brainlogs Psychologie des Alltags

Vorhang auf!

24. Oktober 2006, 07:30

„Hey, ich kann einen neuen Jongliertrick. Wollt ihr mal sehen?“ Alle sind gespannt. Ich leg los, wie ich es vorher fleißig vor dem Spiegel geübt habe – und plötzlich jonglieren da zwei linke Hände. Einer meiner Freunde kriegt einen Ball ins Gesicht, die anderen können sich gerade noch ducken. „Toller Trick, den du da gelernt hast ...“ (weiter)

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Home, sweet home

23. Oktober 2006, 00:43

"We give shape to our buildings, and they, in turn, shape us." Winston Churchill

Unser Zuhause. Wir verpassen ihm den Feinschliff, verleihen ihm unsere persönliche Note – die Basis verdanken wir allerdings den Plänen eines Architekten. Genauso wie die meisten Orte, an denen wir arbeiten, spielen, studieren, uns amüsieren, shoppen, ärztlich behandelt werden, ...

Diese Gebäude, Straßenzüge und Städte gefallen uns manchmal besser, manchmal schlechter. Doch wie komplex Architektur auf unser Erleben und Verhalten wirkt, ist kaum jemandem bewusst. Manchmal noch nicht einmal dem Architekten selbst. (weiter)

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Der Sinn des Lebens

21. Oktober 2006, 07:00

„Wer ein Wofür zum Leben hat, erträgt noch jedes Wie.“ (Nietzsche)

Anstatt sich immer wieder den Kopf darüber zu zerbrechen, was Ursache für all unsere großen und kleinen seelischen Wehwehchen sein könnte, begann Aaron Antonovsky in den 70er Jahren zu fragen: Warum sind manche quietschfidel, trotz täglicher Hürden? (weiter)

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Schönheitswahn

20. Oktober 2006, 08:59

Wenn das Streben nach Schönheit zur Obsession wird

Zugverspätungen – stets eine gute Gelegenheit sich meinen inzwischen ritualisierten Stöberrundgängen durch die Welt der Zeitungen und Zeitschriften im Bahnhofskiosk zu widmen. Angekommen im Sektor der Fitness- und Frauenmagazine begegnen mir erstaunliche oft gleichartige Schlagzeilen: (weiter)

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Die Monster sind unter uns

19. Oktober 2006, 09:10

... in uns

„Wir können nie ganz sicher sein, welche Untiefen in uns schlummern – niemand kann garantieren, dass er nicht unter den entsprechenden Voraussetzungen und dem Druck eines passenden Umfeldes zu einem Folterer werden würde.“ Dr. Janßen (weiter)

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Wer hat Schuld

18. Oktober 2006, 09:03

... an unseren alltäglichen Ärgernissen?

Gestern in einem viel gelobten Restaurant in italienischem Ambiente nach einem anstrengenden Arbeitstag:

Nach endlos erscheinenden vierzig Minuten bringt die Kellnerin schließlich das bestellte Gericht. Die Bedienung war nicht nur an unserem Tisch unendlich langsam, sondern auch das Päärchen am Nebentisch ist sichtlich genervt. (weiter)

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Sport ist Mord

17. Oktober 2006, 07:38

Kennt Ihr Mouse-Potatoes? Diese gesellen sich zu den altbekannten Couch-Potatoes.
Gemeinsam werden ihre Körper immer träger und ungesünder, der eine vor dem Fernseher, der andere vor dem Computer. (weiter)

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Die Überzeugungskraft positiver Emotionen

16. Oktober 2006, 13:02

„Nichts ist unmöglich“
„Du darfst“
„Weil ich es mir wert bin“
„Just do it“

Diese Werbeslogans geben uns ein gutes Gefühl. Sie versetzen uns in eine positive Stimmung. Aber warum will Werbung dazu beitragen, dass wir uns gut fühlen?

Positive Gefühle rufen eher positive Einstellungen hervor. Eine gute Stimmung führt dazu Argumente für ein Produkt positiver einzuschätzen und erhöht so die Überzeugungskraft (Wegener, Petty & Smith, 1995). (weiter)

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Keine Zeit, keine Zeit!

16. Oktober 2006, 07:03

„Unsere Zeit wird uns teils geraubt, teils abgeluchst und was übrig bleibt, verliert sich unbemerkt.“ Seneca

Ein Tipp gegen chronischen Zeitmangel

Immer im Stress? Nie Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben? Da hat sich die ALPEN-Methode (z.B. Seiwert, 2001) bewährt, anzuwenden für den nächsten Tag, die nächste Woche und am besten auch fürs ganze nächste Jahr: (weiter)

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Die Chance der work-life-Balance

15. Oktober 2006, 06:52

Gebet gegen die Arbeit


(Michael Stein)

Arbeit!
Geißel der Menschheit!
Verflucht seist du bis ans Ende aller Tage
Du, die du uns Elend bringst und Not
Uns zu Krüppeln machst und zu Idioten
Uns schlechte Laune schaffst und unnütz Zwietracht säst
Uns den Tag raubst und die Nacht
Verflucht seist du
Verflucht
In Ewigkeit
Amen

So sehen das die einen - bei den anderen heißt es: Mein Job … mein Leben!

Häufig führt "workoholism" zu innerer Unausgeglichenheit. Unangenehme Begleiterscheinungen sind u.a. chronische Ermüdung, Überforderung, Unzufriedenheit in vielen Lebensbereichen und innere Kündigung. (weiter)

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