml;fung auf &lt;em&gt;echte Ursache-Wirkungs-Beziehungen &lt;/em&gt;unsere
vermeintlich neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse auf nutzlose oder
gar nicht verwertbare Fragmente reduzieren. Auch Wissenschaftler sind
&amp;quot;nur&amp;quot; Menschen!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Zu dieser Crux schreibt Swoboda weiter:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;quot;Eine Korrelation &lt;strong&gt;&lt;em&gt;kann&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;
	wichtige Hinweise auf Ursachen oder Wirkungen geben, sie kann aber auch
	eine Zufallskorrelation, eine Scheinkorrelation oder eine praktisch
	belanglose Korrelation sein.&amp;quot;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Damit w&amp;auml;re die Katze aus dem Sack. Swoboda setzt aber noch eins drauf, wenn er weiter schreibt:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;quot;Ja,
	es ist sogar so, da&amp;szlig; v&amp;ouml;llige mathemathische Unabh&amp;auml;nigkeit zweier
	Variablen selbst dann nicht zu erwarten ist, wenn zweifelsfrei
	feststeht, da&amp;szlig; keinerlei Zusammenh&amp;auml;nge bestehen. Besonders bei
	verh&amp;auml;ltnism&amp;auml;&amp;szlig;ig geringem Stichprobenumfang k&amp;ouml;nnen nur allzuleicht
	t&amp;auml;uschende Zufallskorrelationen entstehen&amp;quot;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Wer mit
diesem Satz im Hinterkopf ein Blick auf die Stichprobengr&amp;ouml;&amp;szlig;en in der
&amp;Uuml;berblicksstudie von Farah et. al. und die Einzelergebnisse der anderen
Kollegen blickt, dessen guter Glaube d&amp;uuml;rfte nun endg&amp;uuml;ltig schwer
ersch&amp;uuml;ttert sein........
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ohne daraus voreilige Schl&amp;uuml;sse ziehen zu wollen, so  wird&amp;nbsp; deutlich:&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center&quot;&gt;
&lt;strong&gt;Ohne
statistische Kenntnisse, ohne wissenschaftstheoretische &amp;Uuml;berlegungen
und ohne st&amp;auml;ndige kritische Reflexion ist die Weiterentwicklung
wissenschaftlicher Erkenntnis nicht m&amp;ouml;glich.....&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
dazu mehr in Teil 2 im n&amp;auml;chsten Blogbeitrag. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
________________________________________________________-
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: xx-small&quot;&gt;* &lt;strong&gt;Cum hoc ergo propter hoc bzw. &lt;em&gt;post hoc ergo propter hoc&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
aus Wikipedia, der freien Enzyklop&amp;auml;die:&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: xx-small&quot;&gt;&lt;br /&gt;
cum hoc ergo propter hoc (&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Latein&quot;&gt;lat.&lt;/a&gt; &amp;bdquo;mit diesem, also deswegen&amp;ldquo;) bezeichnet einen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Logischer_Fehler&quot;&gt;logischen Fehler&lt;/a&gt;,
bei dem zwei gemeinsam auftretende Ereignisse als Ursache und Wirkung
erkl&amp;auml;rt werden. Der Schlie&amp;szlig;ende begeht dabei zum einen den Fehler, ohne
genauere Pr&amp;uuml;fung einen Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen zu
unterstellen. Zum anderen bestimmt er das eine Ereignis willk&amp;uuml;rlich zur
Ursache, und das andere als Wirkung.
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;&lt;span style=&quot;font-size: xx-small&quot;&gt; post hoc ergo propter hoc (zeitliches Nacheinander) &lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: xx-small&quot;&gt;Mit &lt;em&gt;post hoc ergo propter hoc&lt;/em&gt; (lat. &amp;bdquo;danach, also deswegen&amp;ldquo;) ist ein verwandter Fehlschluss gemeint. &lt;em&gt;post&lt;/em&gt;&lt;em&gt;cum&lt;/em&gt;, dass die angebliche Wirkung sp&amp;auml;ter als deren Ursache eintritt. Anders als bei &lt;em&gt;cum&lt;/em&gt;&lt;em&gt;post&lt;/em&gt;
hoc ausgeschlossen, dass sich beide Tatsachen in ihrer
Ursache-Wirkungs-Deutung vertauschen lassen, weil sie nacheinander
auftreten. betont im Gegensatz zu  hoc ist es also bei &lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: xx-small&quot;&gt;Beispiel f&amp;uuml;r &lt;em&gt;post hoc ergo propter hoc&lt;/em&gt;:&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;span style=&quot;font-size: xx-small&quot;&gt;Nachdem ich mit dem linken Fu&amp;szlig; aufgestanden bin, f&amp;auml;llt mir die
	Kaffeetasse herunter. Also ist das &amp;bdquo;falsche&amp;ldquo; Aufstehen der Grund daf&amp;uuml;r,
	dass mir die Kaffeetasse herunterf&amp;auml;llt.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: xx-small&quot;&gt;Diese Schlussfolgerung ist ein logischer Fehler, da das zeitlich fr&amp;uuml;here Ereignis zwar Ursache des sp&amp;auml;teren Ereignisses sein &lt;em&gt;k&amp;ouml;nnte&lt;/em&gt;,
allein die zeitliche Abfolge aber nicht reicht, um eine
Kausalverbindung zu begr&amp;uuml;nden. Im Beispiel k&amp;ouml;nnte die Ursache f&amp;uuml;r das
Fallenlassen auch darin liegen, dass ich erschrocken bin. Die zeitliche
Abfolge ist zwar notwendig f&amp;uuml;r den Schluss auf die Ursache, aber nicht
hinreichend.&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt; 
</content> 
</entry> 
 
 <entry> 
 <id>tag:www.brainlogs.de,2009-09-06:814</id>
 <title>Praxis? – Oder wie verkaufe ich ein überholtes Konzept</title> 
 <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz/2009-09-06/praxis-oder-wie-verkaufe-ich-ein-berholtes-konzept" /> 
  
 <modified>2009-09-06T21:58:32+02:00</modified> 
 <issued>2009-09-06T21:58:32+02:00</issued> 
 <created>2009-09-06T21:58:32+02:00</created> 
 <summary type="text/plain"> 
Unter der Rubrik &amp;bdquo;Praxistipps von Trainern und Beratern&amp;quot; ist im  Gehirn und  Geist Magazin 09/2009 
ein Beitrag zum Thema : &amp;bdquo;Richtig f&amp;ouml;rdern: Coaching statt ...</summary> 
 <author> 
  
 <name>armand</name> 
 <url>http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz</url> 
</author> 
<dc:subject>
Bildung &amp; Erziehung 
</dc:subject> 
 <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz"> 
 &lt;p&gt;
Unter der Rubrik &amp;bdquo;Praxistipps von Trainern und Beratern&amp;quot; ist im &lt;a href=&quot;http://www.gehirnundgeist.de/artikel/1002209&amp;amp;_z=798884&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gehirn und  Geist Magazin 09/2009&lt;/a&gt;
ein Beitrag zum Thema : &amp;bdquo;Richtig f&amp;ouml;rdern: Coaching statt Nachhilfe&amp;quot;
erschienen. Zwei Leserbriefe vermelden ihr &amp;bdquo;Entsetzen&amp;quot; und &amp;uuml;ben heftige
Kritik an der fehlenden wissenschaftlichen Grundlage des Beitrages. Sie
werfen den Autoren Dilettantismus und Unwissenschaftlichkeit vor. Zu
Recht, wie ich meine. Herr Christiani antwortet dazu:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-style: italic&quot;&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&amp;quot;Wenn deutsche Bildungstheoretiker zur Feder greifen, wird
	es spannend: Sie plaudern &amp;uuml;ber Prozesse, die sie nicht kennen, bezweifeln
	Ergebnisse, die ihnen nicht vorliegen und best&amp;auml;rken sich gegenseitig in
	Theorien, nach denen effektives Lernen sowieso nicht funktionieren kann.&amp;quot; ...(weiter im Beitrag unten)
&lt;/blockquote&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der
Trainer Alexander Christiani ist gem. meiner Recherche studierter
Jurist mit Schwerpunkt Wirtschaft. Er hat eine NLP-Ausbildung
absolviert und betreibt eine Unternehmensberatung. Sein Mitarbeiter,
J&amp;uuml;rgen Hoffmann greife auf eine 20-j&amp;auml;hrige Erfahrung in Marketing und
Vertrieb zur&amp;uuml;ck.&lt;br /&gt;
Die beiden Berater haben ein &amp;bdquo;Nachhilfeinstitut&amp;quot;
f&amp;uuml;r Eltern gegr&amp;uuml;ndet , &amp;uuml;ber welches im Franchisesystem in ganz
Deutschland ihre &amp;bdquo;Idee&amp;quot; des &lt;a href=&quot;http://www.franchise-net.de/franchise_franchising/Informationen/News-Archiv/Archiv-06.2009/E13222.htm?b=1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;bdquo;Coaching statt Nachhilfe&amp;quot;&lt;/a&gt;  vertrieben werden soll: &amp;quot;Neues Franchise-System vermittelt Eltern Lerntechniken und Lernmotivation ... &amp;quot; (siehe auch:&lt;a href=&quot;http://www.franchise.de/franchise_franchising/NEWS/E3280.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.franchise.de/franchise_franchising/NEWS/E3280.htm&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
Das  Projekt ist diesen Sommer gestartet worden&amp;hellip;&amp;hellip;Anbei ein Zitat aus einer  Pressemitteilung: 
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&amp;bdquo;&lt;em&gt;LIFE&amp;acute;S&amp;acute;COOL
	b&amp;uuml;ndelt weltweit anerkannte Techniken des Erfolgs-Coachings zu einem
	einmaligen Angebot. Alle vermittelten Techniken, Methoden und
	Kenntnisse sind seit Jahren Bestandteil einer erfolgserprobten
	Weiterbildung f&amp;uuml;r F&amp;uuml;hrungskr&amp;auml;fte in Wirtschaft, Sport und Wissenschaft.
	Aus zahlreichen lernf&amp;ouml;rdernden und motivationssteigernden Komponenten
	hat LIFE&amp;acute;S&amp;acute;COOL ein wirkungsvolles und kindgerechtes Gesamtkonzept
	entwickelt.&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Im Magazin Gehirn und Geist
beklagen die Autoren in ihrer Einf&amp;uuml;hrung das vermeintliche Versagen der
Schulpolitik und st&amp;uuml;tzen auf diese Feststellung, dass bez&amp;uuml;glich des
Schulerfolgs daher die Eltern gefordert seien.&lt;br /&gt;
Sie weisen darauf
hin, dass Eltern eine Menge Geld f&amp;uuml;r Nachhilfe ausgeben und behaupten,
dass die von ihnen ins Leben gerufene Initiative &amp;bdquo;LIFE&amp;rsquo;S COOL&amp;quot; eine
gute Alternative sei. So schreiben sie auf ihrer Webseite: &amp;bdquo;Motivation
ist wirksamer als Nachhilfe - und vor allem auf Dauer viel g&amp;uuml;nstiger!&amp;quot;
Einen Beleg f&amp;uuml;r diese Behauptung gibt es nicht, denn die Autoren
&amp;bdquo;vergessen&amp;quot; zu erw&amp;auml;hnen, dass Untersuchungen bereits best&amp;auml;tigen
konnten, dass das Geld f&amp;uuml;r Nachhilfe gut angelegt ist, denn Sch&amp;uuml;ler,
welche Nachhilfe bekamen, konnten ihre Schulleistungen deutlich
verbessern.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist daher: Ist  eine Elternschulung in Sachen Lerntechniken genau so wirkungsvoll, wie eine  direkte Sch&amp;uuml;lernachhilfe?
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;em&gt;&amp;bdquo;Das Engagement der Eltern ist ein entscheidender  Faktor f&amp;uuml;r den Schulerfolg&amp;quot; &lt;/em&gt;behaupten die Autoren. 
&lt;/blockquote&gt;
Damit
das Engagement der Eltern erfolgreich sein k&amp;ouml;nne, bieten die Autoren
das &amp;bdquo;LIFE&amp;rsquo;S COOL&amp;quot;-Trainingsprogramm an. Diesem Trainingsprogramm l&amp;auml;gen
angeblich bew&amp;auml;hrte Lern- und Motivationsmethoden aus der
Erwachsenenbildung zugrunde. Die Preise f&amp;uuml;r die Kursangebote, welche in
3 Teilen stattfinden (Lerntechniken, Selbstmotivation der Kinder,
Konstruktive Kommunikation) werden auf der LIFE&amp;rsquo;S COOL-Webseite nicht
bekannt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;
Was ist von dem im Beitrag beschriebenen  &amp;bdquo;Trainingsprogramm&amp;quot; zu halten?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Zun&amp;auml;chst
ist festzustellen, dass die Behauptung, dass das Engagement der Eltern
ein entscheidender Faktor f&amp;uuml;r den Schulerfolg sei, so nicht aufrecht
erhalten werden kann:&lt;br /&gt;
Die h&amp;ouml;chste Erkl&amp;auml;rungskraft f&amp;uuml;r den
Schulerfolg haben die Lehrstrategien (r=.48), hat die Intelligenz
(r=.44), die Unterrichtszeit (r=. 38).&lt;br /&gt;
Die h&amp;auml;usliche Umwelt rangiert
nur um r = .02 &amp;uuml;ber dem Interesse (r=.29) bei r=.31. (Daten aus
Weidemann &amp;amp; Krapp (Hrsg.) (2001). P&amp;auml;dagogische Psychologie). [r=
der Korrelationskoeffizient, wobei erst ab einem r von .60 und mehr&lt;br /&gt;
von
tats&amp;auml;chlicher Relevanz gesprochen werden kann!] Ich will einmal
versuchen, den hier angesprochenen &amp;bdquo;Korrelationskoeffizienten&amp;quot;
popul&amp;auml;rwissenschaftlich zu erkl&amp;auml;ren:
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
	Der
	Korrelationskoeffizient bildet auf einer statistisch berechneten Art
	den Zusammenhang zwischen zwei Variablen zueinander ab. Hieraus werden
	Durchschnittswerte errechnet.Beispiel: Die Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e der gesch&amp;auml;lten
	Kartoffeln wird mit der optimalen Garzeit in einem Zweilitertopf
	errechnet. Es stellt sich heraus, dass entlang einer gleichbleibenden
	Temperatur von 80 bis 100 Grad eine Zeit zwischen 20 und 25 Minuten das
	beste Ergebnis ergibt. Wenn dieser Test &amp;uuml;ber 100 Versuche mit
	unterschiedlichen Garzeiten und Herdtemperaturen gemessen wird, ergibt
	sich in einem Koordinatensystem eine sogenannte Punktwolke, die anzeigt
	an welchem Punkt die besten Ergebnisse erzielt werden. Jedoch merken
	Sie sofort, dass die Variable von der Kartoffelgr&amp;ouml;&amp;szlig;e hier abh&amp;auml;ngig ist.
	Wir haben also als Bedingungen: Topfgr&amp;ouml;&amp;szlig;e, Kartoffelgr&amp;ouml;&amp;szlig;e. Erst jetzt
	k&amp;ouml;nnen Temperaturdauer und Temperaturh&amp;ouml;he miteinander in Verbindung
	gebracht werden &amp;ndash; oder anders: erst jetzt ist es sinnvoll, von einer
	Korrelation zu sprechen (nat&amp;uuml;rlich kann man auch Korrelationen zwischen
	K&amp;ouml;rpergewicht und Intelligenz herstellen, was jedoch nicht gerade
	sinnig w&amp;auml;re.)Deswegen ist es notwendig, die statistischen Korrelationen
	nur mit sorgf&amp;auml;ltiger Kenntnis zu betrachten.Die Korrelationswerte
	liegen zwischen 0,0 und 1,0. Je h&amp;ouml;her der Wert, umso h&amp;ouml;her liegt der
	statistische Zusammenhang; 0,5 bedeutet also nichts anderes als &amp;bdquo;fify &amp;ndash;
	fifty&amp;quot; Erst ein Wert ab 0,75 kann daher einigerma&amp;szlig;en wissenschaftlich
	&amp;uuml;berzeugen.&amp;ndash; n&amp;auml;here Informationen dazu hier: &lt;a href=&quot;http://psychologie.fernuni-hagen.de/methoden/ils/Kurs/kap13/kap13_1.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fernuni Hagen, Psychologie Methodenkurs Kapitel 13.1&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://psychologie.fernuni-hagen.de/methoden/ils/kurs/kap13/kap13_2.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kapitel 13.2&lt;/a&gt;,  &lt;a href=&quot;http://psychologie.fernuni-hagen.de/methoden/ils/kurs/kap13/kap13_3.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kapitel 13.3&lt;/a&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br /&gt;
Der
Korrelationskoeffizient r =.31 sagt also recht wenig &amp;uuml;ber den Einfluss
der h&amp;auml;uslichen Umgebung auf den Schulerfolg aus! Wobei unter h&amp;auml;uslicher
Umgebung als Erkl&amp;auml;rungsfaktor des Schulerfolgs im &amp;Uuml;brigen die
&amp;bdquo;Hausaufgabenkontrolle&amp;quot;, das Interesse der Eltern an schulischen Themen
und die gezeigte Unterst&amp;uuml;tzung der Eltern z&amp;auml;hlt. Damit wird deutlich,
dass die h&amp;auml;usliche Umwelt sicherlich einen kleinen Einfluss auf den
Schulerfolg hat, jedoch nicht in dem Umfang, wie hier die Autoren ohne
wissenschaftliche Grundlage unterstellen m&amp;ouml;chten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren
weisen in ihrem Beitrag somit Eltern eine Verantwortung f&amp;uuml;r den
Schulerfolg ihrer Kinder zu, welche diese gar nicht wahrnehmen k&amp;ouml;nnen!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br /&gt;
Der
Behauptung der Autoren &amp;uuml;ber die Erfolgsaussichten ihrer Methoden,
welche sich nur auf die Vermittlung von Lernstrategien und ermunternde
Kommunikationsstrukturen beschr&amp;auml;nken, kann also entschieden
widersprochen werden. Die Behauptung ist rein spekulativ und steht in
Widerspruch zu den Ergebnissen der Lehr- und Lernforschung.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet
man die f&amp;uuml;r das schulische Lernen bedeutsamen Einflussfaktoren, so ist
es nicht verwunderlich, dass eine solche Behauptung nicht belegt werden
kann.&lt;br /&gt;
Damit &amp;uuml;berhaupt Lernstrategien erfolgreich eingesetzt werden
k&amp;ouml;nnen, m&amp;uuml;ssen Kinder ged&amp;auml;chtnistechnisch &amp;ndash; um dies einmal &amp;bdquo;popul&amp;auml;r&amp;quot;
auszudr&amp;uuml;cken &amp;ndash; erst die notwendigen Voraussetzungen mitbringen. (siehe
auch hier: &amp;bdquo;Ged&amp;auml;chtnis&amp;quot; - &lt;a href=&quot;http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/GEDAECHTNIS/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/GEDAECHTNIS/&lt;/a&gt;)
Wichtige ged&amp;auml;chtnisspezifische Voraussetzungen f&amp;uuml;r den Einsatz von
Lernstrategien ist die Verf&amp;uuml;gbarkeit eines ausreichenden
&amp;bdquo;Arbeitsspeichers&amp;quot;. Darunter versteht man jenen Teil des Ged&amp;auml;chtnisses,
welcher f&amp;uuml;r die kurzfristige Informationsverarbeitung zur Verf&amp;uuml;gung
steht. [Aus Verst&amp;auml;ndnisgr&amp;uuml;nden muss auch ich an dieser Stelle die
tats&amp;auml;chlichen Erkenntnisse etwas vereinfacht darstellen. Wer an gut
verst&amp;auml;ndlichem detailliertem Wissen zu diesem Thema interessiert ist,
dem empfehle ich das interaktive Programm &amp;bdquo;incops&amp;quot; zur Kognitiven
Psychologie (&lt;a href=&quot;http://www.incops.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.incops.de/&lt;/a&gt;).]
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br /&gt;
Das
kindliche Lernen findet zun&amp;auml;chst ungeplant und unbewusst statt.
Besonderes Merkmal des (fr&amp;uuml;h-)kindlichen Lernens ist die besonders
schnelle Auffassungsgabe und Merkf&amp;auml;higkeit im Vergleich zu &amp;auml;lteren
Kindern und Erwachsenen. Ab ca. 6 Jahren &amp;bdquo;w&amp;auml;chst&amp;quot; die Aufnahmekapazit&amp;auml;t
des Arbeitsged&amp;auml;chtnisses kontinuierlich an, wobei davon ausgegangen
wird, dass die Ged&amp;auml;chtniskapazit&amp;auml;ten auch bei intelligenten Menschen
begrenzt sind. (siehe dazu:&lt;a href=&quot;http://neurowissenschaften.blogspot.com/2008/01/beeindruckende-fhigkeiten-gehen-auf.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Beeindruckende F&amp;auml;higkeiten gehen auf Kosten des Erwerbs neuer F&amp;auml;higkeiten&lt;/a&gt;)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br /&gt;
Um
Lernstrategien richtig einsetzen zu k&amp;ouml;nnen, wird neben ausreichendem
Vorwissen (der Lernende muss die Art des Lernstoffes einsch&amp;auml;tzen
k&amp;ouml;nnen, um dann eine ad&amp;auml;quate Lerntechnik auszuw&amp;auml;hlen) auch die
F&amp;auml;higkeit zur Kontrolle des eigenen Lernprozesses notwendig. Die
Kognitionspsychologen nennen diese F&amp;auml;higkeit &amp;bdquo;Metakognition&amp;quot;. Und:
mehrere Faktoren m&amp;uuml;ssen gleichzeitig ber&amp;uuml;cksichtigt werden (k&amp;ouml;nnen).&lt;br /&gt;
Bereits
an dieser Stelle wird ein wenig deutlich, dass die Versprechen von
Christiani und Hoffmann so nicht funktionieren k&amp;ouml;nnen: Denn die Autoren
&amp;uuml;bersehen, dass der Einsatz von Lernstrategien auch eine Frage des
jeweiligen Entwicklungsalters und der vererbten kognitiven F&amp;auml;higkeiten
ist.&lt;br /&gt;
Unter jenen kognitiven F&amp;auml;higkeiten werden die personenbezogenen
Lernvoraussetzungen die zur Bearbeitung schulischer Aufgaben notwendig
sind, verstanden.&lt;br /&gt;
Grundlegende Lernvoraussetzungen sind z.B.
Konzentrationsf&amp;auml;higkeit, die individuelle Geschwindigkeit der
Informationsverarbeitung bzw. die individuell gegebene
Arbeitsged&amp;auml;chtniskapazit&amp;auml;t. H&amp;ouml;here Lernvoraussetzungen sind komplexe
F&amp;auml;higkeiten wie die Intelligenz und die kognitive Kreativit&amp;auml;t. Zu den
hochkomplexen F&amp;auml;higkeiten geh&amp;ouml;ren das Probleml&amp;ouml;sen.&lt;br /&gt;
Der Einsatz von
Lernstrategien erfordert zus&amp;auml;tzliche Ged&amp;auml;chtniskapazit&amp;auml;ten. Ihr
erfolgreicher Einsatz ist weiterhin abh&amp;auml;ngig vom Bekanntheits- und
Automatisierungsgrad der Lernstrategien, der Menge des Vorwissens und
den metakognitiven F&amp;auml;higkeiten der jeweiligen Anwender.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br /&gt;
Die
Autoren &amp;bdquo;verteilen&amp;quot; Ihre Lernrezeptologie so, als ob jedes
Entwicklungsalter gleich behandelt werden k&amp;ouml;nnte und alle Menschen
dieselben Lernvoraussetzungen von Natur aus mitbr&amp;auml;chten. Auch
individuelle Lernbed&amp;uuml;rfnisse scheinen f&amp;uuml;r die Autoren irrelevant zu
sein. Insbesondere gehen die Autoren davon aus, dass Lerntechniken in
der Schuldidaktik nicht bekannt seien und daher bislang auch keinen
Eingang in die schulische Lehrt&amp;auml;tigkeit gefunden h&amp;auml;tten. Dabei ist das
Gegenteil der Fall !
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Man kann hier klar feststellen: Die immer
wieder beklagten &amp;bdquo;Schw&amp;auml;chen&amp;quot; des schulischen Lernens sind nicht mit der
fehlenden Anwendung von Lerntechniken und Motivationsstrategien zu
begr&amp;uuml;nden, denn seit mehr als 10 Jahren werden in Fortbildungskursen
und Schulmagazinen auch langj&amp;auml;hrig t&amp;auml;tigen Lehrkr&amp;auml;ften Lerntechniken
nahegebracht und seit mehr als 10 Jahren sind Lerntechniken- und
Lernmethoden ein fester Bestandteil in der Lehrerausbildung. Viele
Lehrer mussten feststellen, dass die versprochene &amp;quot;Wunderwirkung&amp;quot;
ausgeblieben ist. Die Erwartungen bez&amp;uuml;glich der behaupteten Erfolge des
Methodeneinsatzes werden zu Recht von erfahrenen Lehrkr&amp;auml;ften
zwischenzeitlich realistischer und n&amp;uuml;chterner eingesch&amp;auml;tzt (dazu: &lt;a href=&quot;https://www1.spektrum.de/blogs/arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNEN/Methodentraining-Klippert.shtml&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Methodentraining&lt;/a&gt;  nach Klippert und ausf&amp;uuml;hrlich: &lt;a href=&quot;http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/forschung/klippert.html%22%3EDie&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/forschung/klippert.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;  Auseinandersetzung um Klipperts-Methodentraining&lt;/a&gt;).
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&amp;quot;Eine
	Erkl&amp;auml;rung, warum die einge&amp;uuml;bten Techniken &amp;bdquo;schnell wieder verloren
	gehen&amp;quot; und sich nicht als stabile Verfahren einpr&amp;auml;gen, ist, dass sie
	als mechanische Verfahren keine Bedeutungsspuren im Sch&amp;uuml;ler
	hinterlassen k&amp;ouml;nnen.&amp;quot; [Zitat aus PDF-Datei: Dr. Ellen Martin: &lt;a href=&quot;http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/download/klippert.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die Auseinandersetzung um Klipperts-Methodentraining&lt;/a&gt;]
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Neben
der proklamierten &amp;bdquo;Lernrezeptologie&amp;quot; greifen die Autoren noch auf die
immer wieder gern verbreitete pseudowissenschaftliche
&amp;bdquo;Lerntypenideologie&amp;quot; zur&amp;uuml;ck. Dabei ist wissenschaftlich l&amp;auml;ngst belegt,
dass Lerntypen als solche nicht existieren.
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&lt;em&gt;&amp;bdquo;Die
	mit dem Terminus &amp;quot;Lerntyp&amp;quot; verbundenen &amp;quot;Lerntypentheorien&amp;quot; suggerieren
	nichts desto weniger eine wissenschaftliche Fundierung, sind
	erstaunlich weit verbreitet und genie&amp;szlig;en eine anhaltende, teilweise
	sogar ansteigende Popularit&amp;auml;t.&amp;quot; (Zitat aus:&lt;a href=&quot;http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/PUBLIKATIONEN/Lernstile.shtm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Arbeitsbl&amp;auml;tter Stangl-Taller &amp;quot;Lernstile&amp;quot;&lt;/a&gt;)&lt;/em&gt;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Prof. Dr. Stangl (Universit&amp;auml;t Linz) stellt in seinem Aufsatz: Stangl, Werner (2005). &lt;a href=&quot;http://www.blogger.com/%3Ca%20href=&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;strong&gt;Lernstile&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;  &amp;ndash; &amp;bdquo;was ist dran?&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt; Praxis Schule 5-10, 31  Jg., Heft 3&lt;/strong&gt;. fest, dass:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;em&gt;&amp;bdquo;Die
	schon erw&amp;auml;hnte unzureichende empirische Fundierung der Lernstil- bzw.
	-typentheorien - insbesondere was die &amp;Uuml;berpr&amp;uuml;fung ihrer Vorteile in der
	Lernpraxis betrifft - h&amp;auml;ngt in hohem Ma&amp;szlig;e mit der prinzipiellen
	multifaktoriellen Bedingtheit von Lernprozessen zusammen. Lernprozesse
	sind in ganz bestimmten zeitlichen und r&amp;auml;umlichen Kontexten immer mehr
	als die blo&amp;szlig;e Interaktion eines Lerners mit einem medial vermittelten
	Lehrstoff.&lt;/em&gt; &amp;quot;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Herr Prof. Dr. Werner Stangl weist daher zu Recht in seiner Zusammenfassung  &amp;bdquo;Was bleibt &amp;uuml;brig&amp;quot; darauf hin, dass:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;em&gt;&amp;quot;Nach
	dem derzeitigen Wissensstand gibt es in den Kognitionswissenschaften
	keine einfache psychische Struktur und auch im Sinne eines
	individuellen Lernstils keinen K&amp;ouml;nigsweg zur F&amp;ouml;rderung effizienten
	Lernens und Denkens (vgl. Loo&amp;szlig; 2001).&amp;quot;&lt;/em&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;strong&gt;Was bleibt also  hier &amp;bdquo;&amp;uuml;brig&amp;quot;?&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;Die
Autoren Christiani und Hoffmann treten als p&amp;auml;dagogische und
psychologische Laien an, den Erkenntnissen aus der Lehr- und
Lernforschung, sowie der Kognitionspsychologie implizit zu
widersprechen bzw. gar das Gegenteil dessen zu postulieren was
tats&amp;auml;chlich machbar und m&amp;ouml;glich ist. 
&lt;p&gt;
Es werden bei
interessierten Eltern Hoffnungen geweckt, welche sich nicht erf&amp;uuml;llen
lassen und es wird mit Hilfe eines Magazins versucht, welches ansonsten
darum bem&amp;uuml;ht ist, seri&amp;ouml;se wissenschaftliche Befunde in verst&amp;auml;ndlicher
Form Monat f&amp;uuml;r Monat zu berichten, einen werbewirksamen Artikel zu
lancieren.&lt;br /&gt;
Die Autoren, welche offensichtlich nur &amp;uuml;ber ein geringes
Hintergrundwissen verf&amp;uuml;gen, &amp;uuml;bersch&amp;auml;tzen sich und ihre Ideen, die seit
Jahrzehnten von &amp;uuml;bereifrigen M&amp;ouml;chte-gern-P&amp;auml;dagogen und &amp;ndash;Lernpsychologen
stets neu erfunden werden. Diese glauben n&amp;auml;mlich, dass ohne jegliche
wissenschaftliche Grundausbildung, jeder &amp;uuml;ber so einen komplexen
Sachverhalt wie es &amp;bdquo;das Lernen&amp;quot; darstellt, mit irgendwelchen
fachfremden Ausbildungsg&amp;auml;ngen kompetent urteilen k&amp;ouml;nne. Schade, dass so
etwas &amp;uuml;berhaupt Eingang in die Medien findet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
F&amp;uuml;r fatal halte
ich den Umstand, dass dadurch bei ehrgeizigen Eltern der falsche
Eindruck erweckt wird, dass man mit Hilfe von ein paar Lerntechniken
und einer ermunternden Kommunikation quasi jedes Kind zum Abitur f&amp;uuml;hren
k&amp;ouml;nne, ohne R&amp;uuml;cksicht darauf, welche Selbst(wirksamkeits)&amp;uuml;berzeugungen,
ged&amp;auml;chtnisspezifischen Voraussetzungen, welche Intelligenz bzw.
kognitiven F&amp;auml;higkeiten und welchen Lern- und Arbeitseifer diese Kinder
von sich aus mitbringen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Leidtragende k&amp;ouml;nnen - aufgrund der
geweckten falschen Erwartungen - gerade jene sein, welche man
eigentlich &amp;bdquo;f&amp;ouml;rdern&amp;quot; wollte&amp;hellip;&amp;hellip;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #0000ff&quot;&gt;Zu diesem Blogbeitrag schrieb Herr Alexander Christiani folgenden Leserbrief an die Redaktion von Gehirn und Geist: &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wenn deutsche Bildungstheoretiker zur Feder greifen, wird
es spannend: Sie plaudern &amp;uuml;ber Prozesse, die sie nicht kennen, bezweifeln
Ergebnisse, die ihnen nicht vorliegen und best&amp;auml;rken sich gegenseitig in
Theorien, nach denen effektives Lernen sowieso nicht funktionieren kann.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Deshalb hier einige Fakten in Richtung Elfenbeinturm:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Dozenten des Life-s-cool-Konzeptes coachen mit den
dort vorgestellten Methoden und Techniken seit 1993 u. a. die Wissenschaftler
der Fraunhofer-Gesellschaft zum Thema &amp;bdquo;Methodik geistiger Arbeit&amp;ldquo;.
In den letzten 16 Jahren haben mehrere Hundert Wissenschaftler und Professoren
an diesem Programm teilgenommen und folgende Ergebnisse erreicht:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;bull;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Sie verbesserten ihre Leseleistung um
mindestens 300%.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;bull;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Sie lernten (sofern sie diese Technik
nicht bereits vorher beherrschten), mit Mindmapping wissenschaftliche
Ausarbeitungen erheblich schneller und besser zu strukturieren (viele berichten
von einer Arbeitszeitersprarnis zwischen 30 und 50%)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;bull;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Sie lernten, ihre Merkf&amp;auml;higkeit so
auszubauen, dass sie sich 40-60 Stichpunkte f&amp;uuml;r eine Vorlesung oder ein Referat
in maximal 20 min. abspeichern konnten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Soweit deutsche &amp;bdquo;Wissenschaftler&amp;ldquo; mit ihren
Theorien zu dem Ergebnis kommen, das k&amp;ouml;nnte alles gar nicht sein, habe ich folgende
Empfehlung: Schauen Sie sich einfach an, was in der Welt effektiven Lernens
funktioniert und dann bringen Sie das deutschen Lehramtsstudenten bei:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;bull;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Life-s-cool-Eltern coachen ihre Kinder
mit den Kreativit&amp;auml;ts- und Visualisierungsprinzipien, die das Schulsystem in
Singapur nach aktueller McKinsey-Studie in wenigen Jahrzehnten zu einem der
besten der Welt gemacht hat.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;bull;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Life-s-cool-Eltern nutzen den Prozess des
Herunterbrechens in Einzelteile, mit&amp;nbsp; dessen Hilfe die Absolventen der Meadowmount
School of Music in New York (Bundesstaat) in 5 Wochen so gro&amp;szlig;e Fortschritte
machen wie anderswo in einem ganzen Jahr. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;bull;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Life-s-cool-Eltern nutzen die
Erziehungsprinzipien der Kipp-Schulen von Mike Feinberg und Dave Levin, die&amp;nbsp;
Kinder aus sozial benachteiligten Schichten mit riesigem Erfolg f&amp;ouml;rdern: 2008
erreichten mehr als 80% der 16000 KIPP-Sch&amp;uuml;ler in 66 Schulen ihr Ziel, die
Universit&amp;auml;t zu besuchen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Es ist Zeit, dass solche Erfolge auch in PISA-Deutschland
zur Regel werden. Wissenschaftler, die herausfinden wollen, warum Life-s-cool
so gut funktioniert, sind herzlich eingeladen, mit unserem Programm ihre
Studien durchzuf&amp;uuml;hren.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Alexander Christiani
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #0000ff&quot;&gt;&lt;strong&gt;Meine vorl&amp;auml;ufige Kurzantwort:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ich h&amp;auml;tte meine Kritik auch auf der Grundlage meiner Erfahrungen aus meiner mehrj&amp;auml;hrigen Unterrichtst&amp;auml;tigkeit als Grund- und Hauptschullehrerin, Nachhilfelehrerin und den teilweise leidvollen Schulerfahrungen meiner vier, zwischenzeitlich erwachsenen Kinder machen k&amp;ouml;nnen. Denn diese deckt sich mit meiner &amp;quot;wissenschaftlichen Elfenbeinturmkritik&amp;quot;: 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Lern- und Motivationstechniken sind das Ergebnis wissenschaftlicher Theorie und Forschung aus dem &amp;quot;Elfenbeinturm&amp;quot;. Sie sind seit Jahrzehnten&amp;nbsp; - auch in Schulen - bekannt. Sinnvoll angewandt k&amp;ouml;nnen sie sehr hilfreich und n&amp;uuml;tzlich sein, wie wissenschaftliche Studien auch belegen. Lern- und Motivationstechniken stammen aus der Psychologie und sind keine &amp;quot;Erfindung&amp;quot; von Herrn Feinberg und Herrn Levin. Lern- und Motivationstechniken sind nichts Neues. Sie sind jedoch kein &amp;quot;Wundermittel&amp;quot; wie hier zweifelsohne rhetorisch gekonnt&amp;nbsp; - jedoch ohne fundierte Belege - vermittelt werden soll.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #0000ff&quot;&gt;&lt;strong&gt;und wertvolle Links zum &amp;quot;Nachtrag&amp;quot;:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;quot;&lt;a href=&quot;http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNEN/Methodentraining-Klippert.shtml&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Methodentraining nach Klippert&lt;/a&gt;&amp;quot; und &lt;a href=&quot;http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNEN/LernstileSuperlearning.shtml&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Suggestop&amp;auml;die, Superlearning, ganzheitliches Lernen&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Meine besondere Empfehlung: Ein Beitrag von Prof. Dr. Werner Stangl zu den Grenzen des &amp;quot;Schnelllesens&amp;quot;: 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Schnelllesen.shtml&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schnelllesen, Photoreading und andere Wundermethoden&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
_____________________________________________________________________________
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Trackback: &lt;a href=&quot;http://www.lerntipp.at/eltern/Wundermethoden-Lernerfolg.shtml&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wundermethoden f&amp;uuml;r den Lernerfolg&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt; 
</content> 
</entry> 
 
 <entry> 
 <id>tag:www.brainlogs.de,2009-08-02:791</id>
 <title>Ein wahrer Sonntagskrimi</title> 
 <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz/2009-08-02/ein-wahrer-sonntagskrimi" /> 
  
 <modified>2009-08-02T17:35:56+02:00</modified> 
 <issued>2009-08-02T17:35:56+02:00</issued> 
 <created>2009-08-02T17:35:56+02:00</created> 
 <summary type="text/plain"> 
Dieser &amp;quot;wahre&amp;quot; Krimi w&amp;auml;re vermutlich nicht denkbar, wenn Jugend&amp;auml;mter einer tats&amp;auml;chlichen Kontrolle unterst&amp;uuml;nden. Er w&amp;auml;re nicht denkbar, wenn Jugend&amp;auml;mter ...</summary> 
 <author> 
  
 <name>armand</name> 
 <url>http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz</url> 
</author> 
<dc:subject>
Gesellschaft &amp; Soziales 
</dc:subject> 
 <content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="de" xml:base="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz"> 
 &lt;p&gt;
Dieser &amp;quot;wahre&amp;quot; Krimi w&amp;auml;re vermutlich nicht denkbar, wenn Jugend&amp;auml;mter einer tats&amp;auml;chlichen Kontrolle unterst&amp;uuml;nden. Er w&amp;auml;re nicht denkbar, wenn Jugend&amp;auml;mter sich an die gesetzlichen Vorschriften des SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz) halten w&amp;uuml;rden und er w&amp;auml;re nicht denkbar, wenn Jugend&amp;auml;mter eine echte Kontrollbeh&amp;ouml;rde h&amp;auml;tten. F&amp;uuml;r einige sehr sorgf&amp;auml;ltig arbeitende Jugend&amp;auml;mter in Deutschland ist dieser &amp;quot;Krimi&amp;quot; vermutlich ebenso unfassbar, wie f&amp;uuml;r mich und viele andere...... 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dieser &amp;quot;wahre Krimi&amp;quot; ist wieder ein Beleg, dass Jugend&amp;auml;mter nach freiem Ermessen und ohne
jegliche Kontrolle auch die Grenzen der Gesetze &amp;uuml;berschreiten und sich
in strafrechtlich relevanter Manier auff&amp;uuml;hren (&amp;sect; 235 StGB
Kindesentziehung und Kindeswohlgef&amp;auml;hrdung). In diesem Fall werden ein adoptionswilliges Ehepaar,
eine bulgarische junge Mutter, welche in Deutschland sehr viel Leid und
Ungemach erfahren musste (zur Prostitution gezwungen, Kreditbetrug) und
ein zwischenzeitlich 1 1/2 -j&amp;auml;hriges Kind regelrecht zu Opfern des
angeblich zum Kindeswohle agierenden staatlichen W&amp;auml;chteramtes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Der Fall:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jugendamt Mannheim hat einer bulgarischen Mutter, welche auf dem
Weg zur&amp;uuml;ck in ihre Heimat nach Bulgarien war und wegen der vorzeitigen Wehen in einer Mannheimer Klinik entbinden musste,
kurzerhand das Baby weggenommen und umgehend eine Adoptionsvermittlung begonnen. [Die Klinik hatte sich an das
Jugendamt gewandt, weil die junge Mutter vertrauensvoll ihre Geschichte
dort erz&amp;auml;hlt hatte: nach Deutschland von einem Deutschen gelockt,
sollte in der Gastronomie arbeiten und wurde dann unter Bedrohung ihrer
Familie zur Prostitution gezwungen. Sie wurde schwanger und war auf der R&amp;uuml;ckreise (quasi
Flucht aus Deutschland) in ihre Heimat gewesen, als die Geburtswehen vorzeitig begonnen haben]. Das Jugendamt nutzte geschickt
die Situation dieser, der deutschen Sprache unkundigen Frau aus und
bewegte sie unter dubiosen Umst&amp;auml;nden dazu, eine Adoptionserkl&amp;auml;rung zu unterschreiben. Offenbar
standen die Adoptionseltern schon fest und so ging es ganz schnell. Ehe
sich die 25-j&amp;auml;hrige junge Frau versah, &amp;quot;verschwand&amp;quot; ihr Kind...... Gl&amp;uuml;ck
im Ungl&amp;uuml;ck hatte diese Frau, weil ein beherzter deutscher Staatsb&amp;uuml;rger
die Geschichte der Frau kennen lernte und sie dabei unterst&amp;uuml;tzte, ihr
Kind auf gerichtlichem Wege zur&amp;uuml;ck zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im familiengerichtlichen, als auch oberlandesgerichtlichen
Verfahren kommt deutlich zum Ausdruck, dass das Jugendamt Mannheim die
kulturelle Identit&amp;auml;t der Kindesmutter und die angeblich in Bulgarien
vorherrschenden &amp;quot;sozialen&amp;quot; Lebensbedingungen f&amp;uuml;r das Kind, in vorurteilsbeladener
Weise darstellten.&lt;br /&gt;
Die Mutter wird vom Jugendamt unfair behandelt, ihre sprachliche
Hilflosigkeit wird ausgenutzt. Das Jugendamt nimmt das Kind ohne
jegliche Rechtsgrundlage in Obhut. Entgegen den gesetzlichen
Bestimmungen, dass umgehend ein Sorgerechtsverfahren vom Jugendamt
einzuleiten ist, wird dieses vom Jugendamt Mannheim 7 Monate lang
hinausgez&amp;ouml;gert. Die Mutter wird bewogen, ohne dass sie &amp;uuml;berhaupt
versteht, was sie da unterschreibt, eine Adoptionsabsichtserkl&amp;auml;rung zu
unterschreiben. &lt;br /&gt;
Nachdem deutlich wird, dass die Mutter niemals einer Adoption hat
zustimmen wollen (dies hatte sie noch ganz klar in der
Entbindungsklinik ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert) betreibt das Jugendamt Mannheim mit aller
Macht den Sorgerechtsentzug, dem das Familiengericht - dank der &amp;quot;Darstellung&amp;quot; des Jugendamtes - zun&amp;auml;chst sogar mit
einer einstweiligen Anordnung folgt. Die Mutter legt mit Hilfe ihres engagierten deutschen Beistandes daraufhin
Beschwerde beim Oberlandesgericht ein. Das Urteil wird revidiert, es
werden Informationen zur Lebenssituation der Mutter in ihrer Heimat
eingeholt, das dort zust&amp;auml;ndige Jugendamt sieht keinerlei
Kindeswohlgef&amp;auml;hrdung, so dass im M&amp;auml;rz diesen Jahres die Mutter das im
September 2008 entzogene Sorgerecht wieder zur&amp;uuml;ck bekommt.
Das Jugendamt, welches das Kind ja bereits einer Adoptionsfamilie
zugef&amp;uuml;hrt hatte, beharrt dennoch auf den Sorgerechtsentzug, ohne daf&amp;uuml;r
irgendwelche tragf&amp;auml;higen Gr&amp;uuml;nde (au&amp;szlig;er Spekulationen)  nennen zu k&amp;ouml;nnen
und geht beim Oberlandesgericht Karlsruhe in Berufung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r das Jugendamt waren zuvor schon die wesentlichen Entscheidungen
gefallen und festgestanden dass die Mutter ihr Kind wohl nicht zur&amp;uuml;ck bekommen solle, denn der Aufenthalt des Kindes bei den
avisierten Pflegeeltern wurde zum 1.1.2009 in eine &amp;quot;Vollzeitpflege&amp;quot;
umgewandelt. Die Mutter sah ihr Kind in der Zeit zwischen der
Inobhutnahme im Februar 2008 bis zum Juni 2009 weniger als 10 Mal!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mit Hilfe des deutschen Beistandes der Mutter beauftragte
Rechtsanwalt Georg Schulte, Fachanwalt f&amp;uuml;r Familienrecht aus Hammelburg,
schrieb u.a. an das Oberlandesgericht:&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;em&gt;&amp;quot;Im gesamten Zeitraum seit Geburt des Kindes bis zur fraglichen Inobhutnahme bestand offenkundig aus Sicht des Jugendamtes zwar die Absicht, eine Adoption zu erwirken, letztendlich nahm das Jugendamt das Kind jedoch tats&amp;auml;chlich in Obhut ohne dazu rechtlich &amp;uuml;behaupt berechtigt zu sein.&lt;br /&gt;
	Hier ist auch die Frage einer strafrechtlichen Verantwortbarkeit im Smne des &amp;sect; 235 StGB aufzuwerfen?&lt;br /&gt;
	Das Verhalten des Jugemamtes ist insofern jedenfalls bis heute offenkundig vom Gedanken getragen, mit allen Mitteln und mit aller Macht der Kindesmutter ihr ureigenstes Elternrecht streitig zu machen, n&amp;auml;mlich mit ihrer Tochter die Zukunft gemeinsam zu gestalten und ihr Kind selbst zu erziehen&amp;quot;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
	Die bisherigen Stellungnahmen der Stadt Mannheim zeigen dies &amp;uuml;berdeutlich.&lt;br /&gt;
	Nicht ein einziges Argument ist erkennbar zugunsten der Mutter in die Waagschale geworfen worden.&amp;quot;&lt;/em&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Der
Rechtsanwalt Schulte f&amp;uuml;hrt weiter aus, dass es die Kindesmutter aus
eigener Kraft geschafft hat, sich aus der Zwangsprostitution zu l&amp;ouml;sen
und inzwischen ein normales und geregeltes Leben zu f&amp;uuml;hren. Er r&amp;uuml;gt, dass
das Jugendamt mit keinem Wort diese Leistung anerkennt und anstatt
dessen die Mutter fortgesetzt nur in pauschaler Weise beleidigt und herabsetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Rechtsanwalt Schulte f&amp;uuml;hrt dazu weiter aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;em&gt;Es ist v&amp;ouml;llig unzumutbar und v&amp;ouml;llig indiskutabel, wenn das Jugendamt Mannheim eine Kindeswohlgef&amp;auml;hrdung &amp;quot;nach den angestellten Ermittlungen&amp;quot; bei &amp;Uuml;bergabe an die Mutter f&amp;uuml;r &amp;quot;wahrscheinlich&amp;quot; h&amp;auml;lt, was immer dies auch hei&amp;szlig;en soll.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
	Das Jugendamt hat keinerlei Veranlassung, in irgendeiner Art und Weise die jetzige Lebenssituation der Kindesmutter zu kritisieren oder zu diskreditieren. Das Jugendamt Mannheim arbeitet hier lediglich mit Unterstellungen, Vermutungen bzw. Deutungen, die stets im Konjunktiv vorgetragen werden und dennoch offenkundig die Absicht beinhalten, der Kindesmutter ein nachhaltiges Fehlverhalten zu unterstellen das zum Entzug der elterlichen Sorge f&amp;uuml;hren soll.&lt;/em&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtsanwalt Schulte widerspricht
dieser Vorgehensweise vehement und reklamiert, dass in diesem Fall die
deutschen staatlichen Beh&amp;ouml;rden einer bulgarischen Staatsb&amp;uuml;rgern ihr
ureigenstes Elternrecht streitig machen, wobei das Jugendamt den
Pflegeeltern das Kind in der Absicht eine Adoption abwickeln zu wollen,
&amp;uuml;bergeben habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter h&amp;auml;lt Rechtsanwalt Schulte dem Jugendamt vor, dass - nachdem die
bulgarische Mutter gegen etwaige Adoptionsabsichten des Jugendamtes
intervenierte - den avisierten &amp;quot;Adoptionseltern&amp;quot; die von der Mutter
geltend gemachten Elternrechte nicht mitgeteilt hat, sondern die Pflegeeltern im Unklaren gelassen h&amp;auml;tte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umstand, dass auch die Verfahrenspflegerin die Vorgehensweise des
Jugendamtes unterst&amp;uuml;tzt hat, hat Rechtsanwalt Schulte auch r&amp;uuml;gen m&amp;uuml;ssen! (Eigentlich sollen Verfahrenspfleger die Anw&amp;auml;lte der Kinder sein - bei dieser Verfahrenspflegerin scheint jedoch die Elternliebe und das Elternrecht, sowie das Recht eines Kindes auf seine Eltern eine nachrangige Rolle zu spielen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun m&amp;uuml;sste man meinen, dass mit dem Urteil des Oberlandesgerichtes
Karlsruhe f&amp;uuml;r die Kindesmutter die Sorgen, welche ihr das Jugendamt
Mannheim bereitet hat, eine Ende gehabt h&amp;auml;tten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Jedoch hat es den Anschein, dass das
Jugendamt die vom Oberlandesgericht Karlsruhe gew&amp;uuml;nschte &amp;quot;sanfte
R&amp;uuml;ckf&amp;uuml;hrung&amp;quot; in eine neue Leidensphase f&amp;uuml;r Mutter und Kind m&amp;uuml;nden l&amp;auml;sst:&lt;/span&gt;&lt;br style=&quot;font-weight: bold&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mutter, zwischenzeitlich ja wieder in Bulgarien wohnhaft, wird f&amp;uuml;r
die R&amp;uuml;ckf&amp;uuml;hrungsphase in einer &amp;auml;u&amp;szlig;erst primitiv und unzureichend
eingerichteten Wohnung in einem sozialen Brennpunkt in Mannheim untergebracht. Sie
bekommt f&amp;uuml;r &lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;4 Wochen 132 Euro Lebenshaltungskosten&lt;/span&gt;
und in der unmittelbaren - f&amp;uuml;r die Mutter auch erreichbaren N&amp;auml;he -
findet sich kein Discounter oder &amp;auml;hnliches. Die Beist&amp;auml;nde r&amp;uuml;gen die
viel zu niedrigen finanziellen Mittel f&amp;uuml;r 4 Wochen. Der deutsche
Hartz-IV-Satz (ca. 350 Euro/Monat) betr&amp;auml;gt mehr als das Doppelte! Das Jugendamt rechtfertigt diese menschenunw&amp;uuml;rdige &amp;quot;Unterst&amp;uuml;tzung&amp;quot; damit, dass 132 Euro im Monat v&amp;ouml;llig ausreichend w&amp;auml;ren! Die Mutter &amp;quot;sitzt&amp;quot; damit alleine f&amp;uuml;r vier Wochen in einer sch&amp;auml;bigen Wohnung mit unzureichenden finanziellen Mitteln regelrecht fest......mehr soziale Kontakte und eine bessere Unterbringung (Ern&amp;auml;hrung, Unterhaltungsm&amp;ouml;glichkeiten) haben Menschen in Gefangenschaft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allem Ungl&amp;uuml;ck bekommt die Mutter noch Zahnschmerzen. Sie wird von
der R&amp;uuml;ckf&amp;uuml;hrungsbeauftragten des Jugendamtes beim Zahnarzt
&amp;quot;abgeliefert&amp;quot;. Die sprachlichen Probleme f&amp;uuml;hren dazu, dass der Zahnarzt
eine Behandlung der Mutter ablehnt und die Mutter zusammen mit einigen
Schmerztabletten entl&amp;auml;sst. Die Mutter wird mit ihren Zahnschmerzen
regelrecht alleine gelassen und sie kann daher kaum etwas essen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Dann wird die Mutter mehrfach zu &amp;quot;Gespr&amp;auml;chen&amp;quot; mit dem Jugendamt und den Pflegeeltern gebeten......: &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
Die Pflege-/Adoptionseltern teilen ihr unverbl&amp;uuml;mt mit, dass sie nicht
bereit seien, das Kind herauszugeben. Sie sind zun&amp;auml;chst einmal - mit
Genehmigung des Jugendamtes!!! - mit dem Kind in Urlaub gefahren um nun
der Mutter immer noch vorzuhalten, dass sie nicht geeignet sei ihr Kind
gro&amp;szlig;zuziehen und dass das Kind ihnen vom Jugendamt Mannheim als
Adoptivkind versprochen worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Angebot der Mutter im Beisein ihres Beistandes, dass die
Pflegeeltern doch so etwas wie &amp;quot;Pateneltern&amp;quot; f&amp;uuml;r ihr Kind werden
k&amp;ouml;nnten, lehnten die Pflegeeltern ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich ist von den Beist&amp;auml;nden der Mutter Strafanzeige gegen
das Jugendamt Mannheim gestellt worden. Auch wurde der
dienstaufsichtsf&amp;uuml;hrende Oberb&amp;uuml;rgermeister angeschrieben. (Dieser hat
kurzerhand darauf verwiesen, dass er diese &amp;quot;Angelegenheit&amp;quot; an die
B&amp;uuml;rgermeisterin &amp;uuml;bergeben h&amp;auml;tte). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch beim letzten &amp;quot;R&amp;uuml;ckf&amp;uuml;hrungstermin&amp;quot;, hat sich das Jugendamt Mannheim
wenig darum gek&amp;uuml;mmert, dass der Mutter-Kind-Kontakt noch weiter
intensiviert wird. Anstatt dessen haben die Mitarbeiter zun&amp;auml;chst einmal
ihrem Beistand untersagt, bei Terminen der Mutter zugegen sein zu
d&amp;uuml;rfen. Weiter ist die Kindesmutter aufgefordert worden, sie solle
umgehend ihre Strafanzeige gegen das Jugendamt zur&amp;uuml;ckziehen.&lt;br /&gt;
Wenn sie dies dann t&amp;auml;te, sei man gewillt, innerhalb eines weiteren Monates das Kind der Mutter zur&amp;uuml;ck zu geben.......&lt;br /&gt;
&lt;br style=&quot;font-weight: bold&quot; /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;Wie man sieht: das Jugendamt Mannheim
betreibt seinen ungesetzlichen Kindesentzug weiter, denn die
Kindesmutter hat das volle Sorgerecht und bekommt&amp;nbsp; ihr Kind
&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;trotzdem &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: bold&quot;&gt;nicht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sch&amp;auml;me mich f&amp;uuml;r Deutschland und f&amp;uuml;r solche deutsche Beh&amp;ouml;rden. Ich
entschuldige mich f&amp;uuml;r jene Personen bei der bulgarischen Regierung und
der Kindesmutter und kann die Mutter nur damit tr&amp;ouml;sten, dass in vielen
deutschen Jugend&amp;auml;mtern derart grundgesetzwidrig, d.h. widerrechtlich
und gesetzeswidrig - leider oft auch im Schulterschluss mit Psychologen, P&amp;auml;dagogen und Verfahrenspflegern -&amp;nbsp; auch mit deutschen Kindern und Eltern umgegangen
wird. Von P&amp;auml;dagogik kann man hier nicht sprechen, von erzieherischer,
psychologischer Kompetenz und Einf&amp;uuml;hlungsverm&amp;ouml;gen noch viel weniger.
Denn hier handelt es sich eindeutig um eine lediglich amtlich
autorisierte und unkontrollierte Kindeswohlgef&amp;auml;hrdung und Traumatisierung von Eltern /Pflege-bzw. Adoptiveltern durch staatliche
Beh&amp;ouml;rden.......und darum, dass wie einst im dritten Reich viele die
Augen verschlie&amp;szlig;en.........und zahlreiche Warnzeichen schlicht
&amp;uuml;bersehen werden. Denn h&amp;auml;tte diese junge Frau nicht jene beherzten und engagierten Menschen kennen gelernt, welche selbstlos und vom Schicksal der Mutter angetan, diese bis heute durch Rat und Tat unterst&amp;uuml;tzen, einen Rechtsanwalt einschalteten und ein kleines &amp;quot;Gegengewicht&amp;quot; zu jener beh&amp;ouml;rdlichen &amp;Uuml;bermacht bildeten, dann h&amp;auml;tte sie ihr Kind auf immer verloren. Ob das Kind jemals erfahren h&amp;auml;tte, dass es seiner leiblichen Mutter gegen ihren Willen! von einer gesetzeswidrig agierenden staatlichen Beh&amp;ouml;rden weggenommen worden war ? Ein Beistand war bereit auch in Kauf zu nehmen, dass er aufgrund seiner Hilfen (Flucht aus der Zwangsprostitution und Umgang mit dem Jugendamt) selbst in bedrohliche Situationen geraten ist und sich herabsetzenden Feststellungen &amp;uuml;ber seine Person konfrontiert sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sagt uns, dass dieser Fall &amp;quot;Jugendamt Mannheim&amp;quot; der einzige illegal
avisierte Adoptionsvorgang hinter den Kulissen deutscher Jugend&amp;auml;mter
sein soll? Wer sagt uns, dass es nicht viele andere Betroffene ohne einen,
wie in diesem Fall so engagierten Beistand geben k&amp;ouml;nnte, deren
Kinder erfolgreich vom Wochenbett &amp;quot;wegadoptiert&amp;quot; wurden ? 
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