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Bloggewitter: Das Ende des Individuums

21. Juni 2009, 19:40

BolognesesoßeBologna – Die Reform, die den Namen der ersten Universität Europas erhalten hat, ist zu einer Bolognesesoße geworden, in der europäische Traditionen und Werte verloren gehen. Schnelles Studieren zählt mehr als breite Bildung; es gibt standardisierte Module statt individueller Freiheitsgestaltung und Entwicklung; und ein elitäres Zwei-Klassen-System statt exzellenter Gemeinschaft.

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Mit Achtsamkeit die Sorgen überwinden

11. Mai 2009, 22:19

Thich Nhat Hanh CloseupViele Menschen leiden unter Angst, Sorgen, Einsamkeit. Der buddhistische Mönch und Zen-Meister Thich Nhat Hanh lehrte vier Tage lang in Köln und Umgebung die Methode der Achtsamkeit, um im Hier und Jetzt Glück zu erleben und sich vom Leiden zu befreien. Jeweils mehr als 1.000 Menschen kamen, um seine Vorträge zu hören und mit ihm zu meditieren. (weiter)

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A Critique of Neuroscience

20. Juli 2008, 16:07

Blick auf Montréal(Zur deutschen Version geht es hier) The power of images; brain research taking the lead of science; the reduction of man on his brain; “neurosexism” and the “neurorevolution” – an international workshop dealing with these issues, the political, cultural and medial aspects, was just held at the Division of Social and Transcultural Psychiatry of McGill University in Montréal. (weiter)

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Kritik der Neurowissenschaft

18. Juli 2008, 17:51

Blick auf MontréalDie Macht der Bilder; Hirnforschung als Leitwissenschaft; Reduktion des Menschen auf sein Gehirn; „Neurosexismus“ und die „Neurorevolution“ – am Institut für Transkulurelle Psychiatrie der McGill Universität in Montréal fand gerade ein internationaler Workshop statt, auf dem die politischen, kulturellen und medialen Aspekte der Neurowissenschaft besprochen wurden.  (weiter)

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Warum bloggen wir eigentlich?

09. März 2008, 11:53

Gestern trafen sich im pfälzischen Deidesheim gut vierzig Blogger, die in den verschiedenen Bereichen der SciLogs (WissensLogs, ChronoLogs, KosmoLogs und die Ihnen schon bekannten BrainLogs) für den Spektrum Verlag Blogs schreiben. In Workshops, Diskussionen sowie bei Speis' und Trank wurde dabei auch über den Sinn und Unsinn der Bloggerei gegrübelt. Als Motiv fiel beispielsweise „Sendungsbewusstsein“ ein, das Bedürfnis nach Kommunikation, Spaß am Schreiben oder auch der Wunsch, sein Fachgebiet der Öffentlichkeit näher zu bringen, es zu „popularisieren“. (weiter)

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Neuroethik in Japan

03. März 2008, 16:40

Im fernöstlichen Japan ist die Sonne rot, wie sich schon an der Nationalflagge erkennen lässt. Welche anderen kulturellen Unterschiede gibt es aber, die den Umgang der Menschen mit den Technologien der Hirnforschung beeinflussen? Diese Frage ist nicht nur eine Reise, sondern auch einen Blog-Beitrag wert. (weiter)

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Liebe durchkreuzt die Pläne der Vernunft

18. Februar 2008, 08:00

LiebeZugegeben, Wissenschaftler sind oft weltfremd. Spätestens aber dann, wenn es um die romantische Liebe geht, horchen selbst die Intellektuellen im Elfenbeinturm auf – auch wenn sie eine recht eigentümliche Sichtweise haben mögen: Zwei Sozialforscher von der Northwestern University in Evanston, Illinois, haben sich hunderte Videos von Studenten bei einem „Speed Date“ angeschaut. Ganze vier Minuten hatten diese Zeit, um sich eine Meinung zu bilden, ob sie ihr Gegenüber wiedersehen wollten. Antworteten beide mit „ja“, dann wurde der Kontakt zwischen den Interessierten vermittelt. (weiter)

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Bewusstseinsstörungen

31. Januar 2008, 11:27

NarreteiKarneval ist eine Zeit der Freude. Karneval ist eine Zeit der feucht-fröhlichen Momente. Karneval ist aber auch eine Zeit der Bewusstseinsstörungen. Hervorgerufen durch Alkohol, andere Drogen oder auch nur kollektive Blödelei, kommt es zu einer Veränderung der Bewusstseinsinhalte: Hemmungen sinken und damit auch die Wahrnehmungsschwelle für soziale Normabweichungen. Was sonst peinlich war, wird plötzlich witzig. (weiter)

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The Moral Brain

23. Januar 2008, 10:34

Jan Verplaetse, Universität Gent, Foto von Bart CloetUnter dieser Überschrift trafen sich am vergangenen Wochenende an der Universität Gent in Belgien Philosophen, Juristen und Psychologen, um über die ethischen Implikationen der Hirnforschung zu diskutieren. Insbesondere sollte es um die Möglichkeiten des Gedankenlesens und des Eingriffs in das Gehirn mit Methoden der Psychopharmakologie oder der Tiefenhirnstimulation gehen. In seiner Einführung verwies Jan Verplaetse (siehe Foto), Professor an der Fakultät für Rechtswissenschaft und Hauptorganisator der Tagung, auf die vielen philosophischen, ethischen und juristischen Fragen, die in den letzten Jahrzehnten durch das Projekt der Lokalisierung von Gehirnfunktionen und gedanklicher Prozesse aufgeworfen wurden. (weiter)

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Auf der Sinnsuche

07. Januar 2008, 11:13

„Körper und Geist in Buddhismus und Wissenschaft“ war der Titel eines Vortrags- und Gesprächsabends, zu dem ich vorgestern geladen war. Der buddhistische Meditationslehrer und ehemalige Mönch Yesche Udo Regel sollte den religiösen Teil übernehmen, ich den wissenschaftlichen. So sprach ich dann von der experimentellen Psychologie, die mit ihren Versuchen die Funktionen des Geistes untersucht; vom Behaviorismus, der sich vor allem durch eine Geistfeindlichkeit auszeichnet, wurde der Mensch doch als ein schwarzer Kasten angesehen, eine Black Box, über dessen innere Vorgänge man keine Aussage machen konnte; und schließlich von der kognitiven Neurowissenschaft, die mit den modernsten Verfahren den menschlichen Geist und Bewusstsein besser verstehen möchte. Dabei bemühte ich mich noch, auch auf Aspekte des Buddhismus einzugehen, um die Anknüpfung zu meinem Gesprächspartner einfacher zu machen. Organisiert wurde das ganze vom Sinnsucher e.V., einem Verein mit Sitz in Bonn. (weiter)

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