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"Versuche" mit hilflosen Babys

von Monika Armand, 13. Mai 2009, 15:54

Mit Entsetzen erfahre ich, dass das RTL im Juni eine Fernsehreihe ausstrahlen möchte, bei welcher Babys "Versuchsobjekte" waren. Welche Motive jene jungen Eltern verleitet haben, ihre Babys für diesen, aus meiner Sicht nicht nur ethisch verwerflichen, sondern auch kindeswohlgefährdenden, TV-Dreh zur Verfügung zu stellen, ist nicht bekannt. Die Reihe ist bereits abgedreht. Sie soll laut RTL von einer Ärztin und einer Psychologin begleitet worden sein. Die Süddeutsche Zeitung, Herr Werner Bartens, schreibt :
"In der siebenteiligen Serie werden jugendlichen Paaren fremde Babys, Kinder und "Halbstarke" (so der RTL-Jargon) ausgeliehen, um die sie sich je vier Tage lang rund um die Uhr kümmern sollen."

Die schweizerische Online-Zeitung "Blick" kommentiert:
Neue RTL-Show: Kinderschutzbund ist entsetzt:

KÖLN – Wer denkt, mit Reality-Shows wie «Teenager ausser Kontrolle» ist das Mass der deutschen Trash-Doku-Soaps voll, der irrt. RTL geht einen Schritt weiter und lässt Teenies den Mama-Alltag üben – mit echten Babies!

Wo bleibt hier das zuständige Jugendamt, welches eigentlich das Kindeswohl jener hilflosen Babys im Auge haben müsste? Wo bleibt hier die moralische, ethische, pädagogische und psychologische Verantwortung jener "Fachleute", welche diesen Baby-Kommerz begleiten? Ich bleibe hier fassungs- und irgendwie auch sprachlos zurück.

Haben die kleinen, den Erwachsenen hilflos ausgelieferten Babys keine Menschenrechte, keine Würde und kein Recht darauf, von solchen Experimenten verschont zu bleiben?

Gerade weil wir nicht wissen, in welcher Form sich derart außerordentliche Ereignisse auf die Psyche und Physis eines Säuglinges auswirken können, sollte doch von solchen Experimenten, welche lediglich dem "Wohl des Geldbeutels" und der "Sensationsgier" der Beteiligten und Veranstalter dienen, Abstand genommen werden.

Man mag sich nur einmal vorstellen, wie solche Filmaufnahmen vonstatten gehen, viele Kameras, Personen, Schnitte, Wiederholung der Szene, Lächeln für die Kamera, künstliche Handlungssituationen aneinander gereiht....Ein Experiment, nur für die Zuschauer gemacht ?

Was meinen meine Leser dazu?

Links:
Interview mit der Ärztin, vierfache Mutter,Buchautorin, welche das Projekt begleitet
Die Elternpaare, welche bereit waren ihr Baby "auszuleihen"
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Kommentare

  1. Ferdinand Knauß Boykottaufruf gegen diese Sendung
    13.05.2009 | 16:37

    Unfassbar, dsa Privatfernsehen kennt wirklich keine Grenzen.

    Ich halte es inzwischen keine fünf Minuten mehr bei RTL, Sat1 und ähnlichen Sendern mehr aus. Deswegen bekomme ich gar nicht mit, was da an Scheußlichkeiten abläuft.

    Können Sie nicht einen direkten (öffentlichen) Protestbrief am besten gemeinsam mit Kollegen an den Sender schicken? Ich würde sofort unterschreiben.

    Was in den leiblichen Eltern dieser Kinder vorgeht, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Als vater ist mir das unbegreiflich.
    Aber es gab zu allen zeiten und in allen Kulturen immer wieder Eltern, die ihre Kinder in verschiedene Formen der Sklaverei verkauft haben. In Japan rekrutierten die Geisha-Häuser so ihren Nachwuchs, in Norditalien gab's die Schornsteinfegerjungen, jede Menge andere Beispiele.
    Aber in diesen historischen Fällen taten es die Eltern meist aus bitterer Not und Verzweiflung. Heute scheint's mir einfach Dummheit und Gefühlsarmut zu sein.

  2. Sebastian
    13.05.2009 | 17:51

    Was mit Abtreibungen begonnen hat, wird mit dieser Realityshow nur fortgeführt: Babys wird keinerlei Anspruch an Menschenrechten zugesprochen. Keiner fragt, ob denn die Babys solche Experimente gerne durchführenlassen wollten. Es wird einfach gemacht.

    Aber eigentlich ist dies die logische Konsequenz von dem Verhalten gegenüber Ungeborenem.
    Denn wenn schon Ungeborenem keine Rechte eingeräumt werden, warum sollte es Babys denn anders ergehen?

    Mal sehen was als nächstes auf uns zukommt.
    Der Untergang des Abendlandes ist wohl nur eine Frage der Zeit.

  3. Ralf Einfach nur ...
    13.05.2009 | 18:51

    ... widerlich!!! Mehr will ich zu den, für diese Art von Kinderschändung (jedenfalls ist das meine ganz persönliche Auffassung) Verantwortlichen und Zuschauer aus der Spaßgesellschaft nicht sagen ...

    Und zum Boykottaufruf: ich boykottiere sowieso die ganzen Sender RTL & Co. von Anfang an!

  4. Mierk Schwabe Nicht nachvollziehbar
    13.05.2009 | 19:09

    Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wie Eltern auf die Idee kommen, ihre Kinder für so ein Experiment herzugeben. Ich kann nur vermuten, dass ihnen von den Verantworlichen vom Sender irgendwie weis gemacht wurde, dass für die Kinder keine Gefahr bestünde.

    Ebensowenig nachvollziehen kann ich allerdings den hier in den Kommentaren hergestellte Zusammenhang mit Abtreibungen. Es ist doch ein gewaltiger Unterschied, was mit einem Zellhaufen geschieht und was mit einem Baby!

  5. Martin Huhn
    13.05.2009 | 19:29

    "Es ist doch ein gewaltiger Unterschied, was mit einem Zellhaufen geschieht und was mit einem Baby!"

    Was ist denn der gewaltige Unterschied zwischen einem Baby und diesem "Zellhaufen"? Das habe ich nie verstanden. Ein Baby ist doch so gesehen auch nur ein "Zellhaufen". Für mich ist eine befruchtete Eizelle ein werdender Mensch, der auch wie ein Baby des Schutzes bedarf.

  6. Sebastian @ Martin Huhn
    13.05.2009 | 19:41

    Da kann ich mich nur anschließen. Wer sich ein wenig mit Embryologie beschäftigt, der weiß das Wunder der Menschwerdung besser zu schätzen.

    Im Prinzip sind wir alle nur Zellhaufen, die jedoch die Chance bekommen haben, sich zu dem zu Formen, was sie jetzt sind: ein Mensch. Wenn man alles nur auf Biochemischer Ebene betrachtet ist das natürlich nur eine Menge Chemie (und das alles folgt dann natürlich den Gesetzen der Physik), durch die die Zellhaufen angeregt/angelockt werden (Stichwort: Chemotaxis, Botenstoffe) jene Form anzunehmen oder von a nach b zu "wandern", um dann zu jenem Organ zu werden.

    Aber wir müssen uns doch Fragen:
    Ist der Mensch nicht mehr als die Gesamtheit seiner Gene oder Zellen?!?

  7. Ute Da frage ich mich...
    13.05.2009 | 22:27

    ... ob die Kinder bei Eltern, die derartiges zulassen, tatsächlich besser aufgehoben sind als bei den TV-Teenagereltern. Wie muß man drauf sein, um das eigene Kind einem Wildfremden zu überlassen, vor laufenden Kameras?

    Mir fällt dazu nichts mehr ein. Ich habe selbst zwei Kinder, zweieinhalb und vier Jahre alt, und hätte jedem umgehend eine Zwangsjacke verpassen lassen, der mir auch nur mit dem Vorschlag unter die Augen gekommen wäre.

    Ich begreife es nicht. Ich begreife es einfach nicht. Der Sender und die Eltern gehören verklagt und letztere für die nächsten Jahre einem Familienhelfer unterstellt.

  8. Ute @ Sebastian
    13.05.2009 | 22:46

    Das Problem bei einem Ungeborenen liegt darin, daß man ihm durch ein Abtreibungsverbot das Recht auf die Benutzung des Körpers der Mutter zuspricht und somit seine Menschenrechte gegen die der Mutter stehen. Da liegt das eigentliche Dilemma bei Abtreibungen. Wer kann und darf schon darüber bestimmen, wessen Recht schwerer wiegt bzw. daß überhaupt eines schwerer wiegt?

    Aber zur Beruhigung: Ich bin auch alles andere als ein Freund von Abtreibungen. Ich denke nur, daß es z.B. nach einer Vergewaltigung für die Mutter nicht zumutbar ist, ihren Körper dann auch noch einem ungewollten Kind zur Verfügung zu stellen. Wenn sie es dennoch schafft, um so besser. Aber wer dürfte da bitte richten?

    All das ist aber meines Erachtens in keiner Weise vergleichbar mit oder eine Fortsetzung von dem oben geschilderten Fall.

  9. Maria Ich wundere mich...
    14.05.2009 | 09:29

    ..., dass den Eltern, die ihre Säuglinge sorglos Fremden überlassen, nicht das Sorgerecht entzogen wird. Hier sollten Jugendämter schnellstens aktiv werden, und ihrer Pflicht nachkommen, Kinder vor Unheil zu schützen.

  10. 14.05.2009 | 10:34

    Das erinnert mich wieder an das Experiment in England, wo Kinder ohne Eltern leben sollten und was auch schief ging. Schlimm so etwas! Aber es zeigt vielleicht einmal mehr, daß schwache Menschen gerne die Verantwortung für ihr Leben (und das ihrer Kinder) und ihre Entscheidungen abgeben, wenn jemand "mit Einfluß" erscheint, von dem sie sich eine Verbesserung ihrer Lebenssituation erhoffen.

    Mierk Schwabe hat recht. Der Vergleich einer Blastozyste mit einem Baby paßt nicht wirklich zum Thema, finde ich (, die sich auch mit Embryologie im Studium beschäftigt hat). Sonst geht daneben der eigentliche Gegenstand des Posts verloren.

    Das Thema Abtreibung wäre eher einen eigenen Beitrag wert,(den zu schreiben, aber eine große Portion Mut erfordert, da es ein sehr emotionales Thema ist, das zu diskutieren meiner Einschätzung nach schnell in wüsten Beschimpfungen, Anfeindungen und Mobbildungen ausufern kann).

  11. Sebastian
    14.05.2009 | 12:33

    Ja mag sein, dass es in diesem Kontext nicht 100%ig passend ist. Aber wann kann das Thema Abtreibung denn überhaupt angesprochen werden.

    "Das Thema Abtreibung wäre eher einen eigenen Beitrag wert,(den zu schreiben, aber eine große Portion Mut erfordert, da es ein sehr emotionales Thema ist, das zu diskutieren meiner Einschätzung nach schnell in wüsten Beschimpfungen, Anfeindungen und Mobbildungen ausufern kann)."

    Das ist leider wahr, auch wenn ich dennoch der Meinung bin, dass ethische Maßstäbe dem Zeitgeist angepasst werden.
    Es ist nur eine Frage der Zeit bis Behinderte, Komatöse und Alte diesem Zeitgeist weichen müssen.

    RTL, SAT 1 und Co tragen dazu bei. Weshalb ich mich im Endeffekt dem Boykottaufruf nur anschließen kann.

    P.S.: Bei einer Vergewaltigung oder wenn klar ist, dass Gefahr für die Mutter im Verzug ist oder dass Kind nicht lebensfähig ist/sein wird (sprich nach der Geburt verstirbt, was ja eine zusätzliche Qual für die Mutter ist), sieht das mit Abtreibung natürlich anders aus. Dann muss jeder selbst entscheiden, und eine Abtreibung wäre natürlich ebenfalls legitim.

    Ich würde mir lediglich mehr Aufklärung (auch von Seiten der Mediziner) wünschen. Denn so eine Abtreibung kann nicht einfach zwischen Tür und Angel gemacht werden (siehe post Abortionssyndrom).
    Vielleicht kann das neue Gesetz ein bisschen dazu beitragen.

  12. 14.05.2009 | 13:17

    @sebastian: "Bei einer Vergewaltigung oder wenn klar ist, dass Gefahr für die Mutter im Verzug ist oder dass Kind nicht lebensfähig ist/sein wird (sprich nach der Geburt verstirbt, was ja eine zusätzliche Qual für die Mutter ist), sieht das mit Abtreibung natürlich anders aus. Dann muss jeder selbst entscheiden, und eine Abtreibung wäre natürlich ebenfalls legitim."

    Das klingt irgendwie nach Doppelmoral.
    Wer darf darüber bestimmen, wann es legitim ist, ob eine Frau abtreibt oder nicht? Sie? Ich? Der Bundestag? Die Mutter selbst soll das anscheinend nicht immer entscheiden dürfen, wenn ich Sie richtig verstanden habe.

    Wenn es tatsächlich um den Schutz des Kindes ginge und man konsequent auf der Linie bleiben würde, müßte doch rein theoretisch eine Frau, die Opfer einer Vergewaltigung wurde, ihr Kind ebenfalls austragen, weil das Kind gesund und noch frei von jeder Schuld ist. Was könnte das Kind denn in einem solchen Fall dafür? Warum sollte diese Frau im Gegensatz einer anderen Frau, welche zwar nicht vergewaltigt wurde, sich jedoch mit der Rolle als Mutter überfordert sieht, abtreiben dürfen und das Kind nicht nur zur Adoption freigeben dürfen? Und was wäre mit werdenden Müttern, deren Kinder voraussichtlich unter einer schlimmen Erkrankung leiden und voraussichtlich nicht älter als 5 Jahre unter Schmerzen und Qualen werden würden? Oder gilt der Punkt "nicht lebensfähig" nur kurz nach der Geburt?

    Es ist schwierig rational zu argumentieren, daß die einen es dürfen, weil ... und die anderen nicht, weil ... Es wird immer Fälle geben, die aus dem Schema F rausfallen (und ich glaube ehrlich gesagt nicht, daß es überhaupt ein Schema F bei dem Thema Abtreibung gibt).

    Aber Sie haben recht, daß mehr Aufklärung nicht schaden würde. Aber das gilt nicht nur für die Abtreibung, sondern schon für den Sex davor.

    "Es ist nur eine Frage der Zeit bis Behinderte, Komatöse und Alte diesem Zeitgeist weichen müssen." Seeeehr prophetisch. ;-) Zum Glück gibt es Gesetze, die auch die Rechte von Behinderten, Komatösen und Alten schützen. Im Übrigen sieht diese Gefahr jede neue Generation seit Jahrzehnten (Jahrhunderten? Jahrtausenden?) kommen ...

  13. Martin Huhn @ rotfell
    14.05.2009 | 13:43

    "Was könnte das Kind denn in einem solchen Fall dafür?"

    Das sagte mal eine Frau, die in den jugoslawischen Kriegen vergewaltigt wurde. Das Kind würde sie immer an den Peiniger erinnern, aber das Kind selbst kann doch nichts dafür. Das fand ich sehr bewunderswert. Und wenn man das Kind zur Adoption freigeben würde, dann wäre das für beiden Seiten (Mutter und Kind) auch ein guter Weg.
    Soweit ich weiß gibt es viele Adoptionswünsche, aber zu wenig Kinder. Warum dann abtreiben? Dann soll der kleine Mensch doch leben.

    "Aber das gilt nicht nur für die Abtreibung, sondern schon für den Sex davor."

    Genau das geht mir schon lange auf den Senkel. Es ist ja nun nicht so, daß in der Nacht eine Frau heimlich vom Engel geküßt und dann schwanger wird, nein, da muß man schon was für tun um schwanger zu werden. Sexualität ist nicht nur Spaß, es ist auch Verantwortung (selbstverständlich von beiden Geschlechtern). Aber anscheinend steht bei manchen nur der Spaßfaktor im Vordergrund.

  14. Monika Armand Fehlende Wissenschaftsethik
    14.05.2009 | 14:04

    @ Babyverleih + Abtreibung:
    in der Hoffnung, dass ich die Kommentarfreude meiner Leser nicht allzusehr mit meinem lieb gemeinten Einwand abwürge: das Interesse am Thema "Abtreibung" kann ich sehr gut verstehen, nur der Bezug zur Frage des Blogbeitrages ...erscheint mir doch etwas sehr weit hergeholt ;-)))und so würde ich gerne den Fokus verschieben z.B. auf:

    @ Wissenschaftsethik
    Mich würde interessieren, wie hier die Verantwortung jener beteiligten "Wissenschaftlerinnen" von Ihnen / Euch gesehen wird. Immerhin sind hier zwei Personen an der Sendung beteiligt, welche ein akademisches Studium durchlaufen haben. Beide Studiengänge (Medizin und Psychologie) beinhalten ja durchaus etliche ethische Implikationen.

    Wie kann es sein, dass Absolventinnen eines solchen Studiums jegliche Wissenschaftsethik und Wissenschaftsmoral ignorieren und sich für eine solche Sendung zur Verfügung stellen? Als "AHMAZ - ianierin" interessieren mich hier ganz besonders diese Fragen:
    1.
    Wäre denn ein solches Sendungsformat möglich gewesen, wenn kein(e) Akademiker(in) bereit gewesen wäre, daran teilzunehmen?
    2.
    Fehlen den akademischen Studiengängen moralisch-ethische Grundsätze und damit verbundene Verpflichtungen zu einer verbindlichen Berufsethik?
    3.
    Spiegelt dieses Sendeformat möglicherweise auch die "Unmoral" unserer Wissenschaftsdiszipline wider?

  15. 14.05.2009 | 14:22

    @Martin Huhn: "Und wenn man das Kind zur Adoption freigeben würde, dann wäre das für beiden Seiten (Mutter und Kind) auch ein guter Weg." Tatsächlich? Ist das so in jedem Fall? Ohne Ausnahme? Immer? Krankheiten, psychische Belastung usw. spielen keine Rolle? Wird eine Frau also gezwungen, 9 Monate die Konsequenzen eines Fehlers in sich wachsen spüren (bewußt krass formuliert)? Wird eine Frau, welche anatomisch nicht mit dem "gebärfreudigen Becken" gesegnet wurde, gezwungen die Risiken der Geburt auf sich zu nehmen? Wird diese Frau dann auch gleich gezwungen, den Kaiserschnitt zu machen, weil man das Kind und sie ja nicht umbringen will? Das gibt eine schicke Narbe. Wird eine Frau gezwungen, sich dann später vorwerfen lassen, daß sie das Kind gar nicht erst hätte bekommen sollen, wenn sie sich nicht selbst darum kümmert und es zur Adoption freigibt? Wird eine Frau dazu gezwungen, sich Rabenmutter nennen lassen, obwohl sie niemals Kinder wollte?

    Um was anderes als um Zwang geht es dabei nicht. Wenn man Abtreibung generell verbieten will, muß man den freien Willen der werdenden Mutter außer Kraft setzen. Und wer sollte das Recht haben, das zu tun? Verstehst du, was ich zu sagen versuche? Es ist schön, wenn man von seinem ethischen Empfinden heraus sagt, daß es böse ist, weil es ein ungeschütztes menschliches Leben ist. Aber die Konsequenzen dieser Aussage ist im Endeffekt, daß man das Wohl des Kindes über das Wohl der Mutter stellt und dadurch die Mutter zum ungeschützten "nichtmenschlichen"(?) Leben wird.

    "Soweit ich weiß gibt es viele Adoptionswünsche, aber zu wenig Kinder. Warum dann abtreiben? Dann soll der kleine Mensch doch leben." Zu wenig Kinder? Davon würde ich nicht sprechen, höchstens von "zu wenig deutschen Kindern", wenn man die Geburten-Statistik anschaut. Schließlich gibt es weltweit zig Waisenhäuser, die "überbelegt" sind. Dann sollte man eher das internationale Adoptionssystem verbessern, anstatt Frauen gegen ihren Willen zum neunmonatigen Austragen zu zwingen, weil es "zu wenig Kinder gibt".

    So, jetzt sage ich nix mehr dazu, da wir wirklich krass vom Thema abgekommen sind. ;-) Das wollte ich eigentlich vermeiden. Sorry, Frau Armand.

  16. rotfell Zu den Fragen von Frau Armand
    14.05.2009 | 14:28

    1.
    Wäre denn ein solches Sendungsformat möglich gewesen, wenn kein(e) Akademiker(in) bereit gewesen wäre, daran teilzunehmen?

    Klar, dann hätte man vermutlich einen fiktiven "Doktor Hanswurst" eingefügt.

    2.
    Fehlen den akademischen Studiengängen moralisch-ethische Grundsätze und damit verbundene Verpflichtungen zu einer verbindlichen Berufsethik?

    In Medizin schlecht vorstellbar wegen dem hippokratischen Eid am Schluß. Ist der eigentlich verbindlich? Bei Psychologie ... keine Ahnung.

    3.
    Spiegelt dieses Sendeformat möglicherweise auch die "Unmoral" unserer Wissenschaftsdiszipline wider?

    Unmoral? Hm, ich würde nicht von zwei Individuen auf die ganze Disziplinen schließen. Dieses Sendeformat spiegelt höchstens wider, daß die Privatsender eine geringe Meinung von ihren Zuschauern haben, daß diese sich so etwas angucken wollen.

  17. Monika Armand @ rotfell
    14.05.2009 | 15:45

    Wäre denn ein solches Sendungsformat möglich gewesen, wenn kein(e) Akademiker(in) bereit gewesen wäre, daran teilzunehmen?
    Klar, dann hätte man vermutlich einen fiktiven "Doktor Hanswurst" eingefügt.

    Hätte man können, wobei doch in diesem Fall es durchaus eine Rolle spielt, ob hier "echte" Akademiker oder nur eine Fiktion als Begleiter fungieren. Wurd das Sendeformat nicht durch diesen Anstrich "echter Wissenschaftlichkeit" erst legitimiert und in den Bereich des vermeintlich päd.-psych.-med.Verantwortbaren hinein transportiert?

    Spiegelt dieses Sendeformat möglicherweise auch die "Unmoral" unserer Wissenschaftsdiszipline wider?

    Unmoral? Hm, ich würde nicht von zwei Individuen auf die ganze Disziplinen schließen. Dieses Sendeformat spiegelt höchstens wider, daß die Privatsender eine geringe Meinung von ihren Zuschauern haben, daß diese sich so etwas angucken wollen.

    Stehlen wir uns - gleichfalls Akademiker - hier nicht irgendwie klammheimlich davon, wenn wir sagen: wir sind ja die Guten und da gibt es nur die paar wenigen "Bösen". Wie kann ein "wissenschaftlicher Kodex" durchgesetzt werden, wenn nicht die am "Guten" interessierten, die "Bösen" wirkungsvoll kritisieren?

    Oder: Müsste hier nicht ein Aufschrei durch die Wissenschaftswelt gehen und die Forderung, zumindest nach einer Diskussion in Bezug auf eine ethische Wissenschaftsverantwortung, aufgestellt werden?

    Leider sind es, sofern ich von meinen Wissenschaftsdisziplinen der Pädagogik und Psychologie spreche, nicht nur diese zwei Individuen.

    Im Gutachterwesen wird die Wissenschaftsmoral auch klein geschrieben. Dort geht es darum möglichst viel Kohle zu machen und es gibt zahlreiche Psychologen /Pädagogen, welche sich ihren Lebensunterhalt ausschließlich mit Gutachten verdienen. Laut einer Studie sind knapp über die Hälfte der Gerichtsgutachten so schlecht, dass sie nicht einmal Mindestkriterien erfüllen.Der BGH musste sich z.B. mit einer Gutachterkostennote von sage und schreibe 47.0000 Euro für ein psych. Gutachten auseinander setzen?!

    Und: hier geht es jeweils um die Verantwortung für unsere Mitmenschen, für hilflose Kinder und die Frage, wie man mit ihnen umgeht....

    Und um doch einen kleinen Bezug zur "Abtreibung" herzustellen: dort wird das Für und Wider, Moral und Unmoral, Rechte der Mutter, Rechte des Kindes usw. sinnvollerweise sehr ausführlich und intensiv diskutiert, während das Thema "Verantwortung in der Wissenschaft" im Elfenbeinturm ganz klein geschrieben wird?

  18. Martin Huhn
    14.05.2009 | 16:17

    @ rotfell:

    "Klar, dann hätte man vermutlich einen fiktiven "Doktor Hanswurst" eingefügt."

    Ja, wahrscheinlich Doktor Sommer. Der Name bürgt für Qualität.

    @ Monika:

    Das gesamte Wertesystem in unserer Gesellschaft hat sich doch verschoben. Vieles wird doch immer mehr dem Materialismus geopfert. Das macht auch vor Akademikern nicht halt. Es gibt auch genügend Fälle, wo Ärzte mit Toten Kasse machten indem sie als Patienten geführt wurden. Oder wie sieht es mit der Pharma-Industrie und Ärzten aus? Wenn ein Arzt eine Praxis hat, dann ist er auch Unternehmer ...

    Wenn es ums Studium geht, wo sind da die Schwerpunkte? Das Studium muß verkürzt werden, eine dritte Fremdsprache wäre nicht schlecht, Auslandspraktika sowieso. Alles ist auf die Anforderungen des späteren Berufslebens ausgerichtet. Das ist natürlich wichtig, denn von der brotloser Kunst können nur wenige leben. Aber es ist doch auch einseitig und Ökonomie ist kein Wert. Die Folgen davon bekommen wir zu spüren.

  19. 14.05.2009 | 16:21

    @Monika Armand: "Wurd das Sendeformat nicht durch diesen Anstrich "echter Wissenschaftlichkeit" erst legitimiert und in den Bereich des vermeintlich päd.-psych.-med.Verantwortbaren hinein transportiert" was wieder meine These unterstützt, daß Menschen zu leicht dazu bereit sind, die Verantwortung für ihre Entscheidungen an "Kompetenzen" abzugeben. Damit meine ich die Eltern und die Zuschauer, welche durchaus die Wahl hätten, es nicht zu sehen, wenn sie sich Gedanken darüber machen würden. Zwar ist mit Wissenschaftler in der Sendung der Gedanke des Publikums "Das ist wissenschaftlich begründet." vorhanden, aber ohne Wissenschaftler wäre vielleicht der Gedanke "Wäre das verboten und unethisch, hätte sich das Jugendamt schon eingeschaltet, also kann ich das auch gucken." Die Menschen geben die Eigenverantwortung für das Urteil über Richtig-Falsch gerne ab.

    "Wie kann ein "wissenschaftlicher Kodex" durchgesetzt werden, wenn nicht die am "Guten" interessierten, die "Bösen" wirkungsvoll kritisieren?" Tust du doch. ;-)

    Da ist leider auch das Problem, daß die Kritik oftmals ungehört verschallt, da Wissenschaftler zur Zeit nicht so hoch im öffentlichen Ansehen stehen.

  20. 14.05.2009 | 16:26

    @martin Huhn: "Ja, wahrscheinlich Doktor Sommer. Der Name bürgt für Qualität." Hihi, damit wären wir wieder beim Thema Aufklärung. ;)

  21. Martin Huhn
    14.05.2009 | 16:30

    "Da ist leider auch das Problem, daß die Kritik oftmals ungehört verschallt, da Wissenschaftler zur Zeit nicht so hoch im öffentlichen Ansehen stehen."

    Wer genießt denn ein öffentlich hohes Ansehen? "Superstars"? Ich glaube, so schlecht steht es um die Wissenschaftler gar nicht. Nur fast jede Gruppe jammert darüber sie kämen zu kurz.

  22. Sebastian @rotfell
    14.05.2009 | 16:30

    Ein letztes noch, um Ihre Fragen zu beantworten:

    Natürlich wäre es nur konsequent, wenn man Abtreibung generell verbietet.
    Doch als angehender Mediziner versuche ich einen Spagat zwischen dem Recht des Kindes und dem Recht der Mutter, was nicht einfach ist, bzw. unmöglich.
    Das soll gar keine Doppelmoral sein. Ich bin mir nur der Schwierigkeit solch einer Entscheidung bewusst.
    Ich hoffe man kann meinen Standpunkt ein wenig verstehen.

    Nun zum Thema Verantwortung in der Wissenschaft:
    Da die Verantwortlichen (Arzt und Psychologe) wohl als Privatpersonen handeln, wird man sowas nie unterbinden können. Wirkungsvoll wären vielleicht Briefe an die Verantwortlichen, um sie an Ihre Ausbildung zu erinnern. Früher hätte man sie an den Pranger gestellt :D
    Das wäre sicherlich wirkungsvoll.
    Natürlich politisch nicht korrekt.

  23. Monika Armand @ Martin @ rotfell
    14.05.2009 | 16:38

    Da wären wir uns also einig ;-) und könnten mal ein "Manifest" für eine neue Verantwortung und Ethik in der Wissenschaft verfassen......

    so wie vor einigen Jahren Neurowissenschaftler in eigener Sache...einmal ein Manifest in Sachen: "Rückgewinnung von Ethik und Moral in der Wissenschaft.... Entwicklung verbindlicher wissenschaftlicher Kodices, deren Verletzung den Entzug der akademischen Qualifikation nach sich zöge?"

    Vielleicht etwas hoch gegriffen, wenn wir von "Rückgewinnung" reden würden? Hier sind jene gefragt, welche sich in der Wissenschaftsgeschichte auskennen und ich fürchte....dass es gar nicht so vieles zurückzugewinnen gibt...;-))

  24. Monika Armand @ Sebastian
    14.05.2009 | 16:42

    Wissenschaftler "privat"....
    Das ist ein ganz neuer Aspekt, welcher bedeuten würde, dass Wissenschaftler ihre Verantwortung aus Gründen der "Privatheit" vergessen können, indem man zwischen der Privatperson und dem Wissenschaftler trennt, jedoch mit dem Label "wissenschaftlich Kundiger und Studierter" auftritt?
    Wäre das nicht ein Widerspruch in sich?

  25. Sebastian
    14.05.2009 | 16:48

    Wenn der Wissenschaftler als Privatperson auftritt, ist er somit keiner Institution Rechenschaft schuldig, das meine ich damit.
    Wenn RTL einen Arzt aus dem UKE rekrutiert, so würde ich es als die Pflicht des UKE erachten, den Arzt auf sein Verhalten hinzuweisen.
    Tritt er als "Unternehmer" auf, so sehe ich die anderen Wissenschaftler in der Pflicht ihn auf sein Treiben aufmerksam zu machen und "anzupragern".
    Aber wenn wir mal ehrlich sind, wird es immer schwarze Schafe geben, die sich auch über wissenschaftliche Kodices hinwegsetzen werden.

  26. Sebastian zur Ärztin, die das Projekt begleitet...
    14.05.2009 | 17:00

    ...bei der besagten Ärztin, Katja, Kessler, handelt es sich um eine Zahnärztin!
    Seit wann sind Zahnärzte in solchen Sachen kompetent?
    Wie schon vermutet wird hier nur ein pseudo-wissenschaftlicher Eindruck vermittelt.
    Außerdem schreibt die gute Frau bei der Bildzeitung!
    Ich möchte Zahnärzte nicht als un- oder gar inkompetent bezeichnen, was Kinder angeht. Aber ein Pädiater wäre doch sicher kompetenter.
    Aber es ging wohl nur um eine "Ärztin", die sich in dem Milieu "Trash" auskennt und darüberhinaus noch Mutter ist.

    Quelle:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Katja_Kessler

  27. Monika Armand @ Ärztin@ Sebastian
    14.05.2009 | 22:15

    Details zur Sendung"Zusätzlich sorgen erfahrene Erzieherinnen Tag und Nacht in jedem Haus für die absolute Sicherheit der Kinder. Eine Kinderpsychologin und eine Ärztin sind ebenfalls vor Ort und für den Notfall gibt es Hilfe von Expertin Katja Kessler. Sie beobachtet die Teenager auch und entscheidet, ob sie reif genug sind, sich um ein kleines Kind zu kümmern. Außerdem gibt sie den Paaren Tipps und Hilfen bei ihren neuen Aufgaben.

    Schon schlimm, dass man bei der Sendungsbeschreibung auch an den "Notfall" denkt...wo doch "absolute Sicherheit" gegeben ist.....offenbar gab es eine widersprüchliche,unterschwellige Skepsis auch bei RTL?? ;-)
    Bzgl. der (Zahn-)Ärztin :
    Offenbar scheint hier als "Ärztin" nicht Frau Kessler gemeint zu sein. Bei RTL wird sie als "Expertin" ausgegeben. Sie steht aus meiner Sicht für das "Niveau" der Sendung: Mitautorin des "lästernden" Bohlen-Buches und gem. Wikipedia "Klatschkolumnistin" bei der Bild-Zeitung.

    Schockierend ist, dass dort auch noch angeblich erfahrene "Erzieherinnen" die Sendung begleitet haben!. Dabei haben diese vermeintlich das umfassendste Wissen,über die Kindesentwicklung von der Geburt bis zum Vorschulalter .. ;-))

    Wäre noch anzumerken, dass ich in familiengerichtlichen Verfahren gerade von der Berufsgruppe der ErzieherInnen, fachlich gesehen, recht gute Stellungnahmen zu Gesicht bekommen habe. Insofern zweifle ich, ob sich hier tatsächlich "erfahrene Experten" um die "Experimentierpaare" kümmern.....

    Zu unserem Trost:
    Stern berichtet:
    Jugendministerin will RTL-Kinderexperiment stoppen
    Focus berichtet:
    „Erwachsen auf Probe“ –
    Absetzung gefordert

    Spiegel Online berichtet:
    Kinderschutzbund "entsetzt" über RTL-Doku-Soap
    Welt online berichtet:RTL-Sendung als "Form von Prostitution" verurteilt

    Vielleicht gibt es doch noch Hoffnung auf ein Quentchen Moral und Ethik ;-)

  28. Monika Armand Wissenschaftsethik
    14.05.2009 | 22:41

    und betrügerische Wissenschaftler....

    bei Petra Zugschwerdt:
    Ein Krimi in der Wissenschaft

    und Tobias Meier:

    Das schockierende Lügengebilde des Scott Reuben und dessen Fundamente

    nur dass hier offenbar die "Öffentlichkeit" gemieden wird. Schämen wir uns ob dieser "Nestbeschmutzer" oder warum geht sonst kein lauter Aufschrei durch die Unis ?

  29. 15.05.2009 | 11:24

    eine zahnärztin??? Naja, man sollte niemals die Gefahr von Karies in einer solchen Show unterschätzen - tz, also wirklich

  30. dvizard ...
    16.05.2009 | 19:03

    Was mich fast am meisten erstaunt, ist, dass für jeden wissenschaftlichen Versuch mit Menschen höhere Standards von den Ethikkommissionen vorgegeben werden - wenn es hingegen nicht um vielleicht wertvolle Wissensgewinnung, sondern um die Unterhaltung des tumben Volkes geht, ist scheinbar alles erlaubt.

  31. Monika Armand @dvizard
    16.05.2009 | 19:46

    Ermuntert durch Ihr Kommentar habe ich eine kleine Recherche gestartet und bin im Moment doch ziemlich enttäuscht: Nach meinem jetztigen Wissenstand scheint es "nur" für medizinische Bereiche Ethikkommission(en) zu geben ?

    Gibt es "Wissenschaftsethiker" außerhalb medizinischer Handlungs- und Forschungsbereiche?

  32. Ralf Protestaktion
    19.05.2009 | 16:15

    Unterschriftenliste auf den Webseiten der Bundesarbeitsgemeinschaft Prävention & Prophylaxe e.V.:

    http://is.gd/BldQ

  33. Monika Armand Protestliste "Babyexperiment"
    19.05.2009 | 17:27

    Lieber Ralf, vielen Dank für dieses wertvolle Link!

    Wer an der Protestaktion teilnehmen möchte, kann sich hier eintragen:Protestaktion: Rücknahme der siebenteiligen RTL-Sendung "Erwachsen auf Probe" mit Beginn am 3. Juni 2009

  34. 18.06.2009 | 18:44

    Vielleicht ist dazu noch folgender Artikel eine Erwähnung am Rande wert: Studium generale: Medienkontrolle durch das Volk

  35. C.Achilles Finde ich auch unmöglich
    14.08.2009 | 05:04

    Hallo,
    ich habe die Sendung teils teils verfolgt. Ich finde, mal abgesehen von einer unrealistischen darstellung, diese Sendung unmöglich. Und die eltern dieser kleinkinder verstehe ich genausowenig. Ich würde mein Kind nie einem solchen stress zumuten.
    Gerade kleinkinder bzw. Babys ist es wichtig, das sie vertrauen aufbauen, zu bekannten Personen ihres natürlichen Umfeldes,mit einmal sind da fremde menschen, sie mögen die kidner ja gut behandln, aber ob das seelisch auch gut ist bezweifle ich stark!
    Desweiteren als es um die Kinder geht die in der schule sind bzw.teenager waren, finde ich dieses als test total unrealistisch. die kinder die den Jugendlichen anvertraut wurden, wurden im vorfeld durch ihre eltern geprägt bzw erzogen.Ob die eigenen kinder denn dann auch so wären (aufmüpfig u.ä.)bleibt in dem fall offen.
    ich persönlich finde diese Arts von tests unmöglich und nicht real,auch nicht als "Übung".
    Ist es wirklich Nötig auf diese art und weise die Quoten zu erhöhen?
    Ich bin sprachlos über sowas, da ich selber Kinder habe , auch Kleinkinder, ich würde ihnen sowas nie zumuten!

  36. ano nym eltern...
    09.09.2009 | 02:53

    was in den köpfen der eltern vorgeht? das ist einfach... oder glaubt ihr, die bekommen dafür nicht ne ordentliche menge geld? ich frage mich nur, wo die die leute casten..

szmtag