Doch kein Voodoo in der Hirnforschung
Die heftigen Vorwürfe des MIT-Nachwuchswissenschaftlers Edward Vul sind binnen kürzester Zeit um die ganze Welt gegangen. Jetzt entpuppen sie sich als übertrieben und unsauber recherchiert.
Die Sprache, die Edward Vul mit seinen Co-Autoren in dem Aufsatz über "Voodoo-Korrelationen" in der Hirnforschung wählte, hätte kaum deutlicher sein können: Nicht nur der Titel "Voodoo-Correlations in Social Neuroscience", sondern auch die Rede von "unplausibel hohen" Korrelationen, die "wahrscheinlich [...] falsch" seien und denen "man nicht glauben sollte", ließen keinen Zweifel an der Schärfe der Vorwürfe. (weiter)
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