brainlogs Gyrus Celluloid

And the Oscar goes to? "Wall-E" (2008)!

24. Februar 2009, 14:05

Als ich am Montagmorgen pflichtbewusst die Liste der diesjährigen Oscarpreisträger studierte, war mir im Grunde bereits vorher relativ egal, ob nun das Märchen um den indischen "Wer wird Millionär"-Sieger oder die Visualierung des deutschen Bestsellers "Der Vorleser" das Rennen um die Auszeichnung für den besten Film gemacht hatte. Denn ohne die anderen Kandidaten alle gesehen zu haben, stand für mich fest, dass ein Film nicht in der Auswahl der Nominierten gelandet war, der es wirklich verdient hätte: Der Pixarstreifen "Wall-E". Aber klar, wo kämen wir hin, wenn plötzlich Trickfilme für den besten Film in Erwägung gezogen würden? Ist doch alles Kinderkram, gell? (weiter)

Geschrieben in Psyche , Künstliche Intelligenz . Kommentare: (5). Trackbacks: (0). Permalink


Gute Filme, schlechte Filme: Eine Odyssee auf der Suche nach dem ultimative Kriterium

08. August 2008, 15:54

Was ist ein guter Film? Natürlich lässt sich diese Frage hier nicht abschließend beantworten. Das wäre eher Stoff für eine Doktorarbeit, ja sogar eine ganze wissenschaftliche Karriere – vorausgesetzt, man kommt dabei der Beantwortung ein Stück näher.  (weiter)

Geschrieben in Allgemein . Kommentare: (8). Trackbacks: (0). Permalink


Mayas, Hirntumore und fliegende Bäume: „The Fountain“ (2006)

20. Juni 2008, 16:19

Endlich einmal ein Film, der (unter anderem) von Wissenschaft handelt und dabei keinen absoluten Unsinn verzapft! Wir kennen das ja alle: Hollywood nimmt sich das Thema Forschung ins Visier, und heraus kommt so ziemlich alles zwischen fantastischer Spekulation und schlicht falschen Tatsachen. Hier bleiben die Filmemacher wohltuend auf dem Teppich: Der Wissenschaftler schüttelt keine sofortige Wunderheilung aus dem Ärmel, die Forschung erscheint als jenes langwierige, mühsame, oft frustrierende Geschäft, das sie ja auch ist. Insgesamt vermittelt der Film also ein durchaus realistisches Bild, auch wenn ein Experte sicher Details finden wird, die so nicht ganz stimmen. Vielleicht hat es ja geholfen, dass der Drehbuchautor Ari Handel selbst Neurowissenschaftler ist und zuvor acht Jahre lang an der New York University über das Gehirn von Rhesusaffen geforscht hat. (weiter)

Geschrieben in Medizin . Kommentare: (2). Trackbacks: (0). Permalink


Hirnloses Kino vom Feinsten: „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ (2008)

28. Mai 2008, 10:21

So, jetzt habe ich also auch den neuesten Indiana Jones gesehen. Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Nein, so gut wie der erste Film („Jäger des verlorenen Schatzes“, 1981) ist er nicht, aber allemal besser als der ziemlich schwache dritte Teil („Indiana Jones und der letzte Kreuzzug, 1989; siehe dazu auch mein Blogbeitrag „Der Fluch des dritten Teils“). Vor allem war es ein großer, kindischer Spaß. Man darf die Sache nur ja nicht ernst nehmen – aber diese Bedingung galt ja auch für die Vorgängerfilme. Wer den Film übrigens noch nicht gesehen hat, sollte jetzt besser aufhören zu lesen und weiterklicken – jetzt kommen „Spoiler“.  (weiter)

Geschrieben in Aliens . Kommentare: (9). Trackbacks: (0). Permalink


Wir sind nicht allein: „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ (1977/1980/1997)

14. März 2008, 16:51

Vor 30 Jahren kündigte der Satz „Wir sind nicht allein!“ auf den Kinoplakaten einen Science-Fiction-Film an, der Steven Spielberg endgültig zum Superstar unter den Regisseuren aufsteigen ließ – und ihn die nächsten zwei Jahrzehnte immer wieder beschäftigte: „Unheimliche Begegnung der dritten Art“. (weiter)

Geschrieben in Aliens . Kommentare: (0). Trackbacks: (0). Permalink


Der Krieg ist aus, wir gehn nach Haus!

22. Februar 2008, 17:51

Was für eine ereignisreiche Woche! Der Kosovo macht sich selbstständig, Fidel Castro geht in Rente, Deutschland sucht den Super-Steuerhinterzieher. Doch das ist alles ja nur Kleinkram. Die wirkliche wichtige Nachricht kam am Dienstag, als Toshiba erklärte, in Zukunft keine HD DVD Abspielgeräte mehr herzustellen. (weiter)

Geschrieben in Allgemein . Kommentare: (3). Trackbacks: (0). Permalink


Der Fluch des dritten Teils

13. Februar 2008, 10:33

Kürzlich fiel mir mal wieder auf, wie selten es bei Filmfortsetzungen einen wirklich guten dritten Teil gibt, selbst wenn Teil 2 das Niveau des ersten gehalten oder gar übertroffen hatte. Ich rede jetzt nicht von „Freitag der Dreizehnte“ Teil 3, „Eis am Stil“ Teil 3 oder ähnlichen Belanglosigkeiten, sondern von solchen Filmen, die ich mal zumindest als gut gemachte Unterhaltung einstufen würde. Beispiele gefällig? Kein Problem! Zuerst vielleicht mal meine nostalgischen Jugenderinnerungen, sprich jene Filme, mit denen ich in den 1980ern als Teenager aufwuchs und die auf mich damals großen Eindruck machten. (weiter)

Geschrieben in Allgemein . Kommentare: (2). Trackbacks: (0). Permalink


„Der Exorzist“ auf schwäbisch: „Requiem“ (2006)

17. Januar 2008, 14:35

Eine junge Tübinger Studentin, Epilepsiepatientin, glaubt auf Grund sich häufender Wahnvorstellungen von Dämonen besessen zu sein. Sie unterzieht sich einem waschechten katholischen Exorzismus – und stirbt bald darauf.

Dem Filmplot liegt eine wahre Geschichte zu Grunde: Anneliese Michel (1952-1976), Pädagogikstudentin aus streng katholischem Elternhaus, litt seit ihrem 16. Lebensjahr an epileptischen Anfällen; später traten Depressionen, Wahnvorstellungen und Zwangshandlungen wie stereotype Bewegungen und Selbstverletzungen hinzu. Nachdem ärztliche Behandlungen keinen ausreichenden Erfolg zeigten, ließ sich Anneliese davon überzeugen, von Dämonen besessen zu sein, und unterzog sich in ihren letzten Lebensmonaten einem Großen Exorzismus nach dem „Rituale Romanum“ – zwei Sitzungen pro Woche, mit Genehmigung des damaligen Würzburger Bischofs Josef Stangl. (weiter)

Geschrieben in Medizin . Kommentare: (1). Trackbacks: (0). Permalink


Der schräge Tipp zu Silvester: „Pinky and the Brain“ (1995-1998)

28. Dezember 2007, 13:18

„Was machen wir heute Abend, Brain?" „Dasselbe wie jeden Abend, Pinky. Wir werden die Weltherrschaft an uns reißen!" Mit diesem Dialog fängt jede Episode der Zeichentrickserie „Pinky and the Brain“ an.  (weiter)

Geschrieben in Tiere . Kommentare: (3). Trackbacks: (0). Permalink


Malen gegen den Schmerz: „Frida“ (2002)

18. Dezember 2007, 13:16

Das wird mein bisher kürzester Blogeintrag, soweit ist klar. Warum? Nun, was soll ich schon groß über diesen fantastischen Film schreiben, außer: Wer ihn nicht gesehen hat, unbedingt anschauen!

Ein paar kurze Hinweise zur Orientierung: Salma Hayek spielt die mexikanische Malerin Frida Kahlo (1907-1954), die als 18-jährige bei einem Busunfall schwer verletzt wird, so dass sie ihr Leben lang unter den Folgen leidet, vor allem unter mehr oder weniger starken, aber beständigen Schmerzen. Diese sowie ihre wechselvolle Beziehung zum Malerkollegen Diego Rivera verarbeitet sie in ihren Bildern. (weiter)

Geschrieben in Medizin . Kommentare: (2). Trackbacks: (0). Permalink


szmtag