brainlogs WIRKLICHKEIT

Mary und die Osculogie

12. Dezember 2007, 18:25

Mary Smith ist eine brillante, ja perfekte Wissenschaftlerin. Ihr Spezialgebiet ist die Lehre vom Küssen, die Osculogie. Mary hat diese Wissenschaft begründet und sogleich zur Vollendung geführt. Alles, was man überhaupt jemals über das Küssen wissen kann – Mary weiß es. Sie kennt die Muskelphysiologie die Lippen, die Endokrinologie und Biochemie der Hormonausschüttungen, die Neurophysiologie der motorischen Ansteuerung aller beteiligten Muskeln sowie der sensorischen Verarbeitung aller sinnlichen Reize beim Küssen. Aber nicht nur das: Mary kennt auch die Kultur-, Film-, Literatur- und Kunstgeschichte des Kusses. (weiter)

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Also "determinierte Freiheit"?

12. Dezember 2007, 18:09

Ich versuche mir nun also einmal Determinismus und Freiheit zusammen vorzustellen und erinnere mich dazu an eine wichtige Lebensentscheidung, die ich vor vielen Jahren treffen musste. Statt mir nun ins Bewusstsein zu rufen, welche Gedanken und Beweggründe mich damals geleitet haben, stelle ich mir mein Gehirn zur damaligen Zeit vor. Die mentalen Zustände, die ich durchlaufen habe, haben die Hirnzustände spezifiziert; keinesfalls schwebte mein Geist einfach beliebig über den Wassern der Physiologie meines Gehirns: Hätte ich andere Hirnzustände durchlaufen, so hätte ich andere Gedanken gehabt und womöglich hätte am Ende eine andere Entscheidung gestanden. (weiter)

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Download aller Beiträge

05. Dezember 2007, 17:52

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Willensfreiheit und (neuronaler) Determinismus - vorläufige Argumente

04. Dezember 2007, 20:14

Hier werden einige gängige Argumente gegen die Vereinbarkeit von Determinismus und Freiheit aufgegriffen und pariert. Der Hinweis auf Möglichkeitskalküle erschließt Freiheit und Verantwortung, bzw. Personalität, in ihrer kulturellen Dimension. Allerdings zeigt sich am Ende, dass etwas Entscheidendes leicht übersehen wird: Freiheit ohne Bewusstsein, Freiheit lediglich als kognitive Fähigkeit wäre noch keine menschliche, keine personale Freiheit.  (weiter)

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