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Umgangsverbote..zum Wohle des Kindes oder ?

von Monika Armand, 02. Januar 2009, 19:59

In Bad Bentheim mussten Kinder im Heim über Weihnachten auf das Mittagessen verzichten.....und da kein Erzieher Dienst machen wollte oder konnte, wurden sie über Silvester "fremd untergebracht".......Für Tagessätze über 140 Euro pro Kind lässt sich ein kindgerechtes Weihnachten offenbar nicht finanzieren.....

Das alles geschieht angeblich zum Wohle der Kinder. Weihnachten das Fest der Liebe und Nächstenliebe....im Heim eher die Zeit, wo Erzieher in Urlaub gehen möchten. Eltern erfahren solche Zustände nicht, denn dazu gibt es "Umgangsverbote", welche Jugendämter in ihrer Funktion als Vormünder der Kinder aussprechen.

Auch die Umgangsverbote sollen die Kinder "nur" schützen. Geschützt sind dann jene Kinder, welche solche Zustände für sich behalten.......

Ach ja, im Leitbild des diakonischen Kinderheimes heißt es: "Leben lernen - Chancen geben"
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Kommentare

  1. Nascha
    27.04.2010 | 16:00

    Hallo,

    ich bin mittlerweile 31 Jahre und war auch ein Kind welches etliche Jahre im Heim verbrachte. Auch ich kenne diese sogannte Fremdunterbringung in der Weihnachtszeit. Das ist schrecklich. keiner denkt darüber nach wie man sich als Jugendlicher dabei fühlt. Von keinem gewollt und allen nur im Weg.

    Meine Heimzeit geschah auf eigenen Wunsch. und dennoch nenne ich mich Jugendamtsgeschädigt.

    Jugendamtsgeschädigt deshalb, weil das Jugendamt an mir und meinen Geschwistern durch Unterstützung Jahrzentelange Misshandlugen und Missbrauch hätte verhindern können

    Jugendamtsgeschädigt deshalb, weil mein Leben im Heim zwar anders aber deshalb nicht besser war und ich mich dadurch mehr selbst geschädigt habe als Hilfe erhalten

    Jugendamtsgeschädigt deshalb weil ich Jahrelang versucht habe etwas für meine Geschwister zu bewirken und ihnen mein Schicksal zu ersparen und als Lügner abgestempelt wurde

    Und Jugendamtsgeschädigt weil man mir dann als Erwachsene sagt das ich mich nicht um die Tochter meiner damaligen Partnerin kümmern könnte und sie fremd unterbringen wollte,

    Weil meine vorhergehende Partnerin jahrelang vergeblich um das Sorgerecht für ihre Tochter gekämpft hat und das Kind schließlich ins Heim kam, die Frau sich an Alkohol aufgegeben hat und die Beziehung zerbrach. Das Kind kämpft heute noch um die Freiheit und steht mir mir in heimlichem Kontakt.

    Die Schäden die man einem Kind zufügt wirken sich das ganze Leben lang aus.

    Psychologen, Pschiater, Ärzte, alle verdienen an einem und sagen einem wie schlimm gestört man ist.

    Ich möchte mit meiner Geschichte so gerne anderen Helfen, sie stark machen und sie bitten nicht dem Jugendamt zu vertrauen- in keiner Situation.

    Und ich möchte sehr gerne das Jugendamt für die Schädigungen an meiner Person, an meiner Pyche zur Verantwortung ziehen, aber wie?

    Erreichbar bin ich unter Nascha.Staffl@gmx.de

  2. S. Gegenwehr gegen Jugandamtsverbrecher
    10.05.2010 | 07:30

    In diesem Fall kann ich nur empfehlen, sich an den Heimkinderverband zu wenden!

szmtag