brainlogs Psychologie des Alltags

Ärzte rauchen Camel

24. Juli 2009, 11:08

Heute sieht man keine Tabakwerbung mehr. Deutschland fand die EU-Richtlinie, Tabakwerbung in Presse, Funk und Netz zu verbieten, gar nicht so gut, setzte das Verbot aber dann doch ziemlich konsequent um. Sponsoring durch die Tabakindustrie ist eigentlich auch verboten, obwohl es hier und da noch Ausnahmen gibt. Seit 1974 ist Werbung für Zigaretten und Tabak im deutschen Fernsehen verboten. (weiter)

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Der Zweck und die Mittel

27. Juni 2009, 13:13

Die wichtigste Voraussetzung, um Menschen zu erreichen, ist Aufmerksamkeit. Da Lebewesen in der Regel sehr sensibel auf Gefahren reagieren, spielen Marketing-Kampagnen gern mit unseren Ängsten. Das Spiel mit der Angst des Publikums entfaltet sich nur dann wirksam, wenn es überzeugen kann, dass die negativen Konsequenzen tatsächlich eintreffen werden. Außerdem muss die Botschaft die Zielperson persönlich betreffen. Klassisch werden daher Reminders wie „Das könnte DIR passieren“ eingebaut. (weiter)

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Trotz der Werbung

18. Februar 2007, 00:29

Das Trotzen beginnt in der Kindheit, wenn das Kleinkind den eigenen Willen entdeckt. In der Rebellion der Pubertät erreicht es seinen Höhepunkt und müsste beim vernünftigen erwachsenen Menschen eigentlich abklingen. Aber der Trotzkopf in uns bleibt. (weiter)

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Das Gehirn belohnt Treue

16. Februar 2007, 13:13

"Treue bedeutet nicht, immer dazubleiben, sondern immer wiederzukommen." Ulf Annel

Emotionen beeinflussen Entscheidungsprozesse. Der Mensch ist mitnichten das rational abwägende Wesen, welches die klassische Wirtschaftstheorie mit dem Homo oeconomicus ausrief. (weiter)

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Das Spiel mit der Angst

14. Februar 2007, 09:20

Überzeugen durch negative Emotionen

Das oberste Ziel der Werbung ist Aufmerksamkeit. Da Lebewesen in der Regel sehr sensibel auf Gefahren reagieren, spielt Werbung gern mit unseren Ängsten. Werbespots erinnern uns an schlechten Mundgeschmack und Plakate an den Totalschaden mit einem alten Auto. Viele Gesundheitskampagnen nutzen Angststrategien, um gefährliche Verhaltensweisen wie bspw. das Rauchen in der Gesellschaft zu reduzieren. (weiter)

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Flaschenbotschaft

29. Dezember 2006, 13:35

Die Psychologie der Weinflaschen

Habt Ihr auch noch keine kleine Aufmerksamkeit für den Gastgeber der Sylvesterparty? Keine Zeit, keine Zeit - aber ein schöner Wein findet sich immer im Regal. (weiter)

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Nur ein kleiner Gefallen

17. November 2006, 08:04

"Gibt man den kleinen Finger, fehlt gleich die ganze Hand." Volksweisheit

Vor kurzem unterschrieb ich eine Petition für Umweltschutz. Nur wenige Tage später flatterte die Bitte um monetäre Unterstützung in Form monatlicher Spenden in meinen Briefkasten. (weiter)

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Kaufrausch

31. Oktober 2006, 08:59

Schon lange ist die Rede der so genannten Informationsgesellschaft, die mit einer Flut von Informationen einhergeht, die tagtäglich auf uns einprasseln.

Wir können uns in Anbetracht der „60.000 beworbenen Produkte“ vor Werbung nicht schützen – sie ist allgegenwärtig. Unser Gehirn wäre überfordert, wenn es versuchen würde, jede Botschaft rational abzuwägen und bewusst zu verarbeiten. (weiter)

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Versprochen ist versprochen!

30. Oktober 2006, 07:08

... warum dieses Wochenende kein Beitrag erschienen ist? Ich wurde "ge-low-balled".

Eine Freundin rief an und fragte, ob ich ihre Diplomarbeit redigieren könnte. „Natürlich“, hab ich gesagt, „ich helfe Dir doch gerne“. Dann eröffnete sie mir verzweifelt, dass der 100 Seiten Wälzer noch am selben Wochenende bearbeitet werden muss, denn der Abgabetermin ist Montag. Tja, dumm gelaufen, nun hatte ich bereits zugesagt ... (weiter)

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Verkaufen durch Zugeständnisse

25. Oktober 2006, 00:52

Viele Verkaufstricks basieren auf der Norm der Reziprozität. Das meint die gesellschaftlich geteilte Sicht, dass wir uns verpflichtet fühlen, anderen einen Gefallen, eine Leistung oder ein Entgegenkommen zurückzugeben, welche wir angeboten bekommen oder erhalten haben. (weiter)

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