brainlogs Psychologie des Alltags

Der vernetzte Student

27. Oktober 2009, 15:17

Der rasante technologische Fortschritt verstärkt die Verständigungsprobleme von Jung und Alt. Viele Eltern schauen ratlos auf das digitale Treiben ihrer Kinder. Mit fehlendem Wissen geht Unsicherheit einher. Was macht mein Kind da? Begibt es

Twittern für Eltern

sich in Gefahr? "Meine Mutter weiß über das Internet nur so viel, wie sie damals über meinen frühen Zigarettenkonsum im Gebüsch beim Hallenbad wusste: sie tut es. Und es ist ungesund." schreibt eine Bloggerin. Die Blogpiloten erklären deshalb regelmäßig Fachbegriffe aus der Netzwelt in der Serie "Wie sag ich's meinen Eltern?". (weiter)

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Witzige Didaktik

27. Mai 2009, 12:18

Studien zeigen, Humor fördert Kreativität, Intelligenz, Arbeitszufriedenheit, Leistung, Krankheitsbewältigung, ... . Humor ist also immer gut. Prof. Dr. Erich Kasten, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie und Verfasser des klassischen Lehrbuchs "Medizinische Psychologie, Medizinische Soziologie" aus der Schwarzen Reihe, ist ein besonders witziger Lehrbuchautor. Bei der Suche nach diktatisch gut aufbereiteten Übungen für meine Studenten bin ich über einen Test aus seinem "Arbeitsheft Psychologie" gestolpert, dem Witze als Fallbeispiele zur Vertiefung der Lehrinhalte dienen. Die Witze sind durchaus eine willkommene Erheiterung im drögen Lernstoff, aber taugen sie Ihrer Meinung nach auch als didaktisches Mittel? (weiter)

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E-Learning

11. März 2009, 10:15

Im Bereich E-Learning tut sich an den Universitäten einiges. Viele Institute verbinden ihre Präsenzlehre mit mediengestütztem Lernen. Die Online-Plattformen bieten neben verschiedenen Kanälen zur Wissensvermittlung neue Möglichkeiten der Standardisierung und Koordination von Lehrinhalten. (weiter)

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H.M. ist gestorben

07. Dezember 2008, 13:48

Henry Gustav Molaison, dessen Schicksal seit Jahrzehnten in Fachbüchern Studierenden die anterograde Amnesie veranschaulicht, ist im Alter von 82 Jahren vergangenen Dienstag verstorben.

H.M. wurden im Alter von 27 Jahren die medialen Strukturen beider Temporallappen (2/3 des Hippocampus, Teil der Amygdala, Anteile der angrenzenden Rindenfelder) entfernt, um seine schweren epileptischen Anfälle zu lindern. Nach der Operation war H.M. dann auch größtenteils anfallsfrei. Der Eingriff führte jedoch auch zu einer anterograden Amnesie. (weiter)

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Die Wirkung virtueller Welten

05. Mai 2007, 15:07

Zur Grundsatzfrage: Welchen Einfluss haben virtuelle Welten auf uns?

Bevor ich mich in Teufelsküche begebe und eine allgemeine Aussage dazu treffe, ob z.B. Computerspiele Gewalttätigkeit auslösen, möchte ich grundsätzlich feststellen, dass trotz der zahlreichen Forschungspublikationen keine eindeutigen Zusammenhänge zwischen medialen Einflüssen und Straftaten belegbar sind. (weiter)

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Hunde fressen ohne Verstand?

14. Dezember 2006, 09:46

Von wegen ...

Du arbeitest schon seit dem frühen Morgengrauen. Dein verzweifelt umherschweifender Blick erfasst die Uhrzeit. Geschafft - es ist 13 Uhr, Mittagspause. Und schon läuft dir das Wasser im Mund zusammen. Dabei steht das Essen doch noch gar nicht vor dir! (weiter)

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Geheimnisse unseres Gedächtnisses

04. November 2006, 10:52

Klatsch und Tratsch in der Unimensa: nach nahezu achtwöchiger vorlesungsfreier Zeit trifft sich die eingeschworene Studentengemeinde zum kollektiven Austausch von Urlaubserinnerungen, Praktikumserfahrungen und vor allen Dingen zur anschaulichen Schilderung der Mißerfolgserlebnisse während der letzten Prüfungsperiode.

Dabei scheint die schmerzhafte Erfahrung mißglückter Prüfungen umso nachdrücklicher, je fleißiger, intensiver und aufwendiger die Vorbereitung ausfiel. Da wurde schließlich wochenlang minutiös jede Formel, Jahreszahl oder empirische Studie auswendig gelernt und im entscheidenden Augenblick verweigert das Gedächtnis seine Mitarbeit. (weiter)

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Zuckerbrot und Peitsche

06. Oktober 2006, 09:23

Operante Konditionierung

Neuer Freund, alles läuft prima. Dann wird’s ernst – deine Eltern wollen ihn unbedingt kennenlernen und laden euch zum Essen ein. Er ist ja eigentlich ganz Schwiegermutter-tauglich: er zieht sich ordentlich an, ist unterhaltsam und hat ein sicheres Einkommen. Aber seine Tischmanieren! Ellbogen auf dem Tisch, sprechen mit vollem Mund ... unmöglich!

Entweder du lernst zu seinen Macken zu stehen. Oder du wirst aktiv! Dann empfehle ich dir die Methoden der Operanten Konditionierung (z.B. Thorndike, 1911) - ein Klassiker unter den Lerntheorien. (weiter)

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szmtag