brainlogs WIRKLICHKEIT

„Nicht ohne Gehirn“ – philosophische Implikationen der Leitidee der kognitiven Neurowissenschaften

13. November 2009, 17:27

Die tagtägliche Arbeit mit hirnerkrankten Patienten in der Neurologie (oder Epileptologie) und wohl auch die Erfahrungen in der Psychiatrie bestätigen eine starke klinische Intuition: Die geistigen Vermögen eines Menschen einschließlich seiner Sprache, seines Gedächtnisses, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und der Kontrolle seiner Bewegungen hängen vollständig von intakten Hirnfunktionen ab. Fehlen die hirnphysiologischen Voraussetzungen, so entfallen diese Fähigkeiten. In indirekter und im Hinblick auf die Kausalität der Befunde schwächerer Weise wird dieser Befund von der Psychophysiologie intakter kognitiver Funktionen sekundiert: Kognitive Prozesse induzieren spezifische Aktivierungsmuster im Gehirn; dies zeigen zum Beispiel funktionell-bildgebende Untersuchungen. (weiter)

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Ein Stein rollt ...

04. Februar 2009, 16:40

Mich beschäftigt derzeit folgende Frage:

Man stelle sich vor, wie ein Stein einen Berg hinunter rollt. Der Stein sieht nichts, weiß nichts von seinem Ort, noch weniger von seinem früheren Ort, bevor er ins Rollen geriet, und er hat deswegen auch keine Empfindung einer Bewegung (oder überhaupt nur einer Veränderung); er wüsste auch nicht, wenn er sich nicht bewegt hätte. (weiter)

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Bewusstsein

14. November 2007, 09:24

Hier werden veränderte Bewusstseinszustände auf ihre religiöse Relevanz hin untersucht. Was bedeutet es, wenn man während tiefer Meditationserlebnisse Veränderungen im Gehirn beobachtet und - mehr noch - gezielte Veränderungen im Gehirn vergleichbare religiöse Bewusstseinszustände auslösen können? Auch für das Thema "Nahtoderfahrung" ist in dieser Rubrik Platz.

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