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Tabu: manipulierte Wissenschaft

23. November 2009, 09:19

Mitunter heftige Diskussionen gab es in den Wissenslogs wenn es um das Thema "Klima" ging. Manche Kommentatoren waren in ihrer Wortwahl kaum noch zu halten, so dass sogar die Scilogs-Redaktion sich das ein oder andere Mal einschalten und/oder gar eine ausufernde Diskussion schließen musste.

Mit großer Skepsis habe ich die teilweise wachsweichen Diskussionen - eher an der Oberfläche - verfolgt. Und nun taucht eine Nachricht auf, welche nichts Ungewöhnliches ist, wenn man die Anwendung statistischer Methoden in den verschiedenen Wissenschaften aufmerksam verfolgt hat. Denn wer denkt schon noch darüber nach, ob eine Korrelation eine echte Ursache-Wirkungsbeziehung ist und nicht nur eine künstlich hergestellte Beziehung (Scheinkorrelation)?

Wer denkt noch als "Wissenschaftskonsument" darüber nach, ob die Forscher ihre Zahlenergebnisse statistisch gesehen seriös verarbeitet haben?  (weiter)

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Schweinegrippe oder Schweinegrippenimpfung? Was ist gefährlicher?

03. November 2009, 17:03

Zwei Fragen und keine Antworten? Eine "gesunde" Schweinegrippen-Tote und ein gesunder schweinegrippenimpfung-anapyhlaktisch-geschockter Mann. Sein Glück, er "schockte" noch in der Arztpraxis.....es gibt manchmal aber auch verzögerte Schocks........??
Steht also im Moment noch 1:1, wobei diese Feststellung unter der Rubrik "statistischer Schwachsinn" einzuordnen ist. Schweinegrippe: Düsseldorfer erleidet Impf-Schock (weiter)

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Wissenschaftsethik: Gericht erlaubt Kopfelektroden für Affen

20. Oktober 2009, 08:28

"Nein, die Elektroden im Kopf seien für die Tiere nicht schmerzhaft. Ja, natürlich würden sie unter Narkose operiert. Auch das stundenlange Sitzen sei für die Tiere keine Qual, in eben dieser Haltung würden sie sich sonst gegenseitig stundenlang lausen. Auch der Flüssigkeitsentzug schadet den Tieren nicht." So argumentiert der Bremer Hirnforscher Kreiter und hatte gestern beim Verwaltungsgericht eine vorläufige Erlaubnis zur Fortsetzung seiner Tierversuche bekommen. (weiter)

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Geschwistertrennung zum "Wohle des Kindes"???

19. Oktober 2009, 09:16

Sollten sich Geschwister kennen lernen, wenn sie fremd untergebracht sind? Nein, sagt hier eine Vormündin. Das ist nicht gut. Die sind noch viel zu klein...... Warum diese Kinder überhaupt in Fremdunterbringung leben müssen, lässt sich schwer ergründen. Eines steht fest: Auch in diesem Fall scheint es nicht so zu sein, dass die strenge Grenzziehung des Bundesverfassungsgerichtes zur Kindesentziehung nicht eingehalten worden ist:

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Warum ich tot sein möchte bevor ich verwirrt bin?

17. Oktober 2009, 10:05

....weil in unserer Gesellschaft niemand vor ärztlicher Willkür geschützt ist! Die Journalistin Katrin Hummel berichtet aktuell in der FAZ einen erschütternden Fall. Eine ältere, demente Frau wird ohne ausreichende Grundlage in der geschlossenen, anstatt offenen Psychiatrie untergebracht und dort ans Bett gefesselt. Dort fristet sie ihr Dasein. Zum Glück hat sie eine engagierte Schwester, welche den Mut hat, gegen die Richter in weiß, d.h. jene Psychiater zu klagen, welche eine derart menschenunwürdige Behandlung "angeordnet" haben. Erst durch das Urteil des Oberlandesgerichtes Hamm endet das bittere Leid dieser Frau.  (weiter)

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Neuro-Enhancement: die Gefahr kommt inkognito

10. Oktober 2009, 00:08

Ein Geheimagent der Better-living-thru-chemistry reist ein: In seinem Koffer trägt er für jede Gelegenheit die passenden Reisepässe: "Donepezil, Dihydroergotoxin, Ergoloid, Tryptophan,Clonidin,Fluoxetin u.v.m." Er kann sie modifizieren, so wie er es braucht und er verspricht: "Ich bringe euch das große Glück". Leider steht in den kleingedruckten AGB's: "Die Kosten und Folgen trägt jeder selbst":  (weiter)

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Macht Armut dumm weil Hirnforschung "dumm" gemacht wird? (Teil 2)

03. Oktober 2009, 15:29

Dem scheint so zu sein, wenn man den Stand der Forschung zum Thema vor 35 Jahren und heute betrachtet. Allerdings darf man sich dabei nicht im noch gering kultivierten "Neurohype-Forschungsneuland" umsehen, sondern man muss sich "herablassen" und die Forschungen der völlig außer Mode gekommenen Psychologie betrachten. Der Blick darauf lässt die Illusion eines ständigen wissenschaftlichen Fortschrittes gewaltig schrumpfen....

Warum das "Neurohype-Forschungsneuland" nicht die Hoffnungen erfüllt, welche sich immer noch zahlreiche Wissenschaftler und Wissenschaftsinteressierte gemacht haben bzw. immer noch machen, verdeutlicht eine Metapher, welche selbst schon in die "Jahre" gekommen ist. Dennoch ist sie immer noch hochaktuell und eignet sich - wie  im vorigen Beitrag (Macht Armut dumm und leben Spitzenverdiener auf großem Fuß? (Teil 1) = Prüfung ob eine  echte Ursache-Wirkungs-Beziehung vorliegt) gleichfalls als "Prüfkriterium": (weiter)

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Macht Armut dumm und leben Spitzenverdiener auf großem Fuß? (Teil 1)

30. September 2009, 17:48

Macht Armut wirklich dumm? Haben Spitzenverdiener tatsächlich große Füße? Der erste Gedanke, dass Armut dumm machen könnte erscheint naheliegend, sind doch die Anregungsmöglichkeiten für Familien mit niedrigem sozioökonomischem Status auch geringer. Aber warum haben Spitzenverdiener große Füße?

Wer daran denkt, dass Männer statistisch gesehen die höchsten Einkünfte erzielen, kommt schnell auf den naheliegenden Gedanken, dass Männer derjenigen Bevölkerungsgruppe (neben Kindern und Frauen) zugehören, welche auch die größten Füße haben. Das ist schlicht ein Faktum und natürlich kann man daraus eine hübsche "Korrelation" basteln. (vgl. dazu: Verschiedene Definitionen von "Korrelation"(weiter)

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Praxis? – Oder wie verkaufe ich ein überholtes Konzept

06. September 2009, 21:58

Unter der Rubrik „Praxistipps von Trainern und Beratern" ist im Gehirn und Geist Magazin 09/2009 ein Beitrag zum Thema : „Richtig fördern: Coaching statt Nachhilfe" erschienen. Zwei Leserbriefe vermelden ihr „Entsetzen" und üben heftige Kritik an der fehlenden wissenschaftlichen Grundlage des Beitrages. Sie werfen den Autoren Dilettantismus und Unwissenschaftlichkeit vor. Zu Recht, wie ich meine. Herr Christiani antwortet dazu:

"Wenn deutsche Bildungstheoretiker zur Feder greifen, wird es spannend: Sie plaudern über Prozesse, die sie nicht kennen, bezweifeln Ergebnisse, die ihnen nicht vorliegen und bestärken sich gegenseitig in Theorien, nach denen effektives Lernen sowieso nicht funktionieren kann." ...(weiter im Beitrag unten)

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Ein wahrer Sonntagskrimi

02. August 2009, 17:35

Dieser "wahre" Krimi wäre vermutlich nicht denkbar, wenn Jugendämter einer tatsächlichen Kontrolle unterstünden. Er wäre nicht denkbar, wenn Jugendämter sich an die gesetzlichen Vorschriften des SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz) halten würden und er wäre nicht denkbar, wenn Jugendämter eine echte Kontrollbehörde hätten. Für einige sehr sorgfältig arbeitende Jugendämter in Deutschland ist dieser "Krimi" vermutlich ebenso unfassbar, wie für mich und viele andere......

Dieser "wahre Krimi" ist wieder ein Beleg, dass Jugendämter nach freiem Ermessen und ohne jegliche Kontrolle auch die Grenzen der Gesetze überschreiten und sich in strafrechtlich relevanter Manier aufführen (§ 235 StGB Kindesentziehung und Kindeswohlgefährdung). In diesem Fall werden ein adoptionswilliges Ehepaar, eine bulgarische junge Mutter, welche in Deutschland sehr viel Leid und Ungemach erfahren musste (zur Prostitution gezwungen, Kreditbetrug) und ein zwischenzeitlich 1 1/2 -jähriges Kind regelrecht zu Opfern des angeblich zum Kindeswohle agierenden staatlichen Wächteramtes: (weiter)

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