brainlogs Geschlechtsverwirrung

Kaum Frauen an der Spitze deutscher Unternehmen

von Ferdinand Knauß, 17. September 2009, 12:15

Deutschlands Unternehmen werden fast ausschließlich von Männern geführt. Und an der weiblichen Unterrepräsentanz in den Vorständen scheint sich, im Gegensatz zu anderen gesellschaftlichen Führungspositionen, kaum etwas zu ändern. Das meldet heute das "Institut für Unternehmensführung" am "Karlsruhe Institute of Technology":
"In den 600 führenden deutschen Unternehmen waren im Jahr 2008 nur 42 der 1721 Vorstandsmitglieder Frauen - das ist ein Anteil von 2,4 Prozent. In den Aufsichtsräten sind Frauen mit 8,2 Prozent vertreten. Einen klaren Aufwärtstrend gab es in beiden Fällen in den vergangenen zehn Jahren nicht. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Instituts für Unternehmensführung am KIT. Sie hat die Präsenz von Frauen auf der obersten Managementebene der 600 wichtigsten, bösennotierten Unternehmen Deutschlands untersucht.
Der geringe Frauenanteil in deutschen Vorständen und Aufsichtsräten wird in der Öffentlichkeit häufig diskutiert. Eine zuverlässige Faktenbasis gab es bislang jedoch nicht. Das Institut für Unternehmensführung am KIT analysierte nun mit Unterstützung der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin die über 600 wichtigsten, börsennotierten Unternehmen in Deutschland (CDAX, der auch DAX30, MDAX, SDAX und TecDAX enthält). Im Fokus stand die Betrachtung des Frauenanteils in Vorständen und Aufsichtsräten deutscher Unternehmen und dessen Entwicklung in den Jahren 1998 bis 2008. Zentrales Ergebnis: Der Frauenanteil in deutschen Vorständen lag 2008 bei 2,4 Prozent verglichen mit 1,2 Prozent im Jahr 1998. Seit 2005 ist dieser Anteil sogar leicht rückläufig. Auch in den Aufsichträten sind wenige Frauen - insbesondere auf der Seite der Kapitalgeber: Im Jahr 2008 waren 307 der 3758 Aufsichtratmitglieder Frauen (8,2 Prozent). 63 Prozent davon sind jedoch Vertreterinnen der Arbeitnehmerseite. Auch bei den Aufsichtsratspositionen ist kein klarer Trend erkennbar.

Mit durchschnittlich 6300 untersuchten Positionen pro Jahr kommt die Studie auf insgesamt knapp 70.000 ausgewertete Vorstands- und Aufsichtsratsjahre - damit ist sie die größte ihrer Art in Deutschland. Sie berücksichtigt zudem größen-, index- und branchenspezifische Effekte. Aufgrund ihrer Ergebnisse regen die Autoren der Studie an, den Fokus der Diskussion auf die Frage nach den Ursachen zu verlagern. Das Institut für Unternehmensführung wird deshalb in seiner Forschungskooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales Kriterien und Einflussfaktoren für die Besetzung von Führungspositionen mit Frauen identifizieren.

Über die Studie
Die Untersuchung ist Teil der Forschungsaktivitäten des Instituts für Unternehmensführung (IBU) im Bereich Corporate Governance, unterstützt durch Dr. Christine Watrinet. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin fördern das Projekt. Bei diesen Forschungsaktivitäten befasst sich das Team intensiv mit dem Thema Frauen in Führungspositionen.

Weitere Informationen zur Studie und den Autoren unter http://www.ibu.uni-karlsruhe.de"

Was ist nur los mit Deutschlands Frauen? Werden Sie tatsächlich von männerbündlerischen Top-Managern am Aufstieg gehindert, wie der Feminismus stets unterstellt? Hat die jahrzehntelange Gleichstellungspolitik deswegen so wenig Effekt in der ökonomischen Spitze? Oder steckt in diesen Zahlen vielleicht eine Wahrheit, die man nicht wahrhaben will? Sind Vorstandsposten in Unternehmen für Frauen möglicherweise nicht solch ein Traumziel wie für viele Männer?

In Wissenschaft und Politik ist das ganz anders, der Frauenanteil steigt. Bei den Kommunalwahlen hier in Düsseldorf schauten mehr Frauen als Männer von den Plakaten, in Brandenburg tritt die CDU mit drei Spitzenfrauen an. Kurz gefragt: Dürfen, können oder wollen Frauen nicht Top-Manager werden? Ist die Wirtschaft vielleicht einfach unattraktiv für ehrgeizige Frauen? Ist Managertum - um mal ganz naiv und unkulturwissenschaftlich zu fragen - schlicht unweiblich? Wenn sich das als wahr erweisen sollte, würden die Gesellschaftsveränderer(Innen) im Sinne des Gender-Mainstreaming sicher verlangen, dass das Managerdasein eben attraktiver für Frauen gestaltet werden muss. Eine von normativen Ansichten freie Ergründung dieser Fragen ist angesichts der vorherrschenden Überzeugungen wohl kaum möglich. Schade.





Ähnliche Artikel:

antworten

Artikel kommentieren
 authimage

Trackbacks

GUTE STUBE: Wissenschaftskommunikation: Die nachrichtliche Überschrift

Kommentare

  1. Beatrice Lugger Erste Vorstandsfrau in Dax-Unternehmen
    17.09.2009 | 12:41

    Eine gute Nachricht folgt sogleich: Ab Morgen wird in Deutschland erstmals ein DAX-Unternehmen von einer Frau geführt. Henkel liegt dann in den Händen von Simone Bagel-Trah.

  2. Elmar Diederichs @Beatrice Lugger: sustainability
    17.09.2009 | 13:06

    "Eine gute Nachricht folgt sogleich: Ab Morgen wird in Deutschland erstmals ein DAX-Unternehmen von einer Frau geführt."

    Das kann so nicht stehen bleiben: Eine gute Nachricht wäre das, wenn die Dame für ihren Job ausreichend qualifiziert und hochgradig motiviert wäre. Denn Trends werden nicht gebrochen, indem man die Statistik ändert, sondern in dem man der Entstehung oder Begründung dieser Trends entgegenwirkt.

    Daß ein Trend besteht, besagt an sich noch gar nichts: Es gibt z.B. auch einen Trend, Physiker zur Durchführung von Experimenten am DESY einzustellen, und kein Literaturwissenschaftler findet das problematisch oder leitet daraus irgendwelche politischen Forderungen ab. Insofern unterstütze ich die These von Herrn Knauß, daß Benachteiligungen von Frauen oder Männern nicht immer so einfach und ohne weiteres nachzuweisen sind. Außerdem nervt es total, immer wieder diese Plattitüden richtig stellen zu müssen.

    Insofern bewundere ich Herrn Knauß für seine Geduld.

  3. Mona Kinder als Karrierebremse
    17.09.2009 | 13:22

    Wenn man sich die Statistik im Manager-Magazin anschaut, so scheinen erfolgreiche Männer häufiger jemanden zu haben, der ihnen den Rücken freihält und die Kinder versorgt.
    http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,201803,00.html

  4. 17.09.2009 | 13:51

    Ich denke, dass ist tatsächlich ein ganz wichtiger Punkt. Allerdings ein Einwand: Die familiären Hinderungsgründe bestehen genauso für Frauen-Karrieren in Politik, in Behörden, in der Wissenschaft und im Kulturbetrieb. Aber dort steigt der Frauenteil in den oberen Etagen, in den Unternehmen dagegen offenbar nicht, oder kaum.

  5. Ferdinand Knauß @ Beatrice Lugger
    17.09.2009 | 13:58

    Bagel-Trah ist insofern ein nicht ganz überzeugendes Beispiel, da sie als Familien-Mitglied und Erbin einsteigt. Sie ist keine Managerin, die in den Vorstand vorstößt, sondern eine Erbin als Vorsitzende des Aufsichtsrates. Aber Sie haben schon recht, in der Studie wurden ja auch Aufsichtsräte mitgezählt. Außerdem leitet sie selbst noch ein kleines Forschungsunternehmen.

    Als Unternehmerinnen im eigentlichen Sinne sind Frauen - so mein Verdacht - weniger selten, denn als angestellte Topmanagerinnen.

    Die Financial Times Deutschland, mein früherer Arbeitgeber, hat mal eine Serie, beziehungsweise ein Buch, gemacht: "Die 101 Frauen der deutschen Wirtschaft" oder so ähnlich.

  6. Mona @Ferdinand Knauß
    17.09.2009 | 14:55

    Der Einwand ist berechtigt! Ich könnte mir vorstellen, dass in Privatunternehmen noch stärker an einer herkömmlichen Rollenverteilung festgehalten wird, wie z.B. in Politik oder Wissenschaft. Außerdem untersteht letzterer Bereich oft dem sog. öffentlichen Dienst und hier gibt es für Frauen viel mehr Möglichkeiten sich für die Kinder eine Auszeit zu nehmen, was in der privaten Wirtschaft ja kaum möglich ist.

  7. Elmar Diederichs @Mona: Taschenrechner
    17.09.2009 | 15:02

    Vielen Dank für den interessanten link. Ich bin de, gefolgt und wenn wir den Zahlen glauben wollen, dann sprechen sie via Prozentrechnung eine eindeutige Sprache:

    Laut Statistik haben 90% der Hausfrauen Paare mit Führungsposition Kinder und 63% der Hausmann-Paare. Daraus folgt für die Menge der Vollzeitdoppelverdiener, daß 34,49% der Männer ohne Führungsposition eine Doppelbelastung von Beruf und Familie auf die Reihe bekommen und 22,23% der Frauen ohne Führungsposition.

    Desweiteren sind 45,99% Frauen der Frauen mit Führungsposition taff genug für eine Doppelbelastung von Beruf und Familie sowie 23,40% der Männer mit Führungsposition.

    Also: Karrierebemühungen schlagen bei arbeitenden Männern mit einem Verlust von 11,08% Wahrscheinlichkeit, Kinder zu haben, zu Buche und bei arbeitenden Frauen mit einem Zuwachs von 23,76%.

    Wenn ich im nächsten Leben mindestens genauso clever sein dürfte wie in diesem, dann möchte ich auf jeden Fall als Frau wiedergeboren werden.

    Klar, was ich meine?

  8. Martin Huhn Politik
    17.09.2009 | 15:53

    In vielen Parteien gibt es doch die Quotenregel, von daher ist ein Aufstieg auch viel leichter. Das führt sogar soweit, daß manche Frau sogar ins Amt gedrängt werden, damit die Quote erfüllt wird.

  9. Ferdinand Knauß @ Martin Huhn
    17.09.2009 | 16:25

    Ja, stimmt, aber Frauenförderungsmechanismen gibts auch in den meisten Unternehmen. Ganz an der Spitze (und darum gehts hier) gibt's aber keine Quoten mehr. natürlich tragen die Quoten aber dazu bei, dass mehr Frauen überhaupt aufs Sprungbrett für politische Chefposten kommen.

    Außerdem ist die Politik, das ist wohl entscheidend, vermute ich, ein moralisches Geschäft. Auch die Vergabe von Positionen wird wie andere politische Entscheidungen sehr oft zumindest implizit moralisch legitimiert. Die Wählerinnen, so vermuten die Entscheider, erwarten Frauen in bestimmten Positionen. In Unternehmen gehts nicht um die Moral, sondern um die Rendite. Der Aktionär will Kohle statt Quote.

  10. Mona @Elmar Diederichs
    17.09.2009 | 18:43

    Danke für die kluge Rechnerei. Falls Sie im nächsten Leben als taffe Karrierefrau wiedergeboren werden, verdienen Sie bestimmt auch genug um sich ein Kindermädchen und eine Putzfrau leisten zu können. (Männer neigen wohl eher dazu, die Ehefrau für diese Dienste einzuspannen.)
    Als Vorbild dient ja in dieser Hinsicht Familienministerin von der Leyen, die es trotz ihrer großen Kinderschar schafft, so viel zu arbeiten, und die allen normalverdienenden Frauen welche ihre Kinder selber aufziehen müssen stets ein Vorbild sein will. Ihrer Ansicht nach muss man als Mutter die Erziehungsarbeit erst an eine bezahlte Person delegieren, um selbst arbeiten gehen zu können.

  11. Elmar Diederichs @Mona: you're wellcome
    17.09.2009 | 19:39

    "Danke für die kluge Rechnerei."
    Mann hilft doch gerne aus. :-)

    "Männer neigen wohl eher dazu, die Ehefrau für diese Dienste einzuspannen."

    Aus Ihrer Statistik folgt übrigens noch etwas anderes, wenn wir die (de facto altersabhängige) Erwerbsquote bei Männern mit etwa 80% und die der Frauen mit etwa 70% als Wahrscheinlichkeit ansetzen wollen, eine Arbeit zu finden, wenn sie denn überhaupt arbeiten wollen:

    Offenbar wollen 87,6% aller Männer auch dann arbeiten, wenn ihr Partner voll arbeitet. Dasselbe gilt jedoch nur für 44,2% der Frauen.

    Folglich hoffe ich, Sie halten Ihrem die Männer statistisch repräsentierenden Partner in 43,4+(100-(87,6-44,2))/2=72,2% aller Fälle die Tür auf - nur der Gerechtigkeit halber.

  12. Mannlicher Doch Ideologie?
    17.09.2009 | 21:17

    Eine von normativen Ansichten freie Ergründung dieser Fragen ist für Herrn Knauß angesichts der vorherrschenden Überzeugungen wohl kaum möglich. Schade.

    Nachtigall, ick hör dir trapsen.

  13. Martin Huhn @ Mona
    17.09.2009 | 21:40

    "Als Vorbild dient ja in dieser Hinsicht Familienministerin von der Leyen"

    Die Frau ist wirklich gräßlich. Und die macht auch nur Politik für Frauen, die besserverdienen und als Mutter arbeiten gehen wollen. Das ist sehr einseitig und ungerecht. Ich kenne genügend Frauen, die lieber bei den Kindern bleiben wollen, wenn sie klein werden, aber die bekommen kaum Unterstützung.

  14. Ferdinand Knauß @ Mannlicher
    18.09.2009 | 10:20

    Sie wollen mich wohl mißverstehen. Natürlich habe auch ich meine persönlichen Ansichten, aber ich bin kein Forscher. Wissenschaft und Philosophie sollten, so meine altmodische und von postmoderner Dekonstruktion unbeeindruckte Meinung, möglichst vorurteilsfrei sein.

    Die real existierende Geschlechterforschung, ob sozial- oder kulturwissenschaftlich ausgerichtet, betreibt aber Forschung auf der Basis eines im Vorhinein festgefügten Weltbildes und mit einem erklärten gesellschaftspolitischen Ziel. Sie kämpft um Diskurshoheit (an den Universitäten ziemlich siegreich) und weniger um Erkenntnis. Das ist die Crux. Sie ist vergleichbar mit dem wissenschaftlichen Sozialismus. Bei marxistischen Gelehrten war auch immer im Vorhinein klar, was bei Analysen herauskommen muss.
    Dass Gender-Forschung dennoch bisweilen erleuchtende Erkenntnisse hervorbringt, will ich überhaupt nicht bestreiten. Auch marxistische Gesellschaftsanalysen waren ja nicht völlig wertlos.

  15. Roslin Einfache Lösung
    18.09.2009 | 17:08

    Wie wär's?
    Alle von der sexistischen, patriarchalen Weltverschwörung am Aufstieg gehinderten, führungsstarken Karrierefrauen, die in deutschen Unternehmen wütend vor sich hin grummeln, rennen zur Bank, nehmen sich einen Kredit und gründen ihr eigenes Unternehmen, froh, den Männern, den übelwollenden, diskriminierenden, frauenverachtenden, endlich zeigen zu können, wo der Hammer hängt.

    Sie stellen anschließend in ihren Unternehmen ausschließlich Frauen ein, bezahlen denen aber nur 10% weniger als "Männerunternehmen" Männern für die gleiche Arbeit zahlen - wir wissen ja, dass die für's bloße Mann Sein sogar 23% mehr bezahlen, die dusseligen Patriarchen.
    Unsere vorgestellten Pauer-Wummen leisten damit einen Beitrag zur Schließung der Lohnkluft und haben im Vergleich zu den Deppenun...äh, Männerunternehmen immer noch einen Lohnkostenvorteil, der es erlauben sollte, die männliche Konkurrenz binnen längstens 20 Jahren aus dem Markt zu fegen.
    Sie könnten dann in diesen Frauenunternehmen auch von Anfang an jene frauenfreundlichen Strukturen und Arbeitszeitmodelle einführen, die die Männer ja nur deshalb nicht umsetzen, weil sie durch ihre Verweigerungshaltung damit Frauen so wunderbar behindern können.

    Wir hätten also einen drastischen Lohnkostenvorteil, eine hochmotivierte Soft Skill satte Bessermenschinnenbelgeschaft auf der einen und patriarchale Frauendiskriminierer mit Dinosaurierdenke auf der anderen Seite.
    Es dürfte doch wohl klar sein, dass wir angesichts solcher Konkurrenzverhältnisse in besagten 20 Jahren in einer matriarchalen Wirtschaft leben werden.
    Dann müssen sich Männer in die von Frauen aufgebauten und beherrschten Pauer-Wummen-Strukturen positiv hineindiskriminieren lassen und um sexclusive Quotensänften für sich kämpfen, wollen sie auch nur einen Fuß auf den Boden der neuen Weltwirtschaftsordnung bekommen.

    Nur, warum sieht man von alldem so gut wie nichts?
    Gibt es die vielen aufstiegsdiskriminierten Pauer-Wummen vielleicht gar nicht, die an gläsernen Decken scheitern, weil es die behauptete flächendeckende Diskriminierung gar nicht gibt?
    Gibt es vielleicht die gläsernen Decken nicht, weshalb sie auch "gläsern" genannt werden müssen?
    Gibt es auch am Ende gar nicht 23% weniger Frauenlohn für die gleiche Arbeit?
    Könnte all das feministische Propaganda sein, empirisch schwach auf der Brust, aber sehr effektiv zum medialen Dummenfang, zur Propagierung von Frauenförderung, Frauenförderung, Frauenförderung, die real ja immer nur Kaderfeministinnenförderung bedeutet, also "Selbstförderung".

    Ich frag' ja bloß.

  16. Mona @Ferdinand Knauß Breaking the Wall
    18.09.2009 | 18:51

    "Die real existierende Geschlechterforschung, ob sozial- oder kulturwissenschaftlich ausgerichtet, betreibt aber Forschung auf der Basis eines im Vorhinein festgefügten Weltbildes und mit einem erklärten gesellschaftspolitischen Ziel."


    Eine Möglichkeit diesem festgefügten Weltbild entgegenzuwirken wäre Job-Sharing anbieten, wie es in Schweden üblich ist. Jobsharing eignet sich auch als Krisenmittel, da neue Arbeitsplätze entstehen und es in den Unternehmen zu einer Kostenreduktion führt. Außerdem hat Jobsharing viele soziale Facetten, man kann sich z.B. gegenseitig vertreten wenn es Krisen gibt oder die Kinder krank sind. Was wir brauchen ist so etwas wie "Work-Life-Balance".

    Siehe hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Work-Life-Balance

  17. Mannlicher Die größten Kritiker der Elche
    19.09.2009 | 08:36

    @ Knauß

    Nein, Sie wollen eher, dass ich Sie missverstehen will. Ihre real existierende Bloggerei betreibt Meinungsmache, oder auch Probaganda, auf der Basis eines im Vorhinein festgefügten Weltbildes und mit einem ziemlich offensichtlichen gesellschaftspolitischen Ziel, und das wissen Sie wahrscheinlich auch. Wenn Sie also keine wissenschaftliche oder philosophische Haltung einnehmen können, was ist es dann, was Sie hier betreiben?

  18. Raucher Was hat Roslin wieder geraucht?
    19.09.2009 | 09:40

    Man kann natürlich auch die Frage stellen, was man rauchen muss, um solche Texte zu produzieren und ob der Rezipient vielleicht das Gleiche rauchen muss, um sie zu verstehen.

  19. Roslin @Raucher
    19.09.2009 | 12:54

    Was ich rauche?

    Gender Studies Blend.
    Bevorzugt in der Pfeife.

  20. Raucher Roslins Pfeife
    19.09.2009 | 13:30

    Ich bin hoffentlich nicht der einzige, Herr Knauß, dessen intellektuelle Fähigkeiten nicht ausreichen, um diesem Geschwurbel etwas Erhellendes abtrotzen zu können.

Artikel kommentieren
szmtag