Plädoyer für eine Neurogeschichte?
Neuroästhetik, Neurogermanistik, Neuropädagogik – wir haben inzwischen viele Neuroschöpfungen kennengelernt. Gesellt sich zu ihnen nun eine „Neurogeschichte“? Diesen Eindruck kann man gewinnen, wenn man Johannes Fried folgt, Professor emeritus für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Frankfurt. Mit seiner „historischen Memorik“, die sich an Kenntnissen von Psychologie und Hirnforschung orientiert, möchte er die historische Quellenanalyse verändern. Können die Neurowissenschaften unser Geschichtsverständnis revolutionieren?
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