22. März 2009, 15:33

Die bildgebende Hirnforschung ist in den letzten Jahren weitgehend unkritisch aufgenommen worden. In jüngster Zeit ist aber ein Anstieg der skeptischen Berichte zu erkennen. So begegnete man auch auf einem internationalen Workshop an der University of Cambridge den Forschungsergebnissen mit nüchterner Zurückhaltung.
Die Veranstaltung mit dem Titel
Brains in Dialogue wurde von Wissenschaftlern der International School for Advanced Studies der Universität Triest, Italien, organisiert und fand vom 17. bis 18. März am Clare College in Cambridge statt (Foto). Neben den Möglichkeiten und Grenzen der Hirnforschung waren ihre ethischen und rechtlichen Konsequenzen thematische Schwerpunkte. Außerdem waren Experten der Wissenschaftskommunikation aus verschiedenen europäischen Ländern präsent. Ihnen ging es um die Darstellung der Forschung in den Medien und der Einbeziehung der Öffentlichkeit. Passend wurde die Konferenz daher auch mit einem Wissenschaftscafé abgeschlossen, in dem drei Forscher der Öffentlichkeit zum Thema Gedankenlesen Rede und Antwort standen.
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