brainlogs Under Construction

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Under Construction sind:

Frederic aka Fred Roux
Forschungsgebiet: Entwicklungs-Psychobiologie und Neurophysiologie
Forschungsinstitution: Max-Planck Institut für Hirnforschung
Interessen: Neurowissenschaften, Künstliche Intelligenz, Robotics

Wie entwickelt sich ein so komplexes und dynamisches System wie das menschliche Gehirn? Diese faszinierende Frage beschäftigt seit vielen Jahren zahlreiche Forscher in den Neurowissenschaften und hat auch mich seit einiger Zeit in den Bann gezogen.

Man geht heute davon aus, dass der Mensch mit einem Protokortex zur Welt kommt, der zwar basale Funktionen bereitstellt, von der Komplexität eines erwachsenen Gehirns aber noch weit entfernt ist. Im Laufe der Entwicklung individualisiert sich das Gehirn und verliert zunehmend den Charakter eines Prototyps. Unumstritten ist, dass sowohl genetische als auch umweltspezifische Einflüsse hierbei eine Rolle spielen. Die zeitliche Spanne kritischer Zeitfenster beispielsweise, in denen bestimmte Umwelteinflüsse das Gehirn modifizieren können, wird durch genetische Mechanismen reguliert.
Die Fähigkeit des Gehirns, Informationen aus der Umwelt aufzunehmen und Informationen an die Umwelt zu senden, macht es zu einem einzigartigen Organ und wird durch die Kommunikation zwischen Nervenzellen bestimmt. Die verheerenden Folgen psychiatrischer und neurologischer Erkrankungen, bei denen diese Eigenschaft gestört ist, zeigen, wie wichtig die Kommunikation zwischen Nervenzellen für das menschliche Verhalten und Erleben ist.

Eine zentrale Frage im Kontext der Hirnentwicklung, über die bislang nur wenig bekannt ist, lautet: Wie entwickeln sich die Mechanismen der Informationsübertragung im Gehirn und welche Faktoren haben einen Einfluss auf ihren Entwicklungsverlauf? Spezifische Aspekte dieser Frage zu untersuchen ist Ziel meines PhD-Projekts.

Ingmar Schneider
Forschungsgebiet: Neurophysiologie
Forschungsinstitution: Max-Planck Institut für Hirnforschung

Von der romantischen Vorstellung des fernglasgewappneten Freilandverhaltensforschers über einen Exkurs in die Neuroethologie hörender Fliegen bis hin zur Diplomarbeit in der Abteilung für Neurophysiologie am Max-Planck Institut für Hirnforschung: Das beschreibt in groben Zügen meinen bisherigen Werdegang während meines Studiums der Biologie an der Justus-Liebig Universität in Gießen. In meiner Diplomarbeit befasse ich mich mit der Rolle synchroner, neuronaler Oszillationen im Alter und während der Entstehung von Alzheimer-Demenz. Neuronale Synchronisation gilt seit Mitte der 1980er Jahre als ein potentieller Mechanismus zur Kommunikation und Koordination individueller neuronaler Populationen und wurde bereits in einem breiten Spektrum perzeptueller und kognitiver Integrationsprozesse experimentell nachgewiesen.

Das Gehirn nimmt eine zentrale Rolle in der Koordination des menschlichen Körpers ein und doch hat es selbst kein koordinatives Zentrum. Ein Orchester aus Milliarden von Musikern; nur ohne Dirigent! Noch Fragen? Ja? Dann sind Sie hier genau richtig. Wie wird die Entwicklung eines Systems aus 100 Milliarden Neuronen koordiniert? Endet die Entwicklung unseres Gehirns jemals, oder unterliegt es vielmehr einem steten Wandel? Wie erfolgt die Kommunikation zwischen einzelnen Neuronen und wie die Organisation in funktionale Subsysteme? All das sind Fragen, auf die wir in unserem Blog eingehen möchten.

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