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Nomen est omen: Sarrazin und die Sarazenen

31. August 2010, 07:54

Kopiert aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Sarazenen

Sarazenen ist ein Begriff, der ursprünglich einen im Nordwesten der arabischen Halbinsel siedelnden Volksstamm bezeichnete. Im Gefolge der islamischen Expansion wurde der Begriff in lateinischen Quellen und im christlichen Europa als Sammelbezeichnung für die muslimischen Völker, die ab ca. 700 n.Chr. in den Mittelmeerraum eingedrungen waren, verwendet, meist in angstgeprägtem Sinn.  (weiter)

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Denkanstöße - Den "Gott" brauch' ich auch nicht ...

02. August 2010, 14:00

Ich habe als Theologe (und Neuropsychologe) mit den meisten Texten in Edgar Dahls religionskritischer Anthologie „Brauchen wir Gott?“ (2005 erschienen im Hirzel Verlag; erw. Neuauflage von: ders., Die Lehre des Unheils, Fundamentalkritik am Christentum, 1993) kein Problem und lehne den Theismus, so wie er von den Autoren des Bandes dargestellt wird, ebenfalls ab. Allerdings hat der hier kritisierte philosophische Theismus mit dem jüdisch-christlichen Glauben meines Erachtens nur wenig zu tun; wie die fehlenden Referenzen belegen, findet eine Auseinandersetzung mit klassischer und moderner kontinentaleuropäischer jüdischer und christlicher Theologie nicht statt.

Die folgende Rezension werde ich daher als theologischen Kommentar zur Theismus-Atheismus-Debatte anlegen. Besonders berücksichtigen werde ich die Frage nach der Möglichkeit einer nichttheistischen Grundlegung der Ethik sowie das Théodicée-Problem; auf diese beiden Aspekte konzentrieren sich die meisten Beiträge der Anthologie.


Existenz Gottes?

Der moderne, deutlich angelsächsisch geprägte Theismus-Atheismus – die beiden sind dialektisch aufeinander bezogen und daher unzertrennlich wie siamesische Zwillinge – missversteht Gott als ein weiteres Wirkliches (hinter, unter, über anderem Wirklichen), dessen Existenz behauptet bzw. bestritten wird. Dieses Missverständnis geht Hand in Hand mit dem Missverständnis, dass religiöser Glaube im wesentlichen darin bestehe, trotz fehlender Beweise der Überzeugung zu sein, dass es außer allem, was es sonst gibt, auch noch „Gott“ gibt.

Der jüdisch-christliche Glaube ist jedoch keine philosophische Weltanschauung, sondern eine Lebenspraxis von Personen und Gemeinschaften, die darin ihr konkret-geschichtliches Verhältnis zur Wirklichkeit bestimmen und zum Ausdruck bringen. Die Wirklichkeit wird (in unterschiedlichen Graden der Bewusstheit) am konkret-alltäglichen Wirklichen erfahren, also weder als abstrakte Idee („Welt“, „Natur“, „Kosmos“) noch als ein selten in Erscheinung tretendes, außerweltliches Wirkliches (theistischer „Gott“). In dieser Wirklichkeit ist und wird alles und jedes überhaupt erst wirklich. Die Wirklichkeit können wir nur im Singular, als die eine Wirklichkeit denken („in Wirklichkeit …“); sie ist daher notwendig allumfassend und unbedingt.

Die Einheit der Wirklichkeit ist weder die Einheit der Natur als die je jetzige Konstellation aller physischen Teilchen (Naturalismus) noch die Einheit des Bewusstseins im Hier und Jetzt momentanen Erlebens (Buddhismus). Denn in der ursprünglichen Einheit existiert die Möglichkeit einer Differenz, ohne dass die Wirklichkeit dadurch dualistisch in zwei Wirklichkeiten zerfiele: die Differenz von Erkennendem und Erkanntem im Erkennen (also Andersheit), die Differenz von Jetzt und Zeit (mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) in der Erfahrung, und die Differenz von Sein und Vorstellung in Sprache und Denken. Diese Unterscheidungen innerhalb der einen Wirklichkeit sind Bedingung der Möglichkeit der Existenz von Personen, Naturwissenschaft und Philosophie. Der Mensch ist Person insofern er als winziges Teil der Wirklichkeit in Berührung, Begegnung und Beobachtung offen ist für die Wirklichkeit.

Die Wirklichkeit alles Wirklichen nennt der jüdisch-christliche Glaube Gott. Gottesglaube ist wesentlich Glaube an die Wirklichkeit der Wirklichkeit und die Vernünftigkeit menschlicher Vernunft – im vollen Bewusstsein ihrer Irrtumsanfälligkeit. Das religionskritische, ja „atheistische“ Potential dieses Glaubens wird intern und extern verkannt.

Materialistische und idealistische Entwürfe betonen die Einheit (gegen einen undenkbaren Dualismus), übergehen aber deren Differenziertheit. Dabei sind die in den Konzeptionen jeweils hervorgehobenen Pole (z.B. Materie oder das Jetzt) überhaupt erst in ihrer dialektischen Spannung zu dem vermeintlich illusionären Gegenpol verständlich (i.B. Geist oder Zeit). Die frühjüdische Weisheitsspekulation und in deren Gefolge die christliche Logos- bzw. später Trinitätsspekulation reflektieren auf Gott als die eine, unbedingte und allumfassende Wirklichkeit, die in sich Differenz und Andersheit und dadurch die wirkliche Geschichte wirklicher Personen in einer wirklichen Welt ermöglicht.

Man kann nun schlecht – theistisch – sagen, dass es außer allem, was es gibt, auch noch die Wirklichkeit (Gott) gibt; umgekehrt kann man jedoch auch schlecht – atheistisch – sagen, dass es die Wirklichkeit (Gott) in Wirklichkeit nicht gibt. Daher ist die Theismus-Atheismus-Debatte über die Frage, ob es auch noch „Gott“ gibt, aus theologischer Sicht verfehlt.

Grundlegung der Ethik

Der Theismus sieht die Ethik offenbarungspositivistisch (bzw. mythologisch) in göttlichen Geboten begründet oder hält Ethik ohne Aussicht auf ein göttliches Gericht für unmöglich. Die Theismuskritik wendet dagegen überzeugend ein, dass die Anerkennung der Gebote ein Urteil verlange, welches ethische Kriterien bereits voraussetzt (vgl. Euthyphron-Paradox, Beitrag von E. Dahl). Ferner verkehre die Aussicht auf jenseitige Belohnungen/Bestrafungen den ethischen Gehalt einer Handlung ins Gegenteil. Ich stimme diesen Überlegungen zu und möchte im Folgenden den Gedanken vertiefen, dass Ethik selbst in der Wirklichkeit grundgelegt ist und nicht aus opportunistischen Überlegungen abgeleitet werden kann.

Die konkrete Wirklichkeit unseres alltäglichen Lebens ist nicht einfach nur so da: sie geht uns vielmehr etwas an, sie will etwas von uns. Wir sind nicht nur kognitiv-deskriptiv auf sie bezogen (Sein), sondern zugleich immer auch schon konativ-evaluativ (Sollen), was sich u.a. in Emotion und Motivation zeigt. Die Wirklichkeit verpflichtet uns in eins auf das Wahre und Gute: Sätze sollen wahr sein, weil die Wahrheit gut ist – umgekehrt sind ethische Urteile ethisch, insofern sie wahr sind.

Dass wir im Rahmen naturwissenschaftlicher Forschung auf rein deskriptive Aspekte eines Phänomens fokussieren können, bedeutet keinesfalls, dass die evaluative Dimension des menschlichen Wirklichkeitsbezuges irrational ist oder durch naturwissenschaftliche Erkenntnis ersetzt werden könnte. Aus dem Sein folgt kein Sollen, der empirische Durchschnitt ist keine ethische Norm (Humesches Gesetz). Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Wissenschaft und Technik verdanken sich dem von Grund auf evaluativ geprägten Wirklichkeitsverhältnis; denn dass es wünschenswert ist, die Welt zu erforschen oder Krankheiten zu heilen, geht der Forschungsbemühung notwendig voraus. Im Sinne der Sachgerechtheit sind evaluative Urteile von empirischer Forschung abhängig – aber offensichtlich kann Empirie Ethik nicht ersetzen.

Personale Wirklichkeitsoffenheit umfasst gleichursprünglich die deskriptive und die evaluative Dimension, und beide haben materiell-biologische Voraussetzungen: Der Rot-Grün-Blinde kann beim besten Willen rot und grün nicht unterscheiden, der Psychopath kann gut und böse nicht handlungswirksam unterscheiden. Man kann jedoch weder sagen, dass Wahrnehmung eine Tatsache erst konstituiert (denn eine Rose ist rot, ob jemand das nun richtig erkennt oder nicht), noch kann man sagen, dass die Tatsache gänzlich unabhängig von der Wahrnehmung existiert (Farben sind Wahrnehmungsphänomene). In analoger Weise kann man meines Erachtens von einer „Objektivität der Werte“ sprechen – und daher von der Wahrheit oder Falschheit evaluativer Urteile, von der Kultivierung der ethischen Urteilskraft oder von ethischer Expertise.

Religiöse Fundamentalisten wollen uns weismachen, dass die heilige Schrift im Wortlaut die Lösungen für aktuelle ethische Probleme bietet. Tatsächlich entbindet der theologische Hinweis auf die Grundlegung der Ethik in der Wirklichkeit (Gott) jedoch mitnichten von den Mühen eines sachgerechten ethischen Diskurses über Einzelfragen; ganz im Gegenteil wird damit der hohe ethische Stellenwert des besseren Arguments (auch gegen vermeintlich offenbarte Wahrheiten) begründet und betont.

Das Problem des Leidens

Das Trilemma des Leidens in der von einem zugleich allgütigen und allmächtigen „Gott“ geschaffenen Welt – also das so genannte Théodicée-Problem – ist einfach lösbar, wenn man entweder das Leiden für illusionär erklärt oder „Gott“ die Güte oder Allmacht abspricht. Allerdings besteht das wirkliche Problem des Leidens nicht in diesem Trilemma; denn es ist überhaupt  kein spekulatives Problem. Man sagt, das Leiden sei der „Fels des Atheismus“ (G. Büchner); aber die atheistische Leugnung „Gottes“ trägt zur Bewältigung der Leidensproblematik genauso wenig bei wie das theistische Geplapper.

Betrachtet man die Welt (wie die meisten Atheisten) rein naturwissenschaftlich-deskriptiv, wird Schmerz – Inbegriff unbestreitbar realer Erfahrung – zur bloßen Illusion: Es ist aus naturwissenschaftlicher Perspektive nicht nur widersinnig, sondern ganz unmöglich zu urteilen, dass bestimmte Ausschnitte des physischen Geschehens Leiden sind und nicht sein sollten. Schmerz ist objektiv betrachtet nichts anderes als Typ-C-Nervenfaseraktivierung – so what? Auch die Klage erscheint in dieser Perspektive als unvermeidlicher Reflex bzw. hysterisches Geheul.

Aber um ein Mensch zu sein, muss man dem ursprünglichen, umfassenderen Wirklichkeitsverhältnis trauen und wenigstens dies glauben: dass das Leiden wirklich Leiden ist, dass Helfen sinnvoll ist und dass die Klage ihr Recht hat. Man wird dem jüdisch-christlichen Glauben nicht absprechen können, dass er leidgeprüft ist und im vollen Bewusstsein menschlicher Sterblichkeit praktiziert wird. Darin ist er realistischer, als es vielen Zeitgenossen lieb ist. Dieser Glaube fordert auf, sich dem Leiden und dem Bösen entgegen zu stellen, und findet immer wieder in der Klage seinen Ausdruck. Geduldig erhofft wird das Aufscheinen von Sinn- und Bedeutungshorizonten mitten in der Wirklichkeit gemeinsam ertragenen Leidens und Sterbens – aber keine akademisch-spekulative Erklärung. Der Tod wird das wirkliche, das heißt in Gott gelebte und erlittene Leben beenden – aber was je wirklich war, kann auf Zeit und Ewigkeit nicht mehr ungeschehen gemacht werden.

Lesetipps

  • N. Kermani. Der Schrecken Gottes: Attar, Hiob und die metaphysische Revolte. DTV, 2008.
  • G. M. Hoff. Religionskritik heute. Topos, 2010.
  • K. Müller. Dem Glauben nachdenken. Eine kritische Annäherung ans Christsein in zehn Kapiteln. Aschendorff Verlag, 2009.


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Vierdimensionalität - Rückkehr des Geist-Materie-Dualismus?

11. Mai 2010, 12:36

Unsere alltägliche Sicht der Wirklichkeit und die Newtonsche Physik beruhen auf der Vorstellung, dass dreidimensionale physische Objekte ihr Schicksal - von ihrer Entstehung bis zu ihrem Vergehen - in der, von ihnen und ihrem Schicksal unabhängigen Zeit erleiden. Materiell real im eigentlichen Sinne ist genau genommen stets nur die je jetzige Welt, die Konstellation von Atomen etc. genau jetzt und jetzt und jetzt; die vergangene Welt existiert nicht mehr, die zukünftige noch nicht (Präsentismus).  (weiter)

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„Nicht ohne Gehirn“ – philosophische Implikationen der Leitidee der kognitiven Neurowissenschaften

13. November 2009, 17:27

Die tagtägliche Arbeit mit hirnerkrankten Patienten in der Neurologie (oder Epileptologie) und wohl auch die Erfahrungen in der Psychiatrie bestätigen eine starke klinische Intuition: Die geistigen Vermögen eines Menschen einschließlich seiner Sprache, seines Gedächtnisses, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und der Kontrolle seiner Bewegungen hängen vollständig von intakten Hirnfunktionen ab. Fehlen die hirnphysiologischen Voraussetzungen, so entfallen diese Fähigkeiten. In indirekter und im Hinblick auf die Kausalität der Befunde schwächerer Weise wird dieser Befund von der Psychophysiologie intakter kognitiver Funktionen sekundiert: Kognitive Prozesse induzieren spezifische Aktivierungsmuster im Gehirn; dies zeigen zum Beispiel funktionell-bildgebende Untersuchungen. (weiter)

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Neuro-Enhancement: Kein Verbot, aber bitte auch keine Empfehlung!

09. Oktober 2009, 10:54

Die namhaften Autoren des G&G-Memorandums zum Neuro-Enhancement vertreten die Auffassung, dass pharmakologische Leistungs- und Befindlichkeits-„Verbesserer“ keine prinzipiell neuen ethischen Fragestellungen aufwerfen werden. Vielmehr werde man sie wie Substanzen beurteilen können, die schon heute auf neurochemischem Wege unser Verhalten, unser Erleben und – zeitweise – unsere Persönlichkeit in einer gewünschten Richtung verändern: Alkohol, Nikotin oder Kaffee; und man könnte ergänzen: Aphrodisiaka, Parfüm, Duftstoffe in Supermärkten usw. Allerdings ergeben sich die wesentlichen Schlussfolgerungen der Autoren tautologisch aus ihren anfänglichen Voraussetzungen; teilt man die Voraussetzungen wird man den Autoren kaum widersprechen können. (weiter)

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Bloggewitter: Eine Erinnerung

14. Juni 2009, 18:53

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Da ich selbst kaum etwas aus eigener Erfahrung zum Bologna-Prozess zu sagen habe - leider oder Gott sei Dank? -, möchte hier ich an einen Mutigen erinnern: Der Theologieprofessor Marius Reiser (geboren 1954, Professur Universität Mainz 1983) hat im Oktober 2008 seine Professur aus Protest gegen den Bologna-Prozess niedergelegt. Seine Begründung wurde in der F.A.Z. vom 20.1.2009 veröffentlicht. Ein Interview mit ihm vom 11.05.2009 findet sich in SPIEGEL Online. Ich wünsche der Aktion "Bloggewitter 10 Jahre Bologna" und allen anderen Aktivitäten zur Sicherung der Qualität und Freiheit von Forschung und Lehre den gewünschten Erfolg!



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Ein Stein rollt ...

04. Februar 2009, 16:40

Mich beschäftigt derzeit folgende Frage:

Man stelle sich vor, wie ein Stein einen Berg hinunter rollt. Der Stein sieht nichts, weiß nichts von seinem Ort, noch weniger von seinem früheren Ort, bevor er ins Rollen geriet, und er hat deswegen auch keine Empfindung einer Bewegung (oder überhaupt nur einer Veränderung); er wüsste auch nicht, wenn er sich nicht bewegt hätte. (weiter)

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"Warum glauben Menschen" (WDR Funkhausgespräch)

15. Dezember 2008, 14:29

Am vergangenen Donnerstag hatte ich die Gelegenheit, mit der evangelischen Theologin Frau Prof. Gräb-Schmidt (Gießen) und Ulrich Schnabel (Wissenschaftsjournalist bei der ZEIT/Hamburg) dessen neuestes Buch "Die Vermessung des Glaubens" (Verlag Blessing, 2008) im WDR Funkhausgespräch zu diskutieren (Leitung H. Kirchner) - eine anregende Runde, wie ich fand, die vielleicht auch noch den ein oder anderen Blog-Leser interessieren könnte.

Hier ist der Link zum Podcast: WDR Funkhausgespräch 11.12.2008.



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Chinesische Parkengel und Vierfeldertafeln

06. August 2008, 13:34

Irgendwann vor einigen Jahren hatte mir meine Schwiegermutter einmal erzählt, dass sie - rechtzeitig bei Annäherung an die Lübecker City mit ihrem PKW – stets den Parkengel darum bitte, ihr einen schönen, bequem gelegenen Parkplatz frei zu räumen, wenn sie gleich angebraust komme. Außerdem stellte sie lapidar fest, dass das ganz hervorragend funktioniere. Ja, mehr noch, als sie einige Male keinen Parkplatz finden konnte, fiel ihr erst da siedend heiß ein, dass sie ja ganz vergessen hatte, den Parkengel rechtzeitig vorher anzurufen. Beim Einbiegen in die Straße mit dem Wunschparkplatz könne es bereits definitiv zu spät sein. (weiter)

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Fußball und Gott

26. Juni 2008, 08:14

"Das war ein Geschenk Gottes", so der überraschende Kommentar eines türkischen Fans zum 3:2 Siegtreffer der Deutschen durch Philipp Lahm in der 90. Minuten (WDR 5, Morgenecho). Das ist doch mal religiöse Fairness! Die - bei logischer Betrachtung - eigentlich zu erwartenden Animositäten, in die Gott gerät, wenn Fans beider gegnerischer Mannschaften um Siegtore flehen, existieren faktisch gar nicht. Jedenfalls nicht bei Fußballfans, die immer wieder einmal gerne Gott bzw. religiöse Konzepte/Erklärungen heranziehen, um über Siege und Niederlagen zu sprechen. (weiter)

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