brainlogs Psychologie des Alltags

Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt

05. Oktober 2006, 08:46

In der Videothek: Lieber „Austin Powers“ oder „Dead Man Walking“? Egal? Von wegen...

Die Komödie

Ein Blick in die Stimmungsforschung soll uns öfter mal zum Griff ins Komödienregal animieren, denn mit guter Stimmung (weiter)

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Ich bin eher der ängstliche Typ

04. Oktober 2006, 09:00

- ausgewählte Phobien von A bis H

Es gibt eine riesige Anzahl von Phobien – genaue Zahlen kennt keiner. Reichtum kann schlecht sein – das ist nichts Neues – in meinem Fall ist er sogar angstbesetzt, denn ich besitze einige Phobien. Mein Tag im Reich der Ängste! (weiter)

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Botschaften mit Du und Ich

03. Oktober 2006, 07:54

und andere All-Gemeinheiten

Ein Streitgespräch:

  • Du wäscht nie ab und sitzt immer nur vor dem Rechner.“
  • Jedes Mal, wenn ich abwaschen will, unterbrichst du mich ständig.“
  • „Ja, weil du mir sonst nie zuhörst.“
  • „Jetzt fängst du wie immer an mich zu beleidigen. Kein Wunder, dass ich deine ewigen Beschimpfungen nicht hören will.“
  • Siehst du, immer dasselbe, du denkst dauernd nur an dich.“
  • „Na, wenn du meinst, dann setz ich mich eben an den Rechner.“
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Wieso, weshalb, warum

02. Oktober 2006, 09:39

4. Juli 2006: Deutschland verliert gegen Italien und verabschiedet sich damit vom WM-Titel. Tränen der Enttäuschung. „Das ist nicht fair. Wahrscheinlich haben die Italiener mal wieder die Schiris bestochen ...“.

8. Juli 2006: Deutschland gewinnt gegen Portugal im Spiel um den dritten Platz. Dieses Mal werden Freudentränen vergossen. „Da ham die Jungs mal wieder ihr Bestes gegeben. Die Taktik, der Zusammenhalt – einfach großartig ...“

Wir sind ständig auf der Suche nach Erklärungen für das, was mit uns und um uns herum passiert (Heider, 1958). Vor allem wenn ein Ereignis unerwartet ist oder wir ein Ziel verfehlt haben, suchen wir nach Gründen dafür (Weiner, 1985). Welche der unzähligen potenziellen Erklärungen wir heranziehen, hängt unter anderem davon ab, ob wir die Hauptdarsteller einer Situation sind oder andere (Watson, 1982). (weiter)

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Geld oder Liebe?

29. September 2006, 06:58

Gestern habe ich für einen Freund gekocht und wir haben uns gut unterhalten. Es war ein sehr schöner Abend. Das fand mein Freund auch und deshalb hat er mir zum Abschied einen Zehner in die Hand gedrückt.

Schreckliche Vorstellung (zum Glück hat er mich in Wirklichkeit nur auf einen Absacker in der Bar um die Ecke eingeladen). Normative Vorstellungen schließen Geld in manchen Situationen als Tauschmedium aus oder verbieten es sogar, über Geld zu sprechen (Wiswede, 1991). Wir tauschen Geld täglich gegen Güter oder Dienstleistungen – gegen Dinge, die messbarer sind als persönliche Gefühle.

Aber Geld gegen Liebe oder Freundschaft? Je eher sich etwas auf uns bezieht, also persönlichen Wert besitzt, desto eher tauschen wir es auch nur gegen das Selbe: Liebe gegen Liebe und Freundschaft gegen Freundschaft (Foa & Foa, 1974). (weiter)

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Nobody´s perfect

28. September 2006, 11:07

Warum wir trotzdem gut schlafen …

Du hast wie immer voller Überzeugung grün gewählt, kaufst fleißig im Bioladen ein, fährst lieber mit dem Fahrrad, als mit dem Auto durch die Stadt.

Vorbildlich!

Aber warum bist du neulich mit dem Flugzeug zu deinen Eltern geflogen und hast nicht den Zug genommen? Und warum scheinst du dich noch nicht mal dafür zu schämen? Da stimmt doch was nicht. (weiter)

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Psycho-Test für Blogger

27. September 2006, 13:20

Habe ich das Potential zum Alphatierchen?

Die so genannten Alpha-Blogger besetzen die oberen Plätze der Blog-Charts. Don hat sich die Mühe gemacht, diese seltenen Tierchen der Blogosphäre zu analysieren. Auf dieser Datenbasis entwickelte er den ersten Psycho-Test für Blogger, der sehr interessant ist (wenn ich auch vermute, dass dieser Test noch nicht auf seine Reliabilität und Validität geprüft wurde ;)). (weiter)

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Denk jetzt nicht an einen Pinscher!

27. September 2006, 07:26

Vor einiger Zeit hatte ich einen Kundentermin, dessen Ziel die Entwicklung eines PR-Konzeptes für ein Produkt seiner Firma war. Wir besprachen den Treffpunkt am Telefon: symphatische Stimme, netter Typ.

Zum Termin saß ich also entspannt in dem verabredeten Cafe am Hackeschen Markt und beobachtete wie ein BMW Z3 im Halteverbot parkte und ein Typ im auffälligen Anzug ausstieg. Die verspiegelte Sonnenbrille mit Headset am Ohr nahm mittels großspurigem Gang Kurs auf meinen Tisch. Als ich mein solariumverbranntes Gegenüber begrüßte, waren sämtliche Vorurteile aktiviert und ich bemühte mich im gesamten Gesprächsverlauf alle unfreundlichen Gedanken zu unterdrücken und den sympathischen Typen am Telefon zu entdecken - ohne Erfolg. (weiter)

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Pizza oder Pasta?

26. September 2006, 07:51

Urlaub in Brandenburg oder in New York? Wowereit oder wie hieß er noch gleich? Sicheres Einkommen oder Selbstverwirklichung?

Dauernd stehen wir vor – mehr oder weniger wichtigen – Entscheidungen. Manche fallen uns leicht, manche schwer, doch im Nachhinein sind wir in der Regel meistens zufrieden: „War doch eigentlich klar. Ich mache mich selbstständig.“ (weiter)

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Die Qual der Wahl

25. September 2006, 08:51

Nicht-Wählen scheint schick geworden zu sein. In Berlin und Mecklenburg Vorpommern beispielsweise gingen 10% weniger Bürger zur Urne als beim letzten Mal. (weiter)

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