Neue Gedankenlesestudie in Nature erschienen
Forscher von der University of California in Berkeley wollten es genauer wissen, wie gut man gesehene Bilder in der Hirnaktivierung einer Versuchsperson erkennen kann. Mit ihrer Studie, die gerade in Nature erschien, gingen sie zwei Schritte über die bisherigen Experimente hinaus: Erstens sollten die Bilder nicht nur künstliche Stimuli sein, wie man sie gerne in Wahrnehmungsexperimenten verwendet, sondern natürliche Fotos. Zweitens sollte die Erkennung auch für ganz neue Bilder funktionieren, die man nicht schon in der vorherigen Trainingsphase verwendet hatte. Mit ihren aufwändigen Verfahren kommen sie zu einem erstaunlichen Ergebnis. (weiter)
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Unter dieser Überschrift trafen sich am vergangenen Wochenende an der Universität Gent in Belgien Philosophen, Juristen und Psychologen, um über die ethischen Implikationen der Hirnforschung zu diskutieren. Insbesondere sollte es um die Möglichkeiten des Gedankenlesens und des Eingriffs in das Gehirn mit Methoden der Psychopharmakologie oder der Tiefenhirnstimulation gehen. In seiner Einführung verwies Jan Verplaetse (siehe Foto), Professor an der Fakultät für Rechtswissenschaft und Hauptorganisator der Tagung, auf die vielen philosophischen, ethischen und juristischen Fragen, die in den letzten Jahrzehnten durch das Projekt der Lokalisierung von Gehirnfunktionen und gedanklicher Prozesse aufgeworfen wurden.





