brainlogs WIRKLICHKEIT

Zur Person



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Meine Name ist Christian Hoppe.

Ich bin erst während meines Theologiestudiums (Diplom 1993) auf die Neuropsychologie gestoßen (Diplom 1997, Promotion 2004) und hatte gleich das Gefühl, dass die Frage, wie Gehirn und Geist zusammen gehen, sehr viel mit der Frage zu tun hat, wie Gott und Welt zusammengehen.

Zu diesem Blog motiviert mich, dass in der öffentlichen Diskussion um theologisch relevante Aspekte der Hirnforschung der Theologie (oder dem christlichen Glauben insgesamt) nicht selten weltanschauliche Positionen untergeschoben werden, die sich bei näherem Hinsehen als nicht spezifisch christlich erweisen, auch wenn sie im Westen weit verbreitet sind. Für mich persönlich hat die Hirnforschung gleichsam "Hebammendienste" bei der Beseitigung allzu oberflächlicher religiöser Vorstellungen und für die Entdeckung einiger, wie ich finde, sehr interessanter und überraschender philosophisch-theologischer Überlegungen geleistet.

In diesem Blog sollen theologisch relevante Schlüsselthemen der öffentlichen Diskussion um die Hirnforschung - Existenz einer hirnunabhängigen Seele, Leben nach dem Tode, Nahtoderfahrung, Gotteserfahrung, Meditation, Willensfreiheit, Personalität usw. - unter einem, wie ich hoffe, vertieften Blickwinkel betrachtet werden.

Der Blog heißt übrigens WIRKLICHKEIT, weil dieser Begriff im Mittelalter von Theologen erfunden und von Thomas von Aquin (1225-1274), einem zumindest für die katholische Kirche bis heute maßgeblichen Kirchenlehrer, als Gottesdefinition verwendet wurde (actualitas actuum omnium).

Ich freue mich auf angeregte und anregende Diskussion!
Christian Hoppe

szmtag