Schweinegrippe oder Schweinegrippenimpfung? Was ist gefährlicher?
Zwei Fragen und keine Antworten? Eine "gesunde" Schweinegrippen-Tote
und ein gesunder schweinegrippenimpfung-anapyhlaktisch-geschockter
Mann. Sein Glück, er "schockte" noch in der Arztpraxis.....es gibt
manchmal aber auch verzögerte Schocks........??
Steht also im Moment noch 1:1, wobei diese Feststellung unter der
Rubrik "statistischer Schwachsinn" einzuordnen ist. Schweinegrippe: Düsseldorfer erleidet Impf-Schock
In Schweden seien bei 150 000 Impfungen fünf Todesfälle registriert worden, so Wittig. Dennoch sei die Impfung sinnvoll und notwendig, meinte der Arzt.
Ob
jener Arzt noch so sorglos wäre, wenn seine Tochter unter den
schwedischen Impftoten gewesen wäre? Vielleicht würde er sich dann
fragen, ob sie ohne Schweinegrippe-Impfung und mit
Schweinegrippenerkrankung sogar noch leben könnte?
Nun, eine Antwort wird es darauf nicht geben und im Augenblick schon
gar keine ehrliche. So müssen wir glauben, dass die Gefahr der
Schweinegrippe groß sein soll......Manch chronisch Kranker mit Neigungen zu
Allergien sollten sich auf Empfehlung von ausgebildeten Allergologen
lieber nicht impfen lassen: die sog. Wirkstoffverstärker könnten für
diese gefährlicher sein als die Schweinegrippe an sich.
Andere "engagierte" Ärzte empfehlen besonders den chronisch Kranken die Impfung. Wie das? Was tun? Werden die Impfbefürworter etwa irgendwie bezahlt oder ist dies deren persönliche Meinung? Die Verunsicherung ist groß. Ob zu Recht oder nicht, auch das können wir nicht wissen. Wirklich wissenschaftliche und genaue Informationen scheint es zum Thema nicht zu geben:
Warnung vor Schweinegrippe-Impfung "Großversuch an der deutschen Bevölkerung" :"Was wir hier erleben, ist ein Großversuch an der deutschen Bevölkerung", sagte der Mediziner dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Hintergrund der Kritik sei, dass die Sicherheitstests der Musterimpfstoffe nicht besonders umfangreich sein mussten, so das Blatt. Lediglich häufige Nebenwirkungen, die mindestens bei einem von 100 Geimpften auftreten, sollten erkannt werden.
Kritik wird nur sehr zurückhaltend geübt, schließlich hat die Regierung
Milliarden für diese Impfung bezahlt und diese sollten sich auch gelohnt
haben....
Vor etlichen Tagen gab es ein hochinteressantes, jedoch sehr kritisches
Interview mit einem Mikrobiologen oder berufsverwandten
Wissenschaftler......es war wohl zu kritisch, denn ich konnte dieses
Interview in den Online-Seiten der Mittagsmagazin-Macher nicht (mehr?)
finden. Ein kleiner, jedoch nicht in jener fundierten Form vorhandener
Ersatz ist die Rückschau im ersten Programm.
(Quelle: Rückschau:
Impfen – Ja oder nein? Sendedatum: Sonntag, 4. Oktober 2009):
Adjuvantien im Schweinegrippen-Impfstoff erhöhen Nebenwirkungsgefahren,
d.h. sie verstärken evtl. unerwünschter Reaktionen des Immunsystems
- - 9 von 10 Teilnehmer hatten leichte Schmerzen und Schwellungen an der Einstichstelle
- - weitere Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Mündigkeit oder grippeähnliche Symptome
- - schwere Schäden (anaphylaktischer Schock u.a.)
- - Nebenwirkungen mit potenziell lebensbedrohlicher Wirkung
- - z.B. aufsteigende Lähmungen (Atemmuskulatur)
"Weil die Zeit drängt, durchlief der neue Impfstoff in der Tat ein beschleunigtes Zulassungsverfahren."
Das heißt, dass ausgerechnet eine Risikogruppe sich lieber nicht impfen lassen sollte und wenn dann doch besser mit den für sie nicht zugänglichen "besseren" Impfstoffen der Bundesregierung. Wie werde ich über Nacht Abgeordnete(r) wird sich so manch Betroffener ratlos fragen?.......
Apropos: Grippeimpfung
jährliche Grippefälle gem. Statistischem Bundesamt:
2000 = 267 Todesfälle
2001 = 72 Todesfälle
2002 = 102 Todesfälle
2003 = 300 Todesfälle
2004 = 125 Todesfälle
2005 = 288 Todesfälle und die von MRSA? Hier wird immer noch viel zu wenig getan.....
Empfehlenswerter Link zu Fragen der Pharmalobby:
Plusminus: So geht Lobby - Das Geschäft mit der Schweinegrippe
NACHTRAG:
Ich danke Sören Schewe für seinen Hinweis auf die wertvollen Beiträge von Tobias Meier (Biologe) bei Scienceblogs, welcher sich in seinen Blogbeiträgen dezidiert mit den medizinisch-biologischen Fragen der Schweingegrippen-Impfung auseinander gesetzt hat. Meine Google-Recherche hat - vermutlich dank der fehlenden Relevanz-Auswahl - diese tollen Beiträge nicht angezeigt:
- Die Waffen des Abwehrsystems: Impfungen, Infektionen und die Immunantwort
- Die bislang geheimgehaltene Schweinegrippe-Impfkampagne
- Pandemrix oder Celvapan: Bekommt die Bundeswehr den besseren Schweinegrippe-Impfstoff?
- Gründe gegen die Impfung mit Pandemrix
- Kleine Schweinegrippe Presseschau: Eine Impfdosis reicht
- Tote in Schweden nach Schweinegrippe-Impfung Schweinegrippe-Prognose für die Fußball-Bundesliga
und im Blog:
Kritischer Pressespiegel der Medizin - Eine kritische Betrachtung von Publikationen aus den bereichen der Pharmaindustrie, Wissenschaft und Ärzteschaft
Die Grippe und das weite Feld der StatistikErgänzung:
Problem: Impfung von Kleinkindern: Ärzte ändern ihre Empfehlung und raten im Prinzip zu einem großangelegten "Menschenversuch". Welche Folgen dieser haben wird, werden wir erst "danach" wissen...
Ärzte-Zeitung online, 04.11.2009: Kinderärzte raten: Unter Dreijährige doch gegen Schweinegrippe impfen:"Geimpft werden sollten vor allem Kinder, die ein chronisches Leiden wie Asthma, Stoffwechselerkrankungen oder Herzfehler haben."
Dazu die Nachricht aus der Schweiz: Schweiz impft Schwangere und Kinder nicht mit Pandemrix:
"Die Schweizer Zulassungsbehörde Swissmedic erklärte zur Begründung für die Pandemrix-Einschränkungen, ihr lägen Daten zur Wirkung der Impfung auf Erwachsene vor, jedoch keine Forschungsergebnisse zu Schwangeren und sehr wenige zu Kindern. Der Impfstoff des britischen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline ist umstritten, weil er verstärkende Zusätze und quecksilberhaltige Konservierungsstoffe enthält."
Schweinegrippe: Mediziner fordern Schon-Impfung für Kinder
Ärzte sind empört: Auch Kleinkinder sollen mit Pandemrix gegen die Schweinegrippe immunisiert werden, obwohl noch keine Wirkungsstudien vorliegen. Mediziner fordern eine Impfung ohne Wirkverstärker und Konservierungsmittel.
Westfalenblatt von Ernst-Wilhelm Pape am 06.11.2009:
Bielefeld (WB). Die Kinderärzte in Bielefeld lehnen es weiterhin ab, Kinder gegen die Neue Grippe (Schweinegrippe) zu impfen "Auch der Chefarzt der Kinder- und Jugendklinik am Klinikum Herford, Dr. Rolf Muchow, hält nichts von der Empfehlung, alle Kleinkinder zu impfen. Diese Empfehlung sei unseriös."




Das mit den Schmerzen an der Einstichstelle bei der Impfung finde ich etwas merkwürdig. Ich lasse mich jedes Jahr gegen die saisonale Grippe impfen und je nachdem, wer mir die Spritze verpasst, tut das eben etwas weh. Deshalb auch immer der Rat, man solle an dem Tag nichts Schweres tragen. Hab ich auch schon mal vergessen und hatte prompt Schmerzen. Dieses Mal: geübter Einstich und die Finger vom Bierkasten gelassen >>> keine Probleme.
Auch leichte Grippe-Symptome hab ich schon erlebt, war aber ein Witz gegen eine echte Grippe.
Damit sind jene Schmerzen gemeint, welche teilweise über Tage anhalten. Ich kenne diese Schmerzen, samt äußerst schmerzhafter Schwellung bereits von der normalen Grippeimpfung....
Sie haben offenbar das Glück, die Grippeimpfung sehr gut zu vertragen, wenn Sie "nur" den Schmerz bei Verabreichung der Spritze verspüren ;-)
Also, das mit den 288 Grippetoten pro Jahr kann doch wohl nicht stimmen bzw. es ist etwas anderes oder spezielleres gemeint.
Mir ist schon klar, daß es in diesem Punkt keine zuverlässigen Zahlen gibt, aber es ist doch allgemein bekannt, daß die Zahl der jährlichen Grippetoten in Deutschland sich irgendwo in der Größenordnung von Zehntausend bewegt, plus/minus einige Tausend. (Natürlich betrifft das überwiegend Leute, die bereits alt und krank sind. Geht es bei den Zahlen vielleicht nur um jüngere Opfer?)
"behauptete" oder besser gutgläubiger Statistik. Du liest richtig, das sind oben die "echten" Grippetoten. Die 10.000 pro Jahr sind die "gepimpten" Werbezahlen der (Pharma-)Boulevardpresse. Woher diese Zahlen kommen, weiß man nicht einmal beim Statistischen Bundesamt. Hier wurde munter drauflos geschätzt... Die echten Zahlen bekommt man beim Statistischen Bundesamt....In großen Bibliotheken stehen Jahresbände des stat. Bundesamtes. Die Pharmalobby reicht bis in den Bundestag, vermute mal, dass deshalb die Zahlen gewissermaßen nur jenen zugänglich werden, welche sich die Mühe machen in die offiziellen Statistiken zu schauen....
Äh Moment: Wenn Sie also nach einer Impfung der saisonalen Grippe diese starken Schmerzen im Arm hatten und ich nicht, würde das doch die Schweinegrippe-Impfung an sich entlasten. Schließlich hängt es dann vom einzelnen Menschen ab, wie er reagiert und nicht vom Impfstoff.
Und noch etwas: ein Link zu Bild.de zu setzen, das ist schon recht selbstbewusst. Ich will jetzt gar kein Mäander loswerden, wie schlecht und doof das alles ist, aber etwas mehr Vorsicht kann da manchmal nicht schaden.
Und was Informationen zur Schweinegrippe angeht, haben sich vielleicht nicht gerade die Medien mit Ruhm bekleckert, dafür hat sich Tobias bei den Scienceblogs (Weitergen) viel Mühe gemacht, um Licht ins Dunkel zu bringen.
Was sollen denn "echte" Grippetote sein? Diejenigen, bei denen man nachträglich noch eine Autopsie gemacht und Grippeviren gefunden hat? Ich glaube kaum, daß es in diesem Gebiet zuverlässige Zahlen geben kann.
Also ich wähle keines von beidem. Hoffe natürlich nicht das ich die Schweinegrippe bekomme.
Aber nachdem was ich alles gehört habe ist die Impfung nicht viel besser.
Lieber passe ich halt auf das ich nicht mit sovielen Menschen Kontakt habe (U-bahn,Stadt,Restaurants,etc)und mich gesund ernähre sowie regelmäßig zum Arzt zu gehen.
Danke für Deine Nachfrage: "Was sollen denn "echte" Grippetote sein?"
...denn viele Statistiken vermischen Menschen mit (mehreren) Vorerkrankungen welche an Grippe erkranken und dann sterben.
Das sind keine "echten" Grippetoten, da chronisch Kranke auch an einer simplen Erkältung und nachfolgende Komplikationen (meist Lungenentzündung) sterben können. Diese ganze Verwirrung ist dem Umstand geschuldet, dass lineare Ursache-Wirkungsbeziehungen, wenn überhaupt, "nur" für wirklich zuvor gesunde Menschen ausgemacht werden können.
Deshalb wird chronisch Kranken auch empfohlen sich impfen zu lassen.
zu Sören Schewes Frage:
da eine Grippeimpfung eine sog. "Aktiv-Impfung" mit abgeschwächten Erregern ist, reagieren chronisch Kranke mit geschwächtem Immunsystem auf die Impfung mit Symptomen, welche der originalen Grippeimpfung ähneln. In der originalen Grippeimpfung sind keine Wirkstoffverstärker.
Die in der Schweinegrippen-Impfung enthaltenen Wirkstoffverstärker können für Menschen mit einem "gestörten" Immunsystem, wozu chronisch Kranke zu rechnen sind, unter Umständen bereits zu einer Gefahr werden. Auch Herzkranke seien z.B. durch die Wirkstoffverstärker gefährdet...hatte jener Fachmann im Mittagsmagazin-Interview erzählt. Die sog. Aduvantien sollen das Immunsystem "hochpuschen", damit der Körper auf die geringe Menge an Aktivgrippeimpfstoff reagiert.....
Dabei bestünde die Gefahr, dass gerade Allergiker, welche unter einer "überschießenden Immunabwehr" leiden einer zustätzlichen Gefahr ausgesetzt sind.
Bei manchen Menschen mit einem aktiven und gesunden Immunsystem könnte es ebenfalls zu einer überschießenden Immungabwehrreaktion kommen und damit ggf. die geimpfte Schweinegrippe gefährlicher als die echte sein, da - dank gutem Immunsystem - diese erfolgreich vom Körper bewältigt werden könnte. (möglich, dass hierzu jener 30-jährige Mann gezählt werden könnte)...daher war auch die Aufregung so groß, als in Regierungskreisen der kräftigere Grippeimpfstoff ohne Adjuvantien geordert worden war....
Das Problem an der ganzen Impferei ist, dass wir keinen Vorher-Nachher-Vergleich ziehen können.
Nicht nachvollziehen kann ich diese riesige Panikmache, denn wenn man die großen MRSA-Risiken betrachtet, welche bislang noch wenig Anlaß zu Gegenmaßnahmen gegeben haben, denn ein Krankenhausaufenthalt ist oft aufgrund der dort lauernden Gefahr einer "Krankenhausinfektionen" weitaus größer, als von einer Schweinegrippe.
Die große Impfaktion gesponsert von der Regierung hat aus meiner Sicht eher etwas mit der Furcht vor einem großen volkswirtschaftlichen Schaden zu tun, welcher entstehen würde, wenn viele an Schweinegrippe erkranken und deshalb 10 Tage krank geschrieben werden müssten.
Volkswirtschaftlich und betriebswirtschaftlich gesehen hätte das immense Schäden bedeutet. Deshalb empfehle auch ich jedem der keine Bedenken hat, sich impfen zu lassen...unserer Wirtschaft tut er damit Gutes ;-)
Die 10.000 pro Jahr sind die "gepimpten" Werbezahlen der (Pharma-)Boulevardpresse. Hier wurde munter drauflos geschätzt... Die echten Zahlen bekommt man beim Statistischen Bundesamt...
Liebe Frau Armand, das ist schlicht falsch (wenn Sie mir ein deutliches Wort nicht übel nehmen wollen).
Das Statistische Bundesamt zählt nur die auf den Totenscheinen vermerkte Todesursache. Gerade bei alten Menschen steht da allerdings nicht unbedingt Grippe oder Influenza, sondern z.B. "Erkrankung der oberen Atemwege", bei atypischem Verlauf auch "Fiebrige Infektion". Die Folgeerkrankungen wie Pneumonie sind auch nicht aufgeführt. Deshalb fasst das statistische Bundesamt die beiden Erkrankungen in seinem statistischen Jahrbuch auf Seite 13 sinnvollerweise zusammen.
Weitere Folgeerkrankungen wie z.B. eine Lungenembolie bei alten Menschen durch die erzwungene Bettlägerigkeit tauchen ebenfalls nicht unter der Todesursache Grippe auf.
Ganz nebenbei ist das schlampige Ausfüllen der Totenscheine ohnehin ein trauriges Kapitel.
Die seriösen Schätzungen über die wirklichen Anzahl von Grippetoten werden mit Hilfe der sogenannten Übersterblichkeit ermittelt. Also: Wieviele Menschen sterben während einer Grippe-Epidemie zusätzlich? Einen Fachartikel zu dem Thema mit genauer Beschreibung der Methodik finden Sie beispielsweise hier.
Ich habe mich gerade gegen Grippe impfen lassen, obwohl ich weiß, dass ich jedesmal eine heftige Impfreaktion entwickele. Eine echte Grippe ist allerdings deutlich schlimmer.
Vielen Dank für Ihren Hinweis, worüber ich Ihnen dankbar bin. Also gerne wieder, wenn Sie mich hier irgendwo ertappen. Schließlich ist der Blogbeitrag kein Auswuchs meiner medizinisch-biologischen Fachkompetenz, sondern Ergebnis meiner Informationssammlungen zum Thema mit der Perspektive der "chronisch Kranken".....
Mein Selbstverständnis auch in meinen persönlichen Wissenschaftsgebieten ist, dass Wissenschaft von Auseinandersetzung und ständige wechselseitiger "Korrektur" lebt...sonst hätten wir Stillstand. Daher will ich dazu ermuntern, mit Kritik nicht hinter dem Berg zu halten, die Leser werden es danken und mein EGO ;-) auch...
Ja, auch ich gehöre zu jenen, welche für eine Grippeschutzimpfung - trotz regelmäßiger Nebenwirkungen - sind. Allerdings habe ich in dieser Jahreszeit Probleme eine infektfreie Phase für diese Impfung auszumachen. Letztes Jahr hatte ich aus diesem Grunde keine Impfung....
Da die von mir gefundenen Zahlen offenbar doch nicht aus der offiziellen Statistik ?? stammen, gibt es überhaupt Angaben darüber, welche gesunden Personen jährlich an einer Grippe sterben? Ich hoffe, dass Sie uns hier weiterhelfen können.
zur Frage der Influenzatoten keine Zahlen, sondern nur Schätzungen....wobei die "Steubreite" ;-) der Schätzung doch recht umfangreich anmutet?
Influenza associated excess mortality in Germany, 1985 – 2001
"Both methods distinguished stronger from milder influenza seasons, but RMDM gave the better fit (R2 = 0.80). For the years after reunification, i.e. 1990/91 through 2000/01, RMDM yielded an average of 6900 (conservative estimate) to13600 influenza-asssociated excess deaths per season (crude estimate)."
Sehr geehrte Frau Armand,
ein Allergiker kann auch an einem Bienenstich sterben. Für Allergiker kann jede Substanz gefährlich werden - unter diese Prämisse müsste man jede Form des Impfens unterlassen - und damit die Menschheit wieder längst besiegten Seuchen überlassen.
"Die Pharmalobby reicht bis in den Bundestag, vermute mal, dass deshalb die Zahlen gewissermaßen nur jenen zugänglich werden, welche sich die Mühe machen in die offiziellen Statistiken zu schauen."
Das klingt irgendwie eher nach Verschwörungstheorie anstatt nach Scilogs...
"Ganz nebenbei ist das schlampige Ausfüllen der Totenscheine ohnehin ein trauriges Kapitel."
Eine befreundete Notärztin von mir wird von der Polizei öfters dezent gebeten, doch bitte eine natürliche Todesursache festzustellen, damit die Polizei keine Arbeit hat. Gut, dass sie sich nicht beirren lässt.
Korrekt! Jedoch nur weil ein Allergiker auch an einem Bienenstich sterben kann, muss er sich keine Gedanken machen ;-)
Und andersherum: Genau dieser Punkt macht die Frage nach einer konkreten Todesursache ggf. auch schwer....
Und bezüglich einer Impfung: Das bedeutet für Allergiker nicht, dass sie keine Vorsicht walten lassen brauchen, sondern vielmehr ihre persönlichen allergischen Neigungen einkalkulieren müssen um die Risiken zu minimieren bzw. nicht unabsehbare Risiken in Kauf zu nehmen. Es kommt nicht von ungefähr, wenn Fachärzte ihrem speziellen Klientel davon abraten, eine Impfung mit Wirkstoffverstärkern zu machen.
Ich fürchte, dass eine emotional aufgeladene Panikmache zum Experimentieren einlädt. Wieder einmal sind jene, die von diesem Thema am meisten verstehen still: die Pharmakologen und Fachleute der pharmazeutischen Chemie u.v.a.
"Das klingt irgendwie eher nach Verschwörungstheorie anstatt nach Scilogs.."
Schade, dass Du hier keine konkrete Kritik, sondern nur eine Provokation in die Diskussion geworfen hast...nach dem Motto das ist aber unter dem Niveau von..... an welchen Fakten machst Du Deine Kritik denn fest?
Im Moment denke ich, dass mit irgendwelchen Unterstellungen, wer was meint oder glaubt wir bei diesem Thema nicht weiterkommen. Daher versuche ich mich - trotz mangelhafter Informationslage - möglichst objektiv schlau zu machen.
Schon gar nicht interessieren dabei irgendwelche "Verschwörungstheorien"..... Es gibt einzelne hervorragend recherchierte Berichte und Literatur zu der Frage, auf welchem Wege bestimmte Medikamente ihre Genehmigung gefunden haben. Vielleicht findest Du dazu noch was online bei Panorama (ARD).
Informationen dieser Art kenne ich leider zu Genüge auch.
Unsere Staatsanwaltschaften und ihre Ermittlungsarbeit oder besser "fehlende" Ermittlungsarbeit treibt mancherorts merkwürdige Blüten, während auch umgekehrt Strafverfolgungen gemacht werden, welche sogar unter dem Verdacht stehen politisch motiviert zu sein: Affäre Friedrich Eine teure Justizposse im Hause Uhlenberg
"an welchen Fakten machst Du Deine Kritik denn fest?"
Ich hab den entsprechenden Satz doch zitiert. Mach ich auch gerne nochmal:
"Die Pharmalobby reicht bis in den Bundestag, vermute mal, dass deshalb die Zahlen gewissermaßen nur jenen zugänglich werden, welche sich die Mühe machen in die offiziellen Statistiken zu schauen."
Eine Pharmalobby, die die Politker beeinflusst, Zahlen zu unterdrücken - das klingt für mich halt schon eher nach dem, was ich von vielen Verschwörungstheoretikern zu hören bekomme. Was nicht heisst, dass du dazu gehörst! Nur, dass es so klingt...
Hallo,
sauberer Blogbeitrag. Die Frage die sich für mich persöhnlich stellt, tue ich etwas gegen ein drohende Pandemie?
Das Infektionsrisiko bei dem Erreger ist nicht ohne. Der wirtschaftlichen Verluste durch einen hohen Krankenstand, in Industrie und Handwerk, dürften auch nicht ohne sein.
Und warum soll ich nicht etwas für die Risikogruppen tun. Besonders Herr Grüter danke ich für seinen sachlichen Beitrag.
Das ein Mensch ein Risiko immer dann als besonders hoch einschätzt, wenn die persöhnliche Betroffenheit, auch hoch eingeschätzt wird, gehört zu den Phänomenen, die wohl nicht nur bei mir Kopfschütteln hervorruft.
M.f.G. Uwe Kauffmann
"Das Infektionsrisiko bei dem Erreger ist nicht ohne. Der wirtschaftlichen Verluste durch einen hohen Krankenstand, in Industrie und Handwerk, dürften auch nicht ohne sein.Und warum soll ich nicht etwas für die Risikogruppen tun."
Diesen Aspekt halte ich auch für sehr wichtig und legitim. Auch wenn diese Erkrankung unter Umständen nicht so gefährlich sein soll, wie geunkt wird, so würde ihre starke Verbreitung einen immensen wirtschaftlichen Schaden anrichten.
Offenbar streiten sich - angesichts des berechtigten "Für und Widers" die Fachleute über die Impfung, wobei ein Zankapfel, nämlich jene umstrittenen Wirkstoffverstärker ggf. hätten vielleicht von Politikseite her vermieden werden können:
Diskussion über Schweinegrippe-Schutzimpfung: Mit Risiken und Nebenwirkungen "Um die geplante Schweinegrippen-Impfung von 25 Millionen Deutschen ist ein Streit zwischen Gegnern und Befürwortern entbrannt. Kritiker beklagen eine "sinnlose und gefährliche Aktion", offizielle Stellen warnen vor einer unüberschaubaren Pandemie
[..]
"Darin ist ein Wirkverstärker enthalten, der bislang noch nicht in einem kommerziell erhältlichen Medikament verwendet wurde."
antwort von Thomas Grüter
04.11.2009 | 09:50:
Die 10.000 pro Jahr sind die "gepimpten" Werbezahlen der (Pharma-)Boulevardpresse. Hier wurde munter drauflos geschätzt... Die echten Zahlen bekommt man beim Statistischen Bundesamt...
Liebe Frau Armand, das ist schlicht falsch (wenn Sie mir ein deutliches Wort nicht übel nehmen wollen).
Lieber Herr Grüter,
leider genau der falsche Hinweis, den sie hier geben. Genau diese Statistik zeigt das Problem:
Todesfälle bedingt durch Grippe und Lungenentzündung werden hier zusammengefasst, und wirklich hohe Sterblichkeitsraten gibt es bei Männern und Frauen über 65, die höchsten ab 75 Jahre. Von daher sagt ist die Zahl von über 21.000 Grippetoten schlicht falsch, richtig müsste es heißen: 21.000 Tote durch Lungenentzündung und Grippe, wobei die Zahl der nachweislich an Grippe gestorbenen in dem von Ihnen zitierten Bericht nicht gesondert aufgeführt ist.
Ich finde den in diesem Blog bereits geäußerten Hinweis auf ein Konjunkturprogramm für die Pharmaindustrie sehr hilfreich.
Und: Statistisch ist es mir persönlich egal woran ich ggf. sterbe, nur möchte ich nicht weiterhin mit unseriösen Zahlen für blöd verkauft werden.
Bezeichnend für die ganze Grippe-Kampagne ist die Tatsache, daß in den Medien nur über Impfungen oder die pharmakologische Bekämpfung der Grippe berichtet wird.
An keiner Stelle lese oder höre ich, was es sonst noch an Möglichkeiten gibt, mit so einer Infektion umzugehen, um schnell wieder gesund zu werden.
Damit meine ich die Möglichkeit, das Immunsystem im Kampf gegen die Erreger zu unterstützen, und zwar möglichst frühzeitig am Beginn der Krankheit, wenn die Anzahl der Erreger noch relativ klein ist. Logisch, daß tausend Erreger leichter zu besiegen sind als Milliarden.
Viele Menschen, auch Ärzte und medizinisches Personal, unterdrücken aber die ersten Krankheitszeichen mit Aspirin oder Paracetamaol, um weiter an der Arbeitsfront zur Verfügung zu stehen.
Unter diesen Umständen steht dem Immunsystem nicht die ganze Energie des Körpers zur Verfügung, es wird durch Arbeit usw. geschwächt und die Erreger können sich hemmungslos vermehren,
alle 3 Stunden eine neue Generation. So muß der Körper immer größere Anstrengungen machen, das Fieber kommt mit Macht zurück,
und bei 39 Grad muß dann doch jeder Kranke ins Bett. Aber nun sind die Erreger in riesiger Menge vorhanden, das Immunsystem hat es schwer und braucht lange Zeit für die Bekämpfung.
Ohne die fiebersenkenden Mittel würden die Infizierten eher das tun, was das einzig Richtige ist, nämlich sich sofort ins Bett legen und so lange darin bleiben, bis der Körper mit normaler Temperatur (unter 37 Grad axillär) das Ende der Krankheit anzeigt. Nur bei der strengen Bettruhe kann das Immunsystem optimal arbeiten, es hat dabei genug Energie für den Kampf.
Das Fieber zu senken ist in den meisten Fällen (bei ansonsten gesunden Personen, Kindern und jungen Menschen) nicht nur unnötig, sondern geradezu töricht, weil dadurch das Immunsystem behindert wird.
Gute Besserung wünscht
S.R.
hallo an alle interessierten,
bin momentan sehr unsicher, was eine impfung angeht. habe einen laden, in dem ich überwiegend selbst stehen muß und habe daher sehr viel kontakt mit menschen. bin ich krank, ist der laden dicht und es kommt kein geld rein. bin allergikerin und außerdem morbus-chron-patientin.impfen, ja oder nein?
Ich fürchte, dass sowohl ein ja, als auch ein nein als Antwort problematisch ist.
Wie schon Steffen Rehm in seinem Kommentar festgestellt hat, wird vergessen, dass unser Körper selbst Abwehrkräfte hat. Diese gilt es zu stärken, wie z.B. viel frische Luft, Wohnung häufig lüften, viel trinken, viel Frischkost, ausreichend Schlaf, wenig Stress (sich selbst nicht mit einer Grippeangst "kirre" machen), wenig oder besser kein Alkohol, Hygiene: Hände waschen ggf. desinfizieren.... nicht zuletzt soll ja auch helfen, dass man daran glaubt, dass all das helfen kann!;-)
Ich halte es im Moment so: Grippeschutzimpfung ja - Schweinegrippeimpfung solange diese nur mit Wirkstoffverstärkern zu haben ist: nein
Meistens kommt die Polizei im Rahmen einer Wohnungsöffnung du Todesfällen.
Zunächst wird ein Arzt für die Leichenschau benötigt. Das sollte eigentlich nicht der Notarzt sein, da dieser normalerweise nicht die Zeit hat, die Leichenschau den Vorschriften entsprechend durchzuführen (komplett entkleiden, Überprüfung aller Körperöffnungen, ...., ich bin kein Arzt und kenne deswegen die Vorschrift nicht genau) und wird von diesem meist auch nicht gemacht. Zuständig ist grundsätzlich der Hausarzt.
Für die weitere polizeiliche Arbeit, ist es wichtig zu wissen, ob die Person durch Fremdeinwirkung (unnatürlicher Tod) oder an einem natürlichen Tod (Krankheit, Altersschwäche, ....) gestorben ist. Es ist aber egal ob die Person nun an einem Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder der Grippe gestorben ist.
Aufgabe des Arztes ist es nun festzustellen, ob Fremdeinwirkung oder nicht. Vielfach neigen die Ärzte dazu "unnatürlich" anzukreuzen, weil sie zwar von einem natürlichen Tod ausgehen, aber die genaue (innere) Ursache nicht wissen.
Wenn die 80jährige, alleinstehende Frau zu Hause im üblicherweise mehrfach verschlossenen Haus aufgefunden wird, spricht meist nichts gegen einen natürlichen Tod. Es sei den, man sieht immer einen Mordkomplott.....
Mehr Arbeit für den Polizeibeamten vor Ort bedeutes das Kreuzchen bei "ungeklärt" oder "unnatürlich" jedoch nicht unbedingt. Denn dann fällt die weitere Sachbearbeitung meist in den Aufgabenbereich der Kripo. Jedoch darf man nicht davon ausgehen, dass jeder Tote, den die Kripo bearbeitet obduziert wird.
Die meisten Todesfälle werden jedoch ohne Polizei abgewickelt. Wenn jemand im Altenheim im Krankenhaus oder bei seinen Angehörigen stirbt, scheint die Todesursache meist "natürlich" zu sein.
Wie viele von diesen Todesfällen es wohl nicht sind?
Hier sind die Ärzte gefragt, sie sollten bei jedem Toten die erforderlichen Untersuchungen gewissenhaft durchführen.
Wünschenswert fände ich speziell hierfür ausgebildete Ärzte.
Grippeepidemien treten meist in den letzten Wintermonaten (Februar-März) auf. Wenn es schon einige Zeit kalt und dunkel ist, nimmt die Kraft des Immunsystems langsam ab und die sogenannten „Erkältungskrankheiten“ nehmen zu.
Was die Kälte dabei bewirkt, kann man leicht verstehen: Wo es kalt ist, fließt das Blut nicht so gut. Wo das Blut nicht gut fließt, ist auch das Immunsystem nicht sehr mobil. Die immer und überall vorhandenen Viren und Bakterien brauchen ein feuchtes Milieu und siedeln deshalb gut auf den Schleimhäuten der Atemwege. Bei guter Durchblutung kann das Immunsystem sie dort in Schach halten, aber wenn der Blutfluß durch die Kälte vermindert wird, bekommen die Biester leicht die Oberhand.
Die Konsequenz daraus: Warm halten, bei Minustemperaturen nicht die Atemwege durch stundenlange Wanderungen oder Joggen kalt halten, lieber oft in die Sauna.
Wenn es einen doch erwischt, dann bei dem geringsten Temperaturanstieg (Frösteln, Schwäche, über 37 Grad axillär) sofort strenge Bettruhe.
Ich würde in der Situation auch nicht zum Arzt gehen, dort stundenlang rumsitzen, um dann mit einem Paracetamol-Rezept oder gar Antibiotikum wieder den Heimweg anzutreten, das schadet mehr als es nutzt.
In vielen Jahren hausärztlicher Tätigkeit mußte ich feststellen, daß sehr viele Menschen kein Fieberthermometer haben oder es im Ernstfall nicht benutzen. Allgemein verbreitet ist auch eine falsche Einschätzung der frühen Temperaturerhöhung bis 37,5 oder 38 Grad, die als „nur erhöhte Temperatur“ verharmlost wird und nicht sofort zur Bettruhe führt.
Deshalb empfehle ich in diesen Tagen jedem, ein Fieberthermometer zu haben und damit im gesunden Zustand ein paar mal (morgens, mittags und abends) die normale Körpertemperatur zu messen. Dann hat man einen Norm-Vergleichswert und kann Abweichungen im Krankheitsfall besser beurteilen. Ein Grad über dem Normwert ist immer ernst zu nehmen.
S.R.
Sie sind einfach ,klasse FR.ARMAN.SIE SPRECHEN MIR AUS DER SEELE:nun habe ich endlich jemanden gefunden der sagt wie es ist.es war doch auch so mit der vogelgrippe .ein riesen spektakel und alle liefen mit mundschutz panisch herum.und von heute auf morgen war nichts mehr zuhören.hab die seite schon dutzend leute verschickt.
Es tut gut, hier einen Menschen mit Einsicht zu treffen. Ihr Wissen deckt sich mit meiner Empfindung. Was hier bisweilen in der Wissenschaft sich gebärdet, ist vom Hokuspokus der Esoterik nicht allzu weit entfernt! Diiiiiiiiie Fraaaage ist nicht oooob es passiert, sondern waaaaaann. Und die Medien stürzen sich wie die Geier darauf. Mir wird einfach nur schlecht dabei!
ich bin vielleicht nicht so bewandert mit der ganzen Thematik. Aber wenn sich theoretisch alle (82 MIO) impfen lassen würden und jeder 10. wäre kurzfristig ebenfalls durchschnittl 1-5 tage aufgrund von Nebenwirkungen arbeitsunfähig, wäre das dann volkswirtschaftlich ungünstiger als wenn ohne Impfung am Ende 10% (8Mio) die Schweinegrippe bekommen hätten und durchschnittl 7 Tage ausfallen?
Noch eines zum schutz der allgemeinen Ausbreitung. Wenn sich alle an Hygiene halten würden wäre das eine Kriegserklärung gegen die Ausbreitung. Bedenken wir jedoch dass sich kaum jemand darum schert besonders nicht wenn er selbst schon angesteckt ist.Oft heisst es dann "dann darf man ja garnichts mehr machen" Ich komme aus einfachen Verhältnissen, und fast alle im Bekanntenkreis fassen Ihr "Brötchen" direkt mit den Fingern an,wenn sie mit der Strassenbahn vom ganztägigen !!! Einkauf zurück kommen (ohne sich zuvor die Hände gewaschen zu haben. Will damit sagen : Die Masse ist und bleibt der Freund des Virus !!! Lasse mich jedes Jahr gegen Grippe impfen mit sehr guter verträglichl obwohl chronisch krank mit extremstem Untergewicht (m,1,85,52Kg) aber gegen S.Grippe werde ich dieses nicht durchführen lassen.zumindest nicht solange keine Zahlen über Nebenwirkungen vorliegen. Wünsche allen beste Gesundheit auch über die Zeit der Schweinegrippe hinaus.
Vielen Dank für Ihren Hinweis:
"Aber wenn sich theoretisch alle (82 MIO) impfen lassen würden und jeder 10. wäre kurzfristig ebenfalls durchschnittl 1-5 tage aufgrund von Nebenwirkungen arbeitsunfähig, wäre das dann volkswirtschaftlich ungünstiger als wenn ohne Impfung am Ende 10% (8Mio) die Schweinegrippe bekommen hätten und durchschnittl 7 Tage ausfallen?"
Das klingt plausibel, trifft aber aus dem einfachen Grunde nicht zu, weil nicht jede Person, welche geimpft wird,eine Nebenwirkungsreaktion mit 1-5 -tägigem Ausfall bekommen wird.
Unter Nebenwirkungen haben vielleicht auch nur 10% oder weniger Personen zu leiden. Die Frage ist nun auch, wie schwerwiegend die Nebenwirkungen sein werden und ob diese in der Mehrzahl überhaupt so gravierend sind, dass diese eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hätten. Leider werden diese, solange sie milde sind, statistisch nicht erfasst, so dass auch hier keinerlei Aussagen möglich sind.
Meines Wissens haben wir hier nur die Zahlen aus Schweden über einige wenige Nebenwirkungen mit tödlichem Ausgang.
Wissenschaftler würden an dieser Stelle sagen: "Further research is needed".... ;-)
In der Schule meines Sohnes gab es vor zwei Wochen die ersten Fälle von Schweinegrippe. Einige Kinder mussten im Krankenhaus behandelt werden, dort wurde auch ein Abstrich gemacht. Die Schule wurde daraufhin desinfiziert, aber nicht geschlossen.
Schweinegrippe in Ostbayern: Altötting hat die meisten Fälle
Bei einem weniger schwerem Verlauf ist der Hausarzt zuständig, dieser diagnostiziert anhand der Symptome ob es sich um die Schweinegrippe handeln könnte. Ein Abstrich wird in der Regel nicht gemacht. Da sich der Arzt fragt: "Schweinegrippe oder doch nur Erkältung?"
Schweinegrippe oder doch nur Erkältung?
Wie wirkt sich das auf die Statistik aus?
Vielen Dank für Ihren Hinweis.
Die "Erkältungskrankheit" ;-) Schweinegrippe lässt sich offenbar schwer von anderen ständig auftretenden Erkältungskrankheiten abgrenzen.
Das bestätigt auch jener Arzt aus Ihrem Linkhinweis hier:
Schweinegrippe oder doch nur Erkältung?
Hier wird die Annahme bestätigt:
"Auch er rät von Hysterie ab: „Es ist letztlich egal, wie das Virus heißt“. Derzeit seien mehrere Erreger unterwegs, die Erkältungssymptome verursachten. Die gelte es genauso ernst zu nehmen wie die Schweinegrippe. „Normalerweise wird das Immunsystem damit aber fertig“, beruhigt Dr. Schuberl."
Und der Spiegel-online berichtet (Schweinegrippe in den USA):
" Die Krankheit scheint bereits soweit in den Alltag vorgedrungen zu sein, dass sie für viele kaum mehr der Rede wert ist. Umfragen zeigen, dass sich die Hälfte der Amerikaner nicht impfen lassen will. Und es ist ja wahr: Mehr als 99 Prozent der Erkrankten kommen nicht ins Krankenhaus. Viele merken noch nicht einmal, dass sie das Virus in sich tragen."
Zu der möglichen Anzahl von Schweinegrippeinfizierten gibt es zwischenzeitlich nur Mutmaßungen:
"Die Verunsicherung ist beträchtlich: Wie hoch ist das Risiko wirklich, sich anzustecken? Und wie ernst verläuft die Krankheit? Auch die Epidemiologen wissen kaum mehr, als dass sich das Virus auf der gesamten Nordhalbkugel derzeit stark ausbreitet. Wie viele sich aber wirklich angesteckt haben, weiß niemand.
[...]
Von den mit Verdacht auf Schweinegrippe beim Nationalen Referenzzentrum des RKI eingesandten Rachenabstrichproben wurden zuletzt nur 40 Prozent tatsächlich positiv auf H1N1 getestet - drei von fünf vermeintlich Infizierten waren in Wahrheit also gar nicht an Schweinegrippe erkrankt."
Noch mehr Informationen gibt es beim Spiegel hier:
Schweinegrippe
Ich vermute einmal: Würde man jedes Jahr denselben Zirkus um die ständig wiederkehrenden grippalen Infekte und ihren möglichen - auch tödlichen Ausgang - für mit Krankheiten vorbelastete Menschen so viel Aufmerksamkeit schenken, wie derzeit der Schweinegrippe, dann hätten wir jedes Jahr ein Riesentheater und die Pharmaindustrie käme aus ihrem "saisonalen Jubel" ;-) nicht heraus......
Nachgewiesen durch wissenschaftliche Analytik werden pro Jahr in Deutschland weniger als 100 Tote durch Influenzaviren. Alle anderen "Grippetoten" sterben tatsächlich an bakteriellen Infektionen der Lunge. Die Primärinfektion kann natürlich auch durch eine der 200 bisher nicht charakterisierte Virenarten verursacht werden, die grippeähnliche Symptome hervorrufen und auch zu Todesfällen führen können. Bei 150 000 geimpften Schweden werden schon aufgrund der hohen Anzahl 5 Menschen irgendwann sterben. Ein Kausalzusammenhang zwischen Impfung und Todesfall besteht mit großer Wahrscheinlichkeit nicht. Es handelt sich viel eher um die beliebte Volksverdummung der Impfgegner.
Es ist erstaunlich, dass in Deutschland Impfungen durchgeführt werden, welche nicht ausreichend getestet worden sind, vorallem an Kindern und Schwangeren. Und in den Medien wird täglich berichtet, wie wichtig es ist. Dabei begeben Eltern ihre Kinder in größte Gefahr, denn der Verlauf der Krankheit ist wesentlich milder, als die Nebenwirkungen der Impfung. Und glauben Sie mir, ich habe hier genug Beispiele.
Soviel zum Thema "Meinungsfreiheit in Deutschland". Wenn es in anderen Ländern so zugeht, dann wird es in allen Medien darüber berichtet, wie unehrlich die Regierung der Bevölkerung gegenüber steht. Bei uns allerdings wird es leider genauso schön geredet, wie in den anderen Ländern auch. Echt schade!
wenn man astma hat oder nussalergien soll man sich dann impfen lassen gegen die schweinegrippe? wie weit sind da die risiken.bitte um eine komputente antwort.
Nach einer regelrechten Panikmache in den Medien, bin ich schon mal stutzig geworden. Denn, es sterben jedes Jahr sehr viele Menschen an einer ganz normalen Grippen. Die Zahlen über Sterbefälle schienen mir nichts außergewöhnliches, sollten aber offensichtlich dazu gemacht werden.
Es kam noch doller: Wir haben drei Kinder, welche jetzt erst alle nacheinander erkrankt sind und derzeit im Bett liegen. Laut unseres Hausarztes, ist es die Schweinegrippe, bzw. H1N1, worauf er allerdings sehr gelassen reagierte. Seinen Angaben nach sind in unserer Gegend derzeit ca. 100 Menschen erkrankt, jedoch ist der Verlauf der Krankheit nicht so schlimm wie im allgemeinen befürchtet wird. Das es tatsächlich so ist, können wir live bei unseren drei Kinder erleben.
Und hiermit ist es für mich bestätigt, was ich von Anfang an vermutete: Da ist etwas faul, an der ganzen Schweinegrippen-Geschichte, die man den Leuten verkaufen will!
Interessanter Artikel. Hier mal einige Infos darüber, was uns die Schweinegrippe eigentlich so kostet: http://www.finanzen-forum.net/krankenversicherungen-f21/was-kostet-uns-die-schweinegrippe--t22.html
Aspirin-Vergiftung führte bei Spanischer Grippe zu einer hohen Anzahl von Todesfällen.
Dieser gut begründete Verdacht wird im ´Bild der Wissenschaft 1/2020´, Seite 13 kurz in einem Bericht angesprochen.
Ich finde die Schweinegrippe ist aus den Medien verschwunden